Zum Schutz vor Überschwemmungen mußten die Kurmainzeruntertanen Jahr für Jahr die Weschnitz säubern, das Flussbett ausheben und die Dämme ausbessern und erhöhen. Zu dieser Fronarbeit wurden die Männer des Oberamtes Starkenburg und des Amtes Gernsheim herangezogen. Jede Gemeinde hatte seinen durch mächtige Steine gekennzeichneten Abschnitt. Auf den Distriktsteinen wurden die Namen der Gemeinden eingehauen und somit der jeweilige Abschnitt festgelegt. Ab 1803 verloren die Steine an Bedeutung und man entfernte sie vom Weschnitzdamm und nahm sie zur Auffüllung des Flußbettes.
Beim Ausgraben des neuen Landgrabens kamen diese 4 Steine 1971 wieder ans Tageslicht. 1986 wurden die Steine im Rahmen des heimatkundlichen Lehrpfades hier aufgestellt. Als seltene Flurdenkmäler sollen sie der Nachwelt erhalten bleiben.

Der Frondienst war im übrigen eine persönliche Leistung von Bauern für ihre Grundherren. Frönen bedeutete ursprünglich „als Abhängiger einem Grundherrn Dienst leisten“.
Also dann frönt mal eurem Hobby und sucht den Cache. Das dürfte wirklich nicht so schwer sein. Der Cache befindet sich am Wegesrand und es muß nichts umgegraben werden.