Zur Geschichte des Biotops Steinweid:
1829 wurde am Fusse des Schlosses Sumiswald eine Ziegelei in Betrieb genommen, die die Lehmvorkommen in der Steinweid nutzte. Mit Pferd und Wagen (später mit einer Seilbahn) wurde der Lehm von der Steinweid in die Ziegelei gebracht, wo die Herstellung der Ziegel und Backsteine in reiner Handarbeit erfolgte.
1968 musste der Betrieb der Ziegelei wegen veralteten Einrichtungen eingestellt werden.
Die Lehmgrube wurde nach und nach mit Bauschutt aufgefüllt. Der letzte offene Grubenteil bot mit seinen vielen Pfützen und Tümpeln einen idealen Lebensraum für verschiedene Amphibien-, Insekten- und Pflanzenarten. Dieser Teil wurde Mitte der 1980er Jahre aufgeschüttet, obwohl eine Interessengruppe für den Erhalt des Biotops gekämpft hatte. Auf dem zugeschütteten Teil durfte aber ein Ersatz-Biotop erstellt werden. 1988 war es so weit: viele fleissige HelferInnen und SchülerInnen errichtet zuerst den grossen Teich und 1990 die drei kleineren Teiche.
2009 wurde die ganze Anlage erneuert und bietet so wieder Lebensraum für Tiere und Pflanzen, die sonnige Gewässer und freie Flächen benötigen.
Brätlistelle Steinweid:
Die Brätlistelle wurde 2004 erbaut und 2012 renoviert. Sie umfasst
- eine Feuerstelle mit verstellbarem Rost
- Bänke und Tische für ca. 50 Personen
- Sitzgelegenheiten
- Kehrichthäuschen
- Spaltbock
- Holzlager