Wenn Guntram Prochaska zur Kettensäge greift, entstehen Kunstwerke der ganz besonderen Art. Der 1958 im Karlsruher Stadtteil Grötzingen geborene Aktionskünstler bezeichnet sich selbst als Holzsägekomponist, der entwurzelte Bäume auf höchst ausgefallene Weise neues Leben einhaucht.
Mit Hilfe eines lärmenden Handwerkzeuges entstehen oft meterhohe Skulpturen, die mittlerweile in 40 Ländern bewundert werden. Seine detailreich gestalteten Holzmonumente sieht der weltweit als „Künstler mit der Kettensäge" bekannte Prochaska auch als universelle Kunstform an, welche die Kulturen zusammenführt und den Menschen ihren Ursprung wieder bewusster macht.
Das Ensemble "Familienglück in Neureut oder die Geschichte vom Stein!" entstand 2003. Da das unbehandelte Holz sich ziemlich schnell zersetzte, mussten die Figuren 2009 erneuert werden. Auch am neuen Familienglück sind schon deutliche witterungsbedingte Spuren zu sehen, so dass sich aus der Nähe betrachtet die Beteiligten ständig verändern.
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