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Eingang zum Ort der Ruhe und des Friedens Traditional Cache

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eigengott: Da hier keine Wartung durch den Owner durchgeführt wurde, archiviere ich das Listing. Siehe dazu auch die Guidelines:
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#listingmaintenance
http://www.geocaching.com/about/guidelines.aspx#cachemaintenance

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Hidden : 5/29/2014
Difficulty:
1 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Ruhe und Frieden, ein Gebot, dass auch jeder Cacher beachten sollte, benehmt euch also hier besonders vorsichtig und rücksichtsvoll!


In der Nähe befindet sich ein Mahnmal, dass ihr bei dieser Gelegenheit besuchen könnt:

Diese Friedhofskapelle wurde um 1909 von dem damaligen Willicher Bürgermeister Rieffert mit einem Kostenaufwand von insgesamt 4.500,00 Goldmark erbaut.

Es handelt sich um einen zweiteiligen, dem Klassizismus nachempfundenen Baukörper, bei dem sich die Hauptzüge dieser Stilepoche, die Klarheit und Formstrenge widerspiegeln. Danach befindet sich über dem Hauptportal eine von vier quadratischen Säulen getragene Giebelverdachung mit eingelassenem Rundrelief. Die Säulenschäfte sind ohne jegliche Zierform und die Entasen sind deshalb nur angedeutet. Die Kapitelle sind streng geometrisch geformt. Das Hauptgebäude in überhöhter Geschossigkeit hat ein Walmdach mit Hohlziegeleindeckung. Das Mauerwerk besteht aus Feldbrandziegeln, die mit einem außenseitigen Spritzbelag versehen sind. Weitere dominante Merkmale des Hauptgebäudes sind die Putzgesimse, welche stark ausgeprägt sind. Die Gebäudeecken sind ebenfalls stark ausgebildete Putzfaschen, als Lisenen aus-geführt. Die Sprossenfenster und das zweiflüglige kassetierte Hauptportal sind aus Holz und noch im Originalzustand vorhanden. Die Kapelle liegt mittig in der Hauptzugangsachse von Südost nach Nordost und stellt geometrisch, landschaftsgestalterisch und auch visuell den Mittelpunkt des Friedhofes dar. Die vorstehende Beschreibung zeigt, dass an der Erhaltung und Nutzung der Friedhofskapelle ein öffentliches Interesse besteht, welches sich aus der Ortsgeschichte heraus begründet. Mithin ist die Eintragung in die Denkmalliste gem. § 2 (2) i. V. m. § 3 DSchG NRW vorzunehmen. Dieser Auffassung schloss sich auch der Landeskonservator bei seiner Bereisung am 1. Aug. 1990 an und stellte das gesetzlich vorgeschriebene Benehmen des Landschaftsverbandes Rheinland her.

 

Diese Kriegergedächtnisstätte bildet das Ziel einer Wegeachse, die parallel zu der Hauptachse des Friedhofs verläuft. Die aus Natursteinmauern errichtete Anlage beginnt mit einem um drei Stufen eingestuften, von niedrigen Mauern umgebenen quadratischen Hof in dem der vom Hochkreuz herkommende Querweg die Achse der Gedenkstätte kreuzt. Der Hof ist von Gräbern Gefallener des Zweiten Weltkriegs umgeben. An der Rückseite des Vorhofs führt eine breite, von Flügelmauern mit Feuerschalen flankierte Freitreppe in sechs Stufen zu einem zweiten, von hohen Mauern umgebenen, gleichfalls quadratischen Hof hinauf. Dieser öffnet sich in einer fünfteiligen (...) [Kolonnade; M.K.] mit geraden Stützen; auf den seitlich verbliebenen Mauerflächen befinden sich Konsolen zum Aufhängen von Kränzen und darüber die Jahreszahl 1914 und 1939. An der Rückseite des zweiten Hofes steht mittig ein altarartiger, wenig vor die Mauer springender Block mit der Aufschrift: Deutschland muss leben und wenn wir sterben müssen, darunter einem Eisernen Kreuz und: Errichtet 1937–1939 von der Gemeinde Willich zum Ruhme des höchsten Opfers ihrer Söhne um Deutschland. Den ‚Altar‘ krönt das Relief eines auf einem Schwert sitzenden Adlers. Zu seinen Seiten sind je zwei Tafeln mit Namen angebracht, deren erste überschrieben ist: Es starben für ihr Volk und Vaterland. Vor den Seitenwänden liegen Gräber des Ersten Weltkriegs. In die Wände sind wiederum Tafeln eingelassen. Diese tragen die Namen von Toten des Zweiten Weltkriegs und flankieren jeweils eine Inschrifttafel. Diejenige auf der linken Seite trägt unter einem Eisernen Kreuz den Text: Gedenket aller Kriegstoten der aus ihrer Heimat vertriebenen Deutschen 1939–1945; rechts steht – wiederum unter einem Eisernen Kreuz -: Dieses Ehrenmal wurde von den Bürgern der Gemeinde Willich im Jahre 1964 erweitert zum Gedenken an die Toten des Krieges 1939–1945, die damit bruchlos für den Sinngehalt der Denkmalanlage der dreißiger Jahre vereinnahmt scheinen. In der Mitte dieses Hofes steht auf einem Steinblock eine weitere, große Feuerschale; davor ist auf einer liegenden Steintafel ein Bronzerelief angebracht, das Brustkorb und Arme eines menschlichen Skeletts zeigt und die Aufschrift trägt: Den Opfern von Unrecht und Gewalt 1933–1945.“

Einordnung:

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass die Anlage bereits in den zwanziger Jahren konzipiert und in einem Kernbestand wahrscheinlich auch schon errichtet wurde, und dass nach 1945 Ergänzungen („Den Opfern von Unrecht und Gewalt 1933–45“) hinzugefügt wurden, die das Vorhandene aber nicht antasteten. Gleichwohl bzw. deswegen stellt die Anlage, wie sie heute überkommen ist, ein im Wesentlichen fast unverfälscht erhaltenes Zeugnis seiner Hauptbauzeit 1937/39 dar. Die Denkmalpflege, aber auch z. B. der Deutsche Städtetag halten es ausdrücklich für erforderlich, auch Bauten und Anlagen des „Dritten Reiches“ als Zeugnisse und Dokumente ihrer Entstehungszeit zu erhalten. Dies schließt selbstverständlich auch den Schutz heute möglicherweise anachronistischer oder gar politisch „gefährlicher“ Anlagen, Aussagen oder ikonographischer Baudetails mit ein – wie dies bei anderen Epochen oder Kulturdenkmälern, für die keine gleichartige politische Sensibilisierung besteht, selbstverständlich auch geschieht. Die Frage, ob und in welcher Form eine „pädagogische“ Kommentierung stattfinden sollte, ist gemäß der Beschäftigung und des Umgangs mit „schwierigen“ Kulturdenkmalen wie diesen sei auch noch einmal auf die erwähnten Publikationen von Stevens und Nabrings hingewiesen.

 

Quelle: Denkmäler in Willich

 

Der Cache selber befindet sich am Eingang. Muggelgefahr sehr hoch, bsonders bei schönem Wetter. Ggf benötigt ihr einen Tool. Der Cache ist versehen mit einem Magneten. Es versteht sich von selbst, die Dose so wieder zu verstecken, das andere ihn auch finden können. Ihr sucht nach einem Petling, der mit einem Magneten versehen ist.

EHRENLISTE, Herzlichen Glückwunsch: FTF: Mr.&Mrs.Shadowhunter FTF: Magnus2310 mit MBBM TTF: Schorny 69

 

Additional Hints (No hints available.)