Beim Adolf-Zimm-Weg führt ein gut beschilderter Wanderweg mit der Nr. 3 in den Wald hinein. Folgt einfach diesem Weg und nach ca. 10 Minuten Fußmarsch solltet ihr direkt an einer Graselhöhle vorbei kommen. Die Koords sind etwas sprunghaft, aber mit Hint werdet ihr die richtige Stelle schnell finden.
WICHTIG:
Unbedingt eine Taschenlampe dabei haben, weil der Cache im Finstern liegt. Wer ohne Taschenlampe sucht wird dabei sehr dreckig werden und schwer etwas finden. Auch mit Taschenlampe solltet ihr nicht im Sonntagsgewand anreisen, da ihr nachher auf den Hosenbeinen oder Ellbogen wahrscheinlich ein bisschen voller Erde sein werdet ;)
NOCH WICHTIGER:
Dieser Grasel und sein Gefolge haben sich in der Höhle wohnlich eingerichtet. Die Räuber müssen hier ja ganz schön viele Partys schmeißen, weil jedes Mal wenn ich dort bin, räume ich Müll und leere Flaschen weg :)
Bitte den Cache wieder so muggelsicher platzieren und tarnen wie vorgefunden. Auch wenn das Doserl im Finstern ist, sollte es mindestens von zwei Steinen verdeckt sein und nicht offen herum liegen.
Grund: Es gibt anscheinend Räuber-Muggel dort (deren Spuren sieht man eh überall). Keine Ahnung, ob die auch Taschenlampen dabei haben. Aber zur Sicherheit sollte der Cache getarnt sein, damit er im Finstern nicht zufällig gefunden und gemuggelt wird.
Würde mich freuen wenn der ein oder andere Cacher auch ein bisschen CITO macht :)
Viel Spaß beim Suchen!
Graselhöhlen/Graselsteine
Der berüchtigte Räuberhauptmann Johann Georg Grasel (1790 – 1818) ist eine Gestalt, die durch viele Jahrzehnte die Fantasie der Menschen nicht nur im Waldviertel beflügelte. Um ihn ranken sich unzählige Geschichten. Noch heute zeigt man in vielen Orten des Wald- und Weinviertels, in Böhmen und Mähren Graselhöhlen, in denen der Räuber und seine Kumpane Zuflucht gefunden haben sollen. Meist haben diese „Höhlen“ oder „Steine“ mit Grasel aber nichts zu tun. Auch die weit verbreitete Meinung, der Grasel sei in gewissem Sinn ein Robin Hood gewesen, der den Reichen nahm und die Armen beschenkte, entbehrt jeder Grundlage. Grasel war einfach ein Krimineller, der dort Beute machte, wo etwas zu holen war, ohne jede soziale Rücksicht. In der Umgangssprache Südmährens gilt übrigens das Wort „grázl“ auch heute noch als Synonym für einen Gauner im weitesten Sinn.