... am Montag kam Herr Mon mit einem Strauß Mohnblumen
am Dienstag hatte Herr Taschenbier Dienst
am Mittwoch war, wie immer, Mitte der Woche
am Donnerstag donnerte es
am Freitag hatte Herr Taschenbier frei
und am Samstag
kam das Sams!
Und mit ihm ein Haufen Chaos in das geordnete Leben des so biederen Herrn Taschenbier!
Ehe er sich versah, hatte das Sams ihn schon als neuen Papa auserkoren und beglückte ihn, vorerst für eine Woche, mit seiner Anwesenheit und allem was dazu gehört. Zuerst war Herr Taschenbier davon gar nicht begeistert. Als er die Bedeutung der blauen Punkte im Sams-Gesicht kennenlernt, gerät sein Leben, was bis dahin in sehr ruhigen Bahnen verlief, völlig aus den Fugen, denn auf einmal kann er sich alles wünschen, und schon passiert es.
Das erscheint toll, doch muss er feststellen, dass es ganz schön schwer ist, genau zu wünschen. 2 Hamburger sind eben nicht 2 Hamburger, und ein Spiegel an der Wand hilft hinter dem Schrank nichts. Während der vielen gemeinsamen Abenteuer lässt es sich das Sams nicht nehmen, zu allem und jedem ein Gedicht zu ersinnen.
Hier zwei Auszüge aus der Gedichtesammlung des Sams:
Ein guter Ixqua-Draht
Ist für den Apparat
Besser als Spinat
Von achtundsechzig Grad
Das ist er in der Tat.
Zum Picknick braucht man keine Wiese,
Nur eine Küche so wie diese
Denn es stört den Essgenuss
Wenn man vor dem Würstchenessen
Erst nach Wiesen suchen muss.
