Ergänzung: Hier noch einige Hinweise: Achtung der Cache wurde neu platziert da er immer wieder gemuggelt wurde. Die Lage ist jetzt direkt am Fluß in ca. 2 m Höhe, siehe Foto. Es muss unbedingt ein Magnet mit einer 2 m langen Schnur mitgebracht werden, gegebenenfalls bei Cachern kleiner 1,8 m Körpergröße auch eine kleine Angel mit Magnet. In der Nähe des Caches auf der anderen Seite des Flusses Sieg befindet sich ein Naturschutzgebiet. Dieser Geocache ist einfach zu erreichen und ist so nahe an der Sieg, die meistens ruhig in Ihrem Bett verweilt. Bei Hochwasser ist dieser Cache nicht zu erreichen. Einige extreme Hochwasser haben an diesem Deich aber schon fast die Obergrenze erreicht und in den Nachbarstädten Betzdorf und Kirchen schweren Schaden angerichtet. Eine Empfehlung ist es dem Weg weiter flussabwärts zu folgen und wenn er wieder auf eine geschotterte Gemeindestraße stößt nicht nach links der Beschilderung zu folgen, sondern nach rechts nach 300 m die Muhlaubrücke zu erreichen. Hier am Siegbogen verbindet diese Brücke Scheuerfeld und Wallmenroth und ist gleichzeitig Grenze zu einem wunderschönen Naturschutzgebiet der Graureiherkolonie, hier finden sich neben diesen Grau und Silberreihern auch jede Menge andere seltene Tiere, diese werden aber auf der Hinweistafel gut erläutert. Der Weg zum Wasser ist leider von der Naturschutzbehörde versperrt, bitte daran halten.
In der Haigerurkunde vom 24. April 914 trat Scheuerfeld als "Sciurevelt" (sprich: Schürfeld) bei der Grenzbeschreibung zwischen dem Haigergau und dem Auelgau ins Licht der Geschichte.
Aus den ersten urkundlichen Erwähnungen als "Sciurevelt" in der Haigerurkunde von 914 und der dazu ergan-genen Ergänzung aus dem Jahr 1048 bildete sich nach und nach der heutige Ortsnamen "Scheuerfeld" heraus. Im Jahr 1488 nehmen Wolff und Wilhelm von Selbach (aus dem Geschlecht der Selbacher) von "Gerlachs Henne von Schürfelden" einen Gutsanteil der Scheuerfelder Höfe, den sie vom Grafen von Sayn als Mannlehen entgegennahmen. Im Jahr 1745 spricht man von insgesamt vier Scheuerfelder Höfen. Neben den drei Urhöfen (Oberscheuerfelder Hof, Beerhof und Niederscheuerfelder Hof) wird noch der Hintenhof erwähnt. Diese waren allesamt Junkerngüter und als solche steuer- und abgabenfrei. Mit Datum vom 17. Dezember 1781 wurde ein Vertrag zugunsten Scheuerfelder Bürger zwischen der Saynischen Verwaltung Altenkirchen und dem damaligen Ortsvorsteher Johann Kötting über das Hofgut Muhlau geschlossen, welches am 1. Januar 1786 durch Kauf an die Pächter überging. Die Inbetriebnahme der Eisenbahn durch das Siegtal im Jahr 1861 und die damit verbundene wirtschaftliche Entwicklung ließ die Einwohnerzahl des Ortes stark ansteigen. Während 1845 noch 215 Einwohner gezählt wurden, waren es im Jahr 1900 bereits 670 Einwohner. Bereits 1904 erhielt der Ort seine erste Wasserleitung und im Jahr 1923 erfolgt die Versorgung mit Elektrizität aus der Turbine der damaligen Papierfabrik Berger. Im Jahr 2014 kann die Gemeinde Scheuerfeld ihr elfhundertjähriges Bestehen nach der ersten Erwähnung in der Haigerurkunde von 914 feiern.
Im Ortskern gibt es ein kostengünstiges Restaurant, eine Pizzaria. Mitten im Ort lädt Jutta zu Kaffee und Snacks ein, für eine Pause also genug um gut versorgt zu sein.
Die Dose ist eigentlich an diesem Ort gut zu finden für geübte Cacher Augen und sollte keine große Herausforderung sein, bitte nicht irgendein Werksgelände betreten das ist nicht erforderlich !!
Hier sind viele Hunde Muggel unterwegs, daher beim Loggen aufpassen etwas weiter Flussabwärts ist eine Bank.
Flussaufwärts kann man gegenüber der Gärtnerrei Schultheiss schön an die Sieg gehen und die Seele baumeln lassen, noch weiter Flussaufwärts betreibt die RWE ein Wasserkraftwerk.
Das sollte es für den ersten Cache sein, viel Spaß beim Suchen und Erleben. Bittet achtet im Uferbereich darauf das Ihr nicht abrutscht, bei Hochwasser ist der Cache nicht zu erreichen!! Bitte auf Kinder aufpassen. Denkt dran Ihr seid selbst verantwortlich für das was Ihr tut.