In dieser Gegend hat man vielleicht schon vor dreitausend Jahren, Blei- und Zinkerz abgebaut. Vor rund 100 Jahren wurde dieser Bergbau eingestellt.
In der Trias, vor 225 Millionen Jahren, bildeten sich die zahlreichen meist ziemlich steilen Bergkuppen und Kegel westlich von St. Martin bei Rosegg; einer davon ist der Rudnik. Das Gestein, das hier im Erdmittelalter entstand besteht zum Großteil aus graublauen Dolomitbrekzien, die zum Teil in grusigem (verwitterten) oder mylonitischen (zerriebenen) Zustand vorkommen. Auch rote Tone gibt es hier. Das Bindemittel stellt immer Kalzit dar. Dolomitbrekzien sind es, die an den Hängen südlich des Rudnik Erz liefern. Hier tritt auch der hellbraune Wettersteinkalk auf, zeigt aber stellenweise Übergänge zu dunkleren, oft schwärzlichen Abarten. Diese dunklen Kalke sind eisenreich.
Die Landkarte sagte ohnehin schon alles: Rudnik bedeutet auf Slowenisch Bergwerk; der Friesacher Bergrichter Warmuhs bezeichnet 1753 die Höhe auch als "Bleikofel". Eine Gegend am Hang dieses Berges westlich des Humitztales nannten die Leute "Arzach", das ist eine windische Ableitung von "Erz". Und einen Kilometer südlich des Rudnik ragt gar, in reinstem Deutsch, der Bleiberg aus dem erzreichen Boden.
Auf dem Rudnik erwartet Euch eine schöne Aussicht Richtung Norden.
Viel Spass bei der Suche wünscht Team WeGDA