Die Friedhöfe wurden gerne auf Bachterrassen bzw. auf sich natürlich etwas abhebenden Geländerippen angelegt. Man unterscheidet zwischen Körpergräber: Im quadratisch bis rechteckigen Schacht befand sich eine aus Holzbohlen gefertigte Kammer, die mit Steinen abgedeckt wurde bis ein Grabhügel entstand und Brandbeisetzungen: Die Toten wurden außerhalb des Friedhofs auf einem Scheiterhaufen verbrannt und die Verbrennungsrückstände in eher kleinem 0,5 bis 1,0m hohen Grabhügel deponiert (Univ.-Prof. Dr. Johannes-Wolfgang Neugebauer Wissenschaftliche Schriftreihen Niederösterreich 1994 Seite 27-31). Die Holzeinbauten vermoderten und das Grabkammerdach brach zusammen. Beim Grab Nr. 8 ist dies deutlich zu sehen.
Auf dieser Welt ist alles nur ein Kommen und Gehen. Was wirklich bleiben soll, muss jeder Mensch für sich selber entscheiden.