Haltestelle Birkengrund
Die Haltestelle Birkengrund Süd wurde 1938 an der Berlin Anhaltinischen Eisenbahn eröffnet und diente nur für den Werksverkehr der Daimler Flugzeug Werke. Im August 1943 wurde der Haltepunkt an die Vorortgleise verlegt. Dieser hatte bereits S-Bahn Höhenniveau und sollte Teil der S-Bahn nach Trebbin werden. Im November desselben Jahres wurde der Verkehr für die Öffentlichkeit freigegeben. Nach dem Krieg schloss man ihn wieder, da durch die Demontage der Flugzeugwerke kein Bedarf mehr bestand. Ab 1948 gab es hier wieder Eisenbahnverkehr. Ab dem Bau des Autowerkes wurde der Haltepunkt vor allem von den Fabrikarbeitern genutzt. Dies wurde jäh durch die politische Wende unterbrochen. Die Beschäftigungszahlen im ehemaligen IFA-Werk gingen rapide zurück. Im Jahre 1996 erfolgte die Umbenennung von Birkengrund Süd in Birkengrund. Eine kurze Zeit gab es auf der Strecke Ludwigsfelde – Teltow einen Taktverkehr, doch diese Stichstrecke rechnete sich nicht und wurde 1998 eingestellt und die Stationen, zu der auch Birkengrund gehört, wurden stillgelegt. Doch auf der Anhaltinischen Strecke tat sich was. Das Verkehrsprojekt Deutsche Einheit Nr. 8 krempelte alles um. Der Haltepunkt Birkengrund entstand wieder, doch dieses Mal nicht an einer separaten Strecke als Mittelbahnsteig, sondern als Außenbahnsteige. Am 28.05.2006 hielt wieder ein Zug in Birkengrund. Heute ist er für den Schülerverkehr des Oberstufenzentrums des Landkreises Teltow Fläming unverzichtbar. Auch viele Arbeiter der umliegenden Betriebe nutzen diesen Haltepunkt, der seit 2012 von den Doppelstockzügen der ODEG bedient wird.
Den Haltepunkt Birkengrund kann man mit Cachemobil, Fahrrad, Zug sowieso und Bus (Station Birkengrund Bahnhof) erreichen.
Hinweis: Es kann muggelich werden.
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