Hier führt demnächst die Umgehungsstraße entlang.
Ein kurzer Überblick über die zeitliche Abfolge:
- 1975 - erste Erwähnung des Projektes in den Akten der Kreisverwaltung
- 1976 - am 13. April stimmte der Kreisausschuss der vorgeschlagenen Variante der Beseitigung des BÜ zu
- kurz darauf wurde das Projekt auf Eis gelegt - zuviel Widerstand durch Anwohner und Verbände
- 1983 - neuer Auftrag des MKK an das Hessische Straßenbauamt Hanau zur Untersuchung verschiedener Varianten
- 1993 - Zustimmung des Kreisausschusses zur sogenannten „Engen Westumfahrung" im Zuge eines Raumordnungsverfahrens
- 1995 - Abschluss des Raumordnungsverfahrens durch das Regierungspräsidium
- 2000 - Beginn der konkreten Planungen zur Beseitigung des Bahnübergangs
- 2012 - am 29. März wurde der Planfeststellungsbeschluss erstellt
- 2013 - am 21. August erfolgt der Spatenstich, nachdem zuvor bereits alle vorbereitenden Maßnahmen, insbesondere die Rodung benötigter Waldflächen stattgefunden haben.
Die neue Kreisstraße 903 wird als enge westliche Umgehung ausgeführt. Sie beginnt 80 Meter nördlich der Bahnstrecke und ihre Länge beträgt 1066 Meter. Um den Eingriff in den Wald so gering wie möglich zu halten wird die neue Trasse unter Berücksichtigung des von der Bahn beabsichtigten vierten Gleises parallel zur Bahnstrecke und so nah wie möglich an diese herangeführt. Die Querung der Bahnstrecke erfolgt etwa 90 Meter vom westlichen Bebauungsrand der Bahnhofsiedlung entfernt. Die Straßenführung wird in einer Länge von 230 Metern als aufgeständerte Fahrbahn ausgeführt, um die erforderliche Schneise im Wald südlich der Bahnstrecke möglichst schmal zu halten und die Durchlässigkeit unter der Straße für Mensch und Tier sicherzustellen. Die weitere Führung der Trasse erfolgt parallel zum vorhandenen Bebauungsgrund im Abstand von rund 90 Metern und verlässt den Wald in Höhe des heutigen Waldparkplatzes.
Die neue Straße schwenkt etwa 200 m nach dem Waldparkplatz nach Südosten ab und erreicht über die freie Feldlage den Anschluss an die bestehende Kreisstraße 903 rund 90 Meter südlich der Bahnhofsiedlung. In Verbindung mit der Bahnhofstraße, die die Bahnhofsiedlung im Süden an die Umgehungsstraße anschließt, entsteht ein neuer Knotenpunkt in Form eines Kreisverkehres, der gleichzeitig das Ende der Baustrecke darstellt.
Radfahrer und Fußgänger queren die Bahngleise jedoch weiterhin durch die bestehende Bahnsteigunterführung, die mit zwei behindertengerechten Rampen ergänzt wird.
Die Erschließung des Jugendwaldheimes für Fußgänger und Radfahrer erfolgt zukünftig über einen parallel zur Kreisstraße 903 verlaufenden Rad- und Gehweg. Der künftige Weg wird drei Meter breit sein. Die Erschließung des Jugendwaldheimes für den Autoverkehr erfolgt über den Anschluss eines vorhandenen Wirtschaftsweges. Dieser Weg wird in einer Breite von 4,50 m asphaltiert.
Die Baukosten belaufen sich auf ca. 12,3 Millionen Euro und werden vom Main-Kinzig-Kreis, der Deutschen Bahn AG und dem Bund zu je einem Drittel getragen. An dem Kostenanteil des Kreises beteiligt sich das Land Hessen im Rahmen der Verkehrsinfrastrukturförderung mit einer Zuwendung in Höhe von 2.829.300 Euro.
Die Fertigstellung der Brücke ist für den Sommer 2015 geplant, im Anschluss erfolgt der Bau der neuen Straße bis etwa Sommer 2016 (soweit der Plan
)
(Quellen: div. Presseberichte zum Bau, Webseite der Gemeinde Hasselroth)
Kleiner Statistikpunkt, der vielleicht nach Ende der Bauarbeiten noch etwas attraktiver gestaltet werden könnte.
Fotos vom Voranschreiten der Bauarbeiten sind gerne gesehen.
Happy Hunting und...Stift nicht vergessen