`Unsere Liebe Frau von Johannisthal´ - die Marienkapelle im Wald.

Sechs Jahre nach der Eröffnung des Exerzitienhauses, am 22. August 1954, dem `Fest des Unbefleckten Herzens Mariae´, erfolgt die Grundsteinlegung zur Marienkapelle „Unsere Liebe Frau von Johannisthal“. Für den Windischeschenbacher Pfarrer Rösch war es ein Novum, daß der Bau im Marianischen Jahr 1954 begonnen werden konnte. Auch die Inschrift des Grundsteins weist darauf hin: „Anno Mariano 1954“.
Der Hauskaplan von Johannisthal, Max Rackl, verlas den Inhalt der Urkunde, die in einer verlöteten Messingkapsel in den Grundstein eingemauert wurde. Die Urkunde schließt mit den Worten: „Möge dieses Heiligtum Mariens werden zu einem neuen Quellpunkt echter Marienverehrung, der Jugend weisender Leuchtturm auf stürmischer Lebensfahrt, dem Alter bergender Port in drückender Lebenslast und allen tröstende Rast zu friedvoller Einkehr und Heimkehr zu Gott.“
Die Baupläne wurden nach den Ideen von Stadtpfarrer Rösch von Architekt Alfred Spitzner aus Parsberg erstellt, während sich in die Bauausführung Maurermeister Hans Hösl, Bernstein, und Zimmerermeister Engelbert Meiler, Wurz, teilten. Die Finanzierung des Baus wurde durch `Opfergroschen´ der `Freunde von Johannisthal´ ermöglicht.

Seit der Einweihung der Kapelle am 15. Mai 1955 durch Erzbischof Dr. Michael Buchberger ist „Unsere Liebe Frau von Johannisthal“ für Kursteilnehmer und Gläubige der näheren und weiteren Umgebung ein viel besuchter Wallfahrtsort geworden.
Die jugendlich geschnitzte, wunderschöne Muttergottes-Statue mit dem weit ausladenden Mantel wurde vom aus der Oberpfalz stammenden Bildhauer Karl Bornschlegel geschaffen, der mit dieser mütterlichen Darstellung den Gläubigen den Weg zu Christus durch Maria, unserer Mutter, aufzeigen wollte.
Das cache: Der Container ist normal Gross. Hat ein Logbuch, einen Bleistift und 2 Figuren zum Umtauschen.