Skip to content

Die Bergstürze vom/The Rockslides of Pletzachkogel Mystery Cache

Hidden : 8/9/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:

English: see below


Abbildung 1 (picture 1): Blick von Percha (Reith i. A.) aus zum Pletzachkogel

Das Abbruchgebiet der Bergstürze liegt an der Ost- und Südflanke des Pletzachkogels (1.549 m) im östlichen Rofangebirge und bildet mit scharfen Abrisskanten 300 bis 500 m hohe Wandflanken im anstehenden Oberrhät- und unterjurassischen Rotkalk. Im Ablagerungsgebiet bedeckt Bergsturzmaterial heute eine Fläche von insgesamt 6,2 km². Die Kubatur wird auf rund 90 Mio. m³ geschätzt.

Auf der Grundlage einer neuen Karte des Bergsturzgebietes werden folgende Bergsturzereignisse unterschieden:
1. Der spätglaziale (= letzter Zeitabschnitt der letzten Eiszeit) Bergsturz, der das Brandenberger Tal querte und zum Teil wieder abgetragen oder überlagert wurde. Für dieses Ereignis konnte ein Alter von 12500 ± 400 BC wahrscheinlich gemacht werden.
2. Bergstürze des mittleren Postglazials (postglazial = nacheiszeitlich) für eine mehrgliedrige Serie von Sturzereignissen, von denen eines zwischen 2000 und 1700 BC die Inntalsohle querte.
3. Ein römerzeitlicher Bergsturz, das mit 3,3 km² flächengrößte Ereignis, der das Inntal sperrte und den Inn staute. Dieser Bergsturz ist durch 6 Radiokarbondatierungen von organischem Material aus überfahrenen und Rückstausedimenten für den Zeitraum zwischen 120–240 AD festgelegt. In seinem Abbruchgebiet sind Felsstürze bis in die Gegenwart aktiv.

Der römerzeitliche Bergsturz hatte als talsperrendes Ereignis weitreichende kulturhistorische Folgen. Es entstand im Unterinntal ein den Verkehr behindernder Grenzraum, in dem im Mittelalter die kirchlichen Verwaltungsgrenzen der Diözesen von Salzburg, Brixen und Freising und die Landesgrenzen von Tirol und Bayern festgelegt wurden. Die Sturzblöcke im Talsohlenbereich wurden über Jahrhunderte als Baustein genutzt und fanden als Bildhauerstein in der Baukunst weite Verbreitung.


Abbildung 2 (picture 2): Die Bergstürze vom Pletzachkogel

Im Abbruchgebiet des römerzeitlichen Bergsturzes ist die Felssturztätigkeit bis heute aktiv. Das zeigen die roten, unverwitterten Ausbruchsstellen der Felsumrahmung und die frischen Sturzblöcke der Schutthalde.

Abbildung 3 (picture 3): Blick von der Postalm aus zum Felssturz

Berechnung der finalen Koordinaten

Ordne folgenden Bergsturz der richtigen Nummer von Abbildung 2 zu: römerzeitliche Felssturz!
(Lösung = A)

N(Header) - Ax10 - 68
E(Header) + Ax20 + 44

Haftungsausschluss

Der Weg in der Nähe des Finals ist wegen Felssturzgefahr gesperrt; trotzdem wird er inoffiziell gerne von zahlreichen Wanderern und Montainbikern benützt. Jeder Geocacher entscheidet für sich selbst, ob er diesen Cache besuchen und das dazugehörige Felssturzrisiko in Kauf nehmen möchte oder nicht. Ich übernehme keine Haftung für Unfälle jeglicher Art. Begib dich keinenfalls in die Senke zu den Felsen!

Quelle, Literatur: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, Band 152, Heft 1-4, Seite 25-38

The Rockslides of Pletzachkogel

The source area of rock falls is situated at the eastern and southern flanks of Pletzachkogel (1.549 m a.s.l.) in the Rofan mountains and displays sharp scarps and 300-500 m high cliffs of Upper Triassic and Lower Jurassic limestone. The fallen material covers an area of 6.2 km² in total. The volume is estimated to be 90 Mio. m³.

A new map of the rock fall area distinguishes between three rock fall events:
(1) A late-glacial rock fall which crossed the Brandenberg valley and is now partly eroded or covered by younger material. The age of this rock fall is probably 12500 ± 400 BC.
(2) Rock falls of the Middle Postglacial which comprise a series of events one of of events, one of them crossed the bottom of the Inn valley between 2000 and 1700 BC.
(3) A rock fall during Roman times which covered the largest area (3.3 km²) and blocked the Inn valley. This rock fall took place in 120–240 AD as determined by radiocarbon dating of organic material within sediments of the temporarily dammed Inn River. In the source area of this event rock falls still happen today.

By blocking the Inn valley the latest rock fall had far reaching historic consequences. Traffic was impeded and during the Middle Ages the diocese borders of Salzburg, Brixen and Freising as well as the national borders between Tyrol and Bavaria were established in this area. For centuries the rock fall material at the valley bottom was widely used for construction and sculpture.

How to claim this cache

Which number from picture 2 specifies the rock fall during Roman times?
(Solution = A)

N(Header) - Ax10 - 68
E(Header) + Ax20 + 44

Exclusion of liability

I will not be held liable for accidents.

Source, literature: "Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt", Volume 152, Number 1-4, Page 25-38



Flag Counter
Flag Counter
Flag Counter

Additional Hints (Decrypt)

[DEUTSCH] Znexnagr Onhzjhemry [ENGLISH] Gerr ebbg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)