Die Meisten unter uns kennen Dünen vom Urlaub am Meer.
Aber es gibt auch Sanddünen weit weg davon.
Diese Dünen im Landesinnern kennt man zum Beispiel von den Wüsten dieser Erde.
Man nennt diese Dünen auch Binnendünen, da sie im Binnenland vorkommen.
(Binnenland bedeutet Gebiet innerhalb eines Kontinents ohne Zugang zum Meer)
Eine der höchsten Binnendünen in Südwestdeutschland findet man hier in Homburg.
Aus Wikipedia:
In Mitteleuropa war es in der ausgehenden Weichsel- beziehungsweise Würm-Eiszeit ca. 10 Grad kälter als heute. Es gab daher keinen Baumwuchs und auch nur eine lückenhafte Vegetationsdecke in Form der Tundra. Zudem musste sich in den von den Gletschern erreichten Gebieten mit dem Rückschmelzen des Eises die Vegetation erst wieder neu etablieren. Somit konnte die Kraft der Winde nahezu ungebremst wirken. Leichte, feinkörnige Bodenpartikel, vor allem Schluff und Sand wurden von den Luftströmen erfasst, oft kilometerweit verfrachtet und an anderer Stelle wieder abgelagert. Durch die sortierende Wirkung des Windes - Schluff wird deutlich schneller transportiert als Sand - entstanden so im Laufe der Zeit vielerorts Flugsandflächen und Dünen, während der Schluff (Löss) weiter transportiert wurde und, beispielsweise am Nordrand der Mittelgebirge, als Löss wieder abgelagert wurde.
Die Korngößen von Löss (Schluff) variieren von 0,002 bis 0,063 mm
Die Korngrößen von Sand beginnen bei etwa 0,063 mm bis hin zu 2 mm.
Noch größere Korngrößen nennt man dann Kies.
Die Dünen waren bei starken Winden in der Lage zu „wandern“. Die meisten der heute existierenden Binnendünen wurden zu dieser Zeit angelegt.
Mit dem Ende der Eiszeit kam die Aktivität der Dünen infolge der Wiederbewaldung schnell zum Erliegen.
Die Form der Binnendünen schwankt je nach den herrschenden Windrichtungen und -stärken.
Meist handelt es sich um eher unregelmäßige Dünen oder Flugsanddecken. Es kommen aber auch sehr gut ausgebildete Parabeldünen und Längsdünen vor.
Ebenso verhält es sich mit den Binnendünen in Homburg.
Auch die Binnendüne in Homburg wurden nach der Eiszeit gebildet.
Da inzwischen die klimatischen Verhältnisse deutlich besser für die Vegetation sind, kann man die Dünen kaum noch als solche erkennnen.
Beispiel hierfür ist der Wegpunkt 2 : "Zwischen den Dünen".
Hier steht ihr in der Senke zwischen zweier großen Binnendünen. Durch die Vegetation sind diese kaum als solche zu erkennen.
Würde man jedoch graben, würde man unter einer dünnen Humusschicht wieder auf feinen Sand stoßen.
An manchen Stellen ist diese Humusschicht aufgebrochen. z.B. wenn ein Baum umstürzt. Dann kann man den Sandboden wieder gut erkennen.
Vielleicht entdeckt ihr ja so eine Stelle unterwegs.
Es gibt jedoch eine Stelle an der man die Binnendüne noch gut als solche sehen kann.
Dieser Earthcache führt dich zwischen den Dünen hindurch bis zu dieser Stelle.
Jetzt zu deiner Aufgabe für diesen Earthcache.
1.) Welche Korngöße hat der Sand der Düne in etwa ?
a) größer 1mm, (grobes Salz)
b) zwischen 0,063 bis 1 mm, (etwa die Größe von feinem Kristallzucker)
c) oder kleiner als 0,063 mm. (in etwa wie Mehl oder Löss)
2.) Beschreibe in eigenen Worten warum der Sand diese Größe haben muss.
Sende deine Antworten an meinen Geocaching Account.
Du darfst sofort loggen. Sollte was nicht passen, melde ich mich.
Über Fotos freue ich mich, sind aber selbstverständlich völlig freiwillig.
Viel Spaß mit unserem Earthcache wünscht euch
Red_Family
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