Der Nussensee ist ein kleiner Bergsee im oberösterreichischen Salzkammergut in der Nähe der Stadt Bad Ischl. Entwässert wird er durch den Nussenbach in Richtung Ischler Ache. Der Nussensee hat eine Gesamtfläche von 10 Hektar und ist an seinen tiefsten Stellen bis zu 14,7 Meter tief. Er ist etwa 600 Meter lang und stellenweise bis zu 250 Meter breit. Dieses Naturkleinod erreicht man für gewöhnlich zu Fuß über einen Wald- und Wiesenwanderweg aus der Richtung von Bad Ischl oder über den Graben des Nussenbaches oder aber auch direkt per fahrbaren Untersatz über eine kleine Strasse von der Ortschaft Aschau ("Nussenseekreuzung") aus, wo man ca. 100m vor dem See seinen PKW auf einem kleinen öffentlichen Parkplatz abstellen kann.
Der Nussensee ist ein Gewässer, welches vor nicht allzulanger Zeit in eine Art Dornröschenschlaf verfallen ist. Früher gab's hier mal ein Gasthaus, eine große Badeliegewiese und auch eine gemütliche Jausenstation. Das ist aber schon einige Jahre her. Ich kann mich noch gut erinnern, wie hier noch richtiger Badebetrieb war. Dann kam irgendwann mal eine größere Verkaufs- und Privatisierunwelle und vorbei war es mit all dem
. Ob das gut oder schlecht ist, .... darüber kann man streiten.... auf jeden Fall hat der See dadurch auch seine Ruhe wieder zurückbekommen. Heute trifft man vorort sogar in der Hochsaison nur wenig Besucher und das hat eigentlich auch seinen Reiz. Ich kann mich auch noch erinnern, daß man früher mit dem Auto auf einer sehr engen Strasse (das war eigentlich eher ein Art Güterweg) entlang des Nussenbaches zum See fahren konnte. Heute herrscht dort Fahrverbot, dafür ist es aber ein schöner geruhsamer Wanderweg, der allerdings ebenfalls wenig begangen wird, da die meisten Besucher auf der offiziellen Strasse direkt zum See fahren (die Bequemlichkeit siegt eben allzuoft).

Abb.: alte Ansicht: Gastterasse des ehemaligen Gasthauses
Naja wer weiß, vielleicht wird sich das ja jetzt durch diesen Multi ein wenig ändern
. Denn dieser beginnt am Unterlauf des Nussenbaches und "finalisiert" sich letztendlich irgendwo beim Nussensee selbst. Wo das ist, das sollt ihr herausfinden. Aber keine Angst, die "Multi-Nuss", die es zu knacken gilz, ist keine besonders harte Nuss.
Wir starten unsere Wanderung bei den Headerkoordinaten (Stage 1) , wo wir bereits über ein erstes ...
Verbot
informiert werden (na das fängt ja schon mal gut an, aber über Verbotsschilder werden wir noch öfters stolpern). Was genau ist hier verboten (eigentlich eh logisch)? Wir nehmen die Anzahl der Buchstaben, bilden daraus die Quersumme und nennen das Ergebnis = A. Nach Notation der Zahl setzen wird die gerade begonnene Wanderung fort und gelangen bald zu einem kleinen ...
Ort der Verliebtheit.
Mein Gott, lang ist's bei den meisten mit dem "Frisch Verliebt sein" her
. Wie auch immer, die zwei Liebenden scheinen sich hier auf jeden Fall verewigt zu haben. Da denkt man doch gerne wieder zurück, wie das damals bei einem selbst war. Ach... hmmm..ähm.. so was wollte ich jetzt fragen?? So schnell schweifen die Gedanken ab.... Aja, ich die Initialien möchte ich wissen. Wir wandeln die beiden Buchstaben nach dem bekannten Schema A=1,B=2,... um und ziehen dann die kleinere von der größeren Zahl ab ( = B )
So nun aber genug in Erinnerungen geschwelgt. Wir marschieren zügig weiter und erreichen ein paar Minuten später einen Platz, der uns im Gegensatz zur letzten Stage an ein so gar nicht romantisches Ereignis errinnert.... genauer gesagt an ein...
