Seit 2013 ist in der Katholischen Kirche Deutschlands und Österreichs ein neues Gebets- und Gesangsbuch im Gebrauch. Auch in den Bistümern Osnabrück und Hildesheim und dem Erzbistum Hamburg ist das neue Gotteslob am 1.Advent 2013 eingeführt worden. Nach gut zehnjähriger Vorbereitungszeit ist ein völlig neu konzipiertes Gebet- und Gesangbuch entstanden. Es enthält – wie das bisherige Gotteslob – einen sogenannten „Stammteil“, der für alle Bistümer gleich ist, und einen „Eigenteil“, der Texte, Lieder, Kehrverse etc. enthält, die in der jeweiligen Diözese für besonders wichtig erachtet wurden.
Die Ausgabe der nördlichen Bistümer beinhaltet die alttestamentarischen Texte wie den Psalm 93: „Das Königtum Gottes“ ebenso wie vorformulierte persönliche Gebete wie „Meine Zeit in Gottes Händen“. Die Gesänge „Gott ruft sein Volk zusammen“ + „Eine große Stadt entsteht“ findet man unter der Überschrift Kirche –Ökumene. In den meist nach Osten ausgerichteten Kirchen wird oft das Gebet „Komm Heiliger Geist, erfülle die Herzen der Gläubigen“ oder der Psalm 100: „Lobgesang des Volkes beim Einzug ins Heiligtum“ gebetet. Das Lied: „All meine Quellen entspringen in Dir“ kann als dreistimmiger Kanon gesungen werden.
Das Gotteslob liegt in den katholischen Kirchen zur Benutzung aus.