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Schloß Krumbach Traditional Cache

This cache has been archived.

lillesandler: Das Schloß wird umgebaut, der Cache ist nicht mehr erreichbar, daher RIP.
Aber keine sorge - etwa 100m weiter entsteht ein neuer!

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Hidden : 6/29/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

Einfacher Tradi beim wunderschönen Schloß Krumbach


Schloss Krumbach (früher „Chrumpach“) liegt auf ca. 700m Seehöhe südlich der Marktgemeinde Krumbach auf einem bewaldeten Hügel über dem Zöbernbach in der Buckligen Welt. Das Schloss ist von allen Seiten gut zu sehen und beherrscht das Landschaftsbild des Krumbacher Beckens.

Erbaut wurde die Festung im 11. Jahrhundert als Teil einer Kette von Burgen, die Schutz gegen die damals nicht seltenen Einfälle der Ungarn bieten sollte. 1192 sind „de Chrumpach“ mit Gerhardus de Chrumpach erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg wurde in den Jahren 1246 und 1260 bei Einfällen der Ungarn größtenteils zerstört.

Die Burg wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts in der gegenwärtigen form wieder errichtet. Das Datum der Weihe der Burgkapelle ist mit 1250 überliefert, lag also noch zehn Jahre vor der zweiten Zerstörung. Die Gestaltung wandelte sich von einer reinen Festung zu einer schlossartigen Anlage.

1394 vermachte der letzte Krumbacher Hans von Krumbach Burg und Herrschaft seinem Oheim Pilgrim III von Puchheim und dessen Brüdern. Die Puchheimer herrschten über 200 Jahre über Burg und Markt Krumbach. 1629 gelangte Krumbach dann in den Besitz der Grafen von Palffy-Erdöd. Im Jahre 1683 belagerten die Türken erneut die Burg, konnten sie aber diesmal nicht einnehmen.

1875 verkaufte die Familie Palffy ihre Besitzungen an den Wiener Neustädter Rechtsanwalt Dr. Anton Riehl. Seitdem war das Schloss in den Händen verschiedener Privatbesitzer.

1993 wurde das Hotel Schloss Krumbach in seiner heutigen Form eröffnet.  Informationen über das Hotel kann man über die Website www.artis-hotels.at bekommen.

Der Schlossgeist:

Vom Zeitpunkt der Eröffnung bis heute hatten insgesamt sechs Hotelgäste unabhängig voneinander dieselbe Erscheinung: Es handelte sich um eine „altertümlich gekleidete Frauensperson“, deren alter jedoch nicht feststellbar war, da niemand ihr Gesicht gesehen hat. Die Erscheinung trat zu unterschiedlichen Tages- und Abendzeiten auf. Im Zuge des Umbaus wurde der ehemalige Gefängnishof überdeckt und eine Vinothek eingerichtet. Die noch original vorhandenen Gefängniszellen wurden zu Weinlagern umfunktioniert. Zur Jahreswende 1995/96 meldete der Restaurantleiter, dass alle in der ersten Zelle gelagerten Weine verdorben seien. Dies führte zu Nachforschungen, wobei sich ergab, dass in der ersten Zelle ein angeblich unschuldiger Landsknecht eingekerkert gewesen war. Die noch sichtbaren Wandzeichnungen weisen darauf hin, dass dieser wohl eine künstlerische Ausbildung erhalten hatte. Wie aus dem Protokoll der Landgerichtssitzung vom 18.10.1557 hervorgeht, wurde dieser Mann von seiner Verlobten nachts heimlich besucht. Als dies bekannt wurde, überstellte man den Gefangenen heimlich in das Gefängnis der Burg Raabs an der Thaya, die auch im Besitz der Puchheimer war. Wie nun aus einem Bericht des damaligen Pfarrers von Krumbach hervorgeht, stürzte sich die Verlobte, als sie merkte, dass der Häftling nicht mehr da war, über die Felsen unter der Kapelle in den Burggraben. Hier kommt es zu widersprüchlichen Angaben, eine Bürgerin sagte 1558 aus, dass der Leichnam der Frau nie gefunden wurde. Ob es sich hier um einen Unfall oder um Selbstmord handelt, bleibt offen. Die Geschäftsleitung ließ jedenfalls die Weinstellagen entfernen und den Originalzustand wiederherstellen.

Erreichbarkeit:

Krumbach ist mit der Aspangbahn (Stationen Edlitz/Grimmenstein oder Aspang) sowie mit dem Linienbus ab Wien über Wiener Neustadt, Grimmenstein, Edlitz nach Krumbach zu erreichen.

Der Cache:

Der Cache ist gut zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit dem Cachemobil zu erreichen. Parkplätze sind in genügender Zahl verfügbar. Die Rezeption weiß über den Cache Bescheid.

Bitte dennoch möglichst unauffällig agieren und die Tarnung wieder genau so arrangieren, wie sie war. Die Dose bietet Platz für TBs oder Geocoins und kleine Tauschartikel.

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