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Gefaltetes Eifelgebirge am Kyllheld EarthCache

Hidden : 5/17/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:

Der Aufschluss aus gefaltetem Devonsandstein gehört zu einer geologischen Besonderheit des Eifelgebirges zwischen Mürlenbach und Densborn.

Die Ablagerung der Sedimente erfolgte vor rund 400 Millionen Jahren, die Versenkung und Faltung der unterdevonischen Sedimente geschah vor rund 340-300 Mio. Jahren. Auf den Schichtflächen sind winzige helle Glimmerplättchen zu beobachten. Diese Plättchen nennt Serizit. Sie entstehen bei Temperaturen über 250 °C in einer Tiefe von ca. 8-10 km. Die sattelartige Rundung ist ca. 6 Meter hoch und ca. 15 Meter breit. Man kann verschiedene geneigte Schichten erkennen, die auch noch gegeneinander verschoben sind.



Dieser Aufschluß birgt gleich zwei geologische Phänomene. Einmal die durch Druck- und Zugspannung entstandene Verformung der Schichten, als Faltenstruktur sehr gut erkennbar und zum Zweiten wurden die Gesteinsschichten aneinander vorbeigeschoben, dies zeigt eine Störungsfläche an.



Wie entstehen Falten?



Falten entstehen bei gebirgsbildenden Vorgängen. Dabei werden horizontal liegende Schichten unter der Erdoberfläche unter höherer Temperatur und großen Druck zusammengelagert. Mit zunehmender Tiefe Richtung Erdkern, steigt heute die Temperatur um 3°C je 100 m. Während der Gebirgsbildung lag die Temperatur bei 6 °C je 100 m. Es konnten kleine Falten oder auch sehr große entstehen. Dabei spricht man von Sattel und Mulde. Wobei die Aufwölbung als Sattel bezeichnet wird und die Einsenkung als Mulde. Jede Falte besitzt Seiten, die Flanken(auch Flügel oder Schenkel) genannt werden. Der Umbiegungsbereich heißt Scheitel. Der Bereich zwischen den Flanken ist die Faltenachsenfläche, die hier nicht erkennbar ist, da die Achse auf den Betrachter hin einfällt und man nicht erkennen kann welche Schichten hier den Kern des Sattels bilden. Dies ist an der Erdoberfläche eine seltene geologische Situation. Die hier zu sehende Faltenachse ist typisch für den Aufbau der Eifeler- Nord- Süd- Zone. In der Eifel kann man die Aneinanderreihung von großen und km-langen und breiten Muldenstrukturen erkennen von Nord nach Süd. Im Norden beginnt es mit der Sötenicher Mulde und im Süden schließt die Salmerwald Mulde die Zone ab. Diese Großmulden sind während der Gebirgsbildung zwischen den zwei Festlandsbereichen, dem Stavelot-Venn-Massiv im Westen und dem Siegerlandblock im Osten entstanden. Ihr besonderes Kennzeichen sind auf- und abtauchende Muldenachsen. Der strukturelle Aufbau der Eifeler- Nord- Süd- Zone ist einzigartig auf der Erde. Der hier gezeigte Aufschluß gibt einen Einblick in Muldenstruktur der Zone.



Zu den Aufgaben:



1. Bestimme die Neigungswinkel der längeren flachen Flanke und der steilen Flanke vor Ort!
2. Um welchen Faltentyp handelt es sich hier?
3. Kannst Du in den Bruchstücken am Fuß der Falte Glimmerpartikel erkennen? Beschreibe das Aussehen mit eigenen Worten!
Quellen: eigene Fotos und Zeichnungen, Geopark GerolsteinerLand, Strukturgeologie2014

Der Weg ist mit einem "G"- Wanderschild gekennzeichnet, wer noch etwas für sein Seelenheil tun möchte kann auch noch dem Weg bis zur Grotte unterhalb der Falte folgen und den schönen Ausblick genießen.
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