Unglück
vergangener Tage. Ein Gedenkstein erinnert an einen gewissen A.P., welcher hier vorort in den frühen 1970er Jahren zu Tode kam. Die Todesursache selbst gibt der Inschrift allerdings nicht Preis. Der Verunglückte hatte einen Spitznamen. Dieser Spitzname erinnert uns an eine bestimmte Tierart. Der Name der Tierart hat wieviel Vokale ( = C )?
Nachdem wir kurz inne gehalten haben, queren wir die Brücke und wandern weiter in Richtung Nussensee. Der Weg beginnt nun leicht anzusteigen; aber keine Angst es wird definitiv keine Bergtour werden
. Nach ca 5-10 Minuten (je nach Schrittempo) erreichen wir erneut eine...
Brücke
Der Graben, wo sich der Nussenbach hinunterschlängelt, wird nun immer enger und abschüssiger. Die Brücke, auf der wir stehen, hat, wie könntes es anders sein, auch ein Geländer. Wieviele vertikale Balken sind der rechten Seite ? Die Anzahl = D
Der Weg bahnt sich weiter leicht ansteigend empor, bis wir bei Stage 5 ankommen und rechts unterhalb des Wegesrand so ein ...
Dings
sehen. Was ist denn das genau?
- ein senkrechter verbogener Stahlträger (E=1)
- eine kleine Aussichtsplattform (E=2)
- ein riesiger rot-grauer Felsbrocken (E=3)
- ein hellgraues Plastikrohr (E=4)
Und weiter gehts. Vorbei an einer Bank arbeiten wir uns immer weiter dem Ziel entgegen. Ich glaube, es dauert nicht mehr lang denn man kann den See ja schon direkt riechen. Bei der nächsten Stage bleiben wir nochmals stehen, atmen tief durch und lauschen dem Plätschern des Wassers und den zwitschernden Vögeln. Unser Blick schweift dabei auch auf den Boden und wir denken uns...
Oh, worauf steht man da?
Das scheint ja wohl so eine Minibrücke bzw. Übergang zu sein oder so etwas in der Art. Auf jeden Fall ist es aus Holz bzw. sind es Holzbalken und diese verdecken irgendwas. Das ist uns aber eigentlich egal, denn wir wollen ja nur wissen ,wieviele Balken es sind? Die Anzahl = F.
Nun noch ein paar Schritte und wir erreichen den Nussensee samt einer
kleinen Wehr,
welche den Nussensee vom Nussenbach trennt. In unmittelbarer Nachbarschaft erblicken wir auch das alte schon lange nicht mehr in Betrieb befindliche Gasthaus, das sich jetzt in Privatbesitz befindet. Die Wehr, die den Abfluss des Nussensee regelt, ziert ein weißen Schild. Wieviele Worte können wir darauf zählen (= G) ?
Hinweis: Da diese Stage derzeit nicht lösbar ist (zumindest war das mein letzter Kenntnisstand), könnt ihr die Zahl G mit der Beantwortung dieser Frage ermitteln: Wieviele G enthält der Name der FTF Finderin dieses Caches?
Nach Begutachtung der kleinen, schon leicht verosteten Anlage drehen wir uns wieder um, lassen auch das ehemalige Gasthaus im wahrsten Sinne des Wortes links liegen und begeben uns in Richtung der 8. und letzten Stage. Nach ein paar Schritten sehen wir rechts hinter einem Zaun die schöne ehemalige Liegewiese, die sich jetzt ebenfalls in privater Hand befindet. Auch hier werden wir unmissverständlich auf das "Betreten Verboten" hingewiesen, wie überhaupt den westliche Teil des Sees sehr viele Verbotsschilder zieren, was uns eigentlich etwas negativ aufstößt
. Wie auch immer, nach ein paar Minuten stoßen wir auf die ...
