Hier ist eins von vielen Werken des Koeniglich-Preußischen Forstmeisters, Hugo Borgmann, noch zu sehen. Er befaßte sich intensiv und umfassend mit allen waldbaulichen Problemen. Zwischen 1880 und 1900 legte Borgmann auf etwa 25 ha Versuche mit mehr als 30 Exoten an. Besonders zahlreich ließ er dazu Stroben, Douglasien, Blaufichten, Fraxinus alba und Picea Engelmanni anpflanzen. Aber auch mehrere Pinus-, Abies, Acer-, Carya- und Chamaecyparis-Arten sowie Arten von Thuja und Tsuga fanden in Oberaula Verwendung. Bildete er selbst schon zahlreiche forstlichen Nachwuchs aus, so waren die Borgmannschen Versuchsflächen noch jahrzehnteland das Ziel forstlicher Exkusionen der Universität Gießen unter seinem Sohn, dem späteren Waldbauprofessor Wilhelm Borgmann. *)
*): aus dem Heft des Knüllgebirgsverein e.V. - Zweigverein Oberaula zum 100. Todestages des Hugo Borgmann.
Weiter geht es auf gut befestigtem Weg. Unterwegs - links und rechts vom Wege - stehen zahlreiche Stein- und Holzmännchen. Wir bleiben auf dem O9 und gehen weiter zum nächsten Cache.