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Weinterrassen an der Redenstraße Traditional Cache

This cache has been archived.

dfo336: Bislang ging es um renaturierten Raum an der Tagebaukante, aber inzwischen will ein Sachse hier durch den an der Oberfläche anstehenden Muschelkalk, erstklassige Weine vermarkten.
Der Cache wurde hier trotz Kennzeichnung entsorgt.
Ich wünsche keine gute Ernte und hoffentlich gibts keine Genehmigung zur Erweiterung.

Mit dem Cache wollte ich auch die Suchenden hier hoch verlocken, um sich das riesen Loch mal anzusehen.

Nach langen Überlegungen, wie es mit Verlegung weiter gehen könnte, sage ich nun aber Danke für die schönen Logs und mache Platz für Neues.

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Hidden : 6/29/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Wilhelm Müller schrieb einst im Gedicht "Auf dem Arnimsberge":
„Auf einst'ger Weinberghöh' lockt eine Bank; De könnt in Sonn' ich weilen stundenlang....“
Quelle: „Rüdersdorf in alten Ansichten Band 3“


Weinterrassen an der Redenstraße

Allgemeines: 1230 begann das Kloster Zinna Ihren Besitz auf den Barnim auszudehnen, wo Sie auch das hiesige Kalkvorkommen entdeckten und begannen es auszubeuten. Der Weinbergsbesitz sollte neben anderen zunächst den eigenen Messweinbedarf decken. Nach der Säkularisation 1553, (Verstaatlichung des Besitzes) fällt der Barnim–Besitz in die Hände des Kurfürsten von Brandenburg. Zu dessen Verwaltung wurde das Amt Rüdersdorf gebildet. Drei Jahre nach Regierungsantritt von Johann Georg wurde hier dann umfangreicher Weinbesitz festgestellt. Neben dem Wohnhaus und Weinbergsbesitz mit Weinpresse in Straußberg nennt das Erbregister bei Rüdersdorf  und vor allem bei Tassdorf Weinbergsbesitz. Rüdersdorf zählte einst zu den Orten, wo Weinbau ziemlich stark betrieben wurde. Der große Tassdorfsche Weinberg hatte eine Größe von vierzehn Morgen (≈3,5 ha = 35.000 qm).  Von ihm konnten in gewöhnlichen Jahren 150 Tonnen Wein gewonnen werden. Das waren 168 Hektoliter (≈16.800 Liter). Damit gehörte er zu den Ertragreichsten seiner Zeit.
Quelle: „Die Zisterzienser und ihre Weinberge in Brandenburg“  von Roland Fröhlich

Die Redenstraße selbst war bis in den 1970er Jahren die Hauptgeschäftstraße des Ortes, wurde jedoch wegen dem fortschreitenden Kalksteinabbau abgebrochen.

Kalkböden lassen im übrigen einen relativ kräftigen Wein entstehen.
Diese reaktivierten Weinterassen hier sind frei zugänglich und Ergebnis einer Rekultivierung und Renaturierungsmaßnahme. Wer also zur richtigen Zeit kommt und Glück hat kann auch naschen. Der Cache bietet keinen Platz für Tauschgegenstände und ein Stift ist mitzubringen. Ich empfehle die Terrassen unten vom 66-SeenWanderweg aus zu besteigen. Es ist eine "Treppe" vorhanden. Nach einem Regen könnte es eine rutschige Angelegenheit werden. Wenn du dann weiter rechts durch die Hecke bis ganz nach oben gehst, kannst du einen tollen Ausblick genießen.
Happy Caching !

Additional Hints (Decrypt)

Mhtnat: ivn RP iba Xnyxrhyr bora ragynat haq qnaa qhepu qvr Urpxr Svanyr: iba hagra = erpugf va qre Rpxr, iba bora = yvaxf na qre Rpxr, znapuzny zvg Ynho orqrpxg

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)