Die Familie de l'Aigle hatte hier ein großes Grundstück mit einem Nutzgarten zur Eigenversorgung. Außerdem züchteten sie Rosen. In heutiger Zeit sind die noch vorzufindenen seltenen Hamburger Apfelsorten wie auch Rosen schon etwas Besonderes, da ihre Art europaweit kaum mehr anzutreffen sind. Der Park ist versehen mit fünf Schautafeln, in denen über die Geschichte berichtet wird. Er liegt versteckt zwischen den Gebäuden des St. Anschar Stiftes.
Nach dem Tod des letzten Familienmitglieds sollte das Grundstück massiv bebaut werden. Dank einer Initiative von Eppendorfer Bürgern unter Begleitung des Denkmalschutzamtes und der Liegenschaftsverwaltung konnte 1988 ein Drittel der Fläche als Naturdenkmal in der Größe der jetzigen Parkanlage unter Schutz gestellt werden. Das ursprüngliche Gelände war dreimal so groß wie heute und erstreckte sich (von Cache aus gesehen) nach Süden bis zum Appener Weg.
Fünf im Park verteilte Infotafeln geben noch mehr Auskunft über die Familie und die Geschichte dieses Gartens.
Zugang zum Gelände (24 h möglich) über die Adressen Lokstedter Weg 102, Nedderfeld 110 oder Tarpenbekstr. 107 in Hamburg-Eppendorf. Über den Appener Weg kommt man nicht rein, da steht ein massiver Zaum im Weg!!! Du suchst eine Filmdose.
Nehmt euch nach dem Loggen noch etwas Zeit, setzt euch auf eine Bank, seht euch die Blumen und die naturbelassene Wiese an und vergesst für einige Minuten mitten in einer Großstadt zu sein.