Auf einer kleinen Anhöhe stand die St. Veitskirche, 34 Ellen lang, mit gewölbter Decke, im Osten rechts vom Hochaltar ein viereckiger Turm ohne Spitze.
Mit der Christianisierung des Sorbenlandes östlich von Saalfeld soll nach 1.000 von der Königin Richeza bei Peznic die Veitskirche als Missionskirche errichtet worden sein.
Nach der Reformation wurde um 1530 der alte Friedhof an der Veitskirche aufgegeben und ein neuer Friedhof an der "Gottesackerkirche" eingerichtet. Die Veitskirche hatte nach dem Brand von 1525 wohl ihre Bedeutung verloren.
Auf dem Ruinenhügel der Veitskirche vollstreckte man nach 1666 für Pößneck Gerichtsurteile. Im Jahr 1695 wurde auf dem Veitsplatz die letzte Hinrichtung dokumentiert.
Die Veitskirche bzw. der spätere Richtplatz befand sich bei ca. N 50° 41.475, E 011° 35.600. Heute steht dort eine mächtige Linde.
gefunden bei: Pößnecker Heimatblätter SH 2013 von Karl Ernst, Sagen und alte Geschichten aus dem Orlagau von R. Drechsel, Sagenhafte Wanderungen im Saale-Orla-Kreis von A. Blöthner
Setzt Euch auf einen Parkstuhl und bewundert die Linde. Wenn alles muggelfrei ist, kann man den Cache aufsuchen.