Einfahrt
des großen Answesens und zwei Schildern mit Hausnummern. Von den abgebildeten ZIffern bilden wir jetzt noch schnell die 1-stellige Quersumme (= H) und setzen dann unsere Wanderung rund um den Nussensee fort, bis wir irgendwo ein lauschiges Plätzchen finden (und davon gibt's hier einige). Ok, der Multi heißt ja "Knack die Nuss" und da wäre es jetzt doch etwas zu simpel und langweilig, die ermittelten Zahlen wie gewohnt einfach in eine Lösungsformel einzusetzen. Nein,diesmal ist vorort noch etwas Rätseln angesagt
(Soduko lösen). Erst danach lässt sich das Final endgültig errechen.
Y=SUMME(X1,X2,X3,X4,X5,X6,X7,X8,X9,X10,X11,X12,X13,X14,X15,X16,X17,X18,X19,X20,X21,
X22,X23,X24,X25,X26,X27,X28,X29,X30,X31,X32,X33,X34,X35,X36,X37,X38,X39,X5)
Z=SUMME(2*Y,X40,X41,X42,X43,X44,X45,X46,X47,X48,X49,X50,X51,X52,X53,X54,X55,X56,X47,
X48,X49,X50,X51,X52,X53,X54,X55)
Wenn aus unserer Sicht nun hoffentlich alles passt und wir auch etwas veschnauft haben, spricht nun nichts dagegen das vermeintliche Finale anzusteuern:
N 47° 42.Y
E 013° 34.Z
Check als kleine Hilfe: A+B+C+D+E+F+G+H = X1+X2+X3+X4+X5+X6+X7
Nach erfolgreicher Hebung würde sich dann auch noch der Besuch des Nussensee-Tradis GC306JN anbieten (sofern man diesen nicht eh schon in der Dosensammlung hat). Und wem jetzt auch noch nach den Strapazen nach einer Abkühlung ist, der kann sich in die kühlen Fluten des Sees stürzen (es gibt zwar keine Liegewiese mehr, aber eine kleinere Badebucht (am äußersten Westufer) hat man den Besuchern dann doch noch gelassen).
Hinweise: Für den Multi sollte man sich
mind. 1,5-2 Stunden Zeit nehmen. Wenn man denn See so richtig genießen will, kann es natürlich auch mehr sein. Die
T-Wertung bezieht sich nur auf die letzten Meter, denn da ist eine kleine Kletterei bis zur Dose zu absolvieren. Ansonsten ist es eine leichte Wanderung, die auch sehr gut mit der Familie bzw. mit Kindern zu absolvieren ist.
Parkmöglichkeiten sind in der unmittelbaren Nachbarschaft des Headerkoordinaten eher
rar, aber mit etwas Phantasie lässt sich in der näheren Umgebung schon was finden. Den Cache bitte übrigens genauso wie vorgefunden wieder retournieren und tarnen. Behandelt die umliegende Natur entsprechend mit
Umsicht und Respekt. Spoilerfotos und Logs mit Hinweisen werden von mir gnadenlos und ohne vorherige Abmahnung gelöscht! Und last but not least: ich kann natürlich nicht ausschließen, daß sich auch der Fehlerteufel eingeschlichen hat. Sollten Probleme auftreten bzw. "Inkonsistenzen" im Listing erkannt werden, bitte nicht zögern, mich zu kontaktieren. Danke!
Abschließend noch ein gut gemeinter Rat an alle, die sich mit dem Lesen von Listings "etwas schwer" tun bzw. gerne nachträglich herumnörgeln. Damit keine Missverständnisse aufkommen, der vorliegende Multi hat den Namen"Knack die Nuss". Damit assoziiert man normalerweise ein Rätsel bzw. eine Denksport-Aufgabe. Das vorliegende Listing ist eine Kombination aus klassischem Multi und eben einer daran anschließenden "Denksport-Aufgabe" (mittelschweres Sudoku). Diese sollte/kann idealerweise nach der letzten Stage gelöst werden. Wer das eigentlich nicht will oder wem das dann doch zu blöd ist, der soll es lieber gleich bleiben lassen. Sich nachträglich dann aber in dem Log bzw. via Mail zu beschweren (um z.B. den vielleicht aufgestauten Frust ein etwaiges Ventil zu verschaffen) finde ich eher unfair! Der Multi hat nicht umsonst auch Schwierigkeitsgrad 3.