Der Dosenfisch (Piscis pyxis)
Seit Beginn meiner „Cacherkarriere“ vor einigen Jahren, lief mir immer wieder der Begriff „Dosenfischer“ über den Weg. Ich konnte von Anfang an nicht glauben, dass diese Wortschöpfung sich einfach so in unserem deutschen Sprachgebrauch etabliert haben sollte, nur weil irgendwelche Leute irgendwelche Dosen hinter irgendwelchen Parkbänken suchten. Es musste mehr dahinter stecken. Gab es vielleicht tatsächlich eine Art Dosenfisch? Erste Recherchen im Supermarkt verliefen zwar schnell positiv, aber ich war mir sicher, ich konnte den dort gefundenen Dosenfisch ausschließen.
Nach einiger Zeit intensiver Nachforschungen im Internet und in alten Aufzeichnungen hatte ich zumindest einen kleinen Hinweis auf eine mögliche Population einer Fischart, die auf die Beschreibung passte. Nach weiteren Wochen und Monaten der Suche, unzähligen Expeditionen zu den umliegenden Seen mit hunderten von Tauchgängen, konnte ich endlich im Juli 2011 bei einem Tauchgang im Münchner Norden dieses Foto schießen. Nur ganz kurz zeigte sich mir dieses Prachtexemplar und verschwand anschließend in den Tiefen des Sees. Aber an Hand der eindeutigen Merkmale konnte ich es sofort als die von mir gesuchte Spezies identifizieren. Es handelt sich hier vermutlich um einen Cyprinus pyxis maximus. Eine zoologische Sensation. Es dürfte sich um den einzigen fotografischen Beweis seiner Existenz handeln.

Trotz intensiver Suche konnte ich seither kein weiteres Exemplar dieser Gattung auffinden. Jedoch fanden sich Anhaltspunkte, dass sich im Münchner Osten noch eine, weit kleinere, Gattung des Dosenfischs versteckt hält. Diese Art lebt anscheinend gerne in Höhlen und Röhren und kann, ähnlich wie afrikanische Lungenfische, lange Zeit ausserhalb des Wassers existieren. Angeblich zieht sie trockene Verstecke sogar dem Wasser vor ;o) Möglicherweise handelt es sich um Piscis pyxis micros, ich konnte leider jedoch bisher, trotz umfangreicher Recherche, nichts weiteres in Erfahrung bringen.
Anmerkungen:
Der Dosenfisch befindet sich natürlich nicht an den gelisteten Koordinaten. Das ist nur ein grober Anhaltspunkt für die Suche. Das Final ist häufig etwas vermuggelt. Bitte verhaltet Euch entsprechend und wartet lieber mal einen günstigen Moment zum loggen ab. An Wochenenden ist es oft schwieriger als unter der Woche. Ihr müsst nichts ausgraben, umgraben oder aufschrauben. In der Nähe befindet sich ein Bänkchen. Hier könnt Ihr Euch ausruhen und loggen.
Zum Rätsel: Ihr sucht zwei dreistellige Zahlen. Also 48°06.___ und 11°39.___. Wenn der Checker nicht gleich anspringt, einfach mal umdrehen.
Richtig geangelt?.
Bitte verhaltet Euch unauffällig, respektiert Eure Umgebung und platziert hinterher wieder alles so wie Ihr es vorgefunden habt.
Ergänzung 06.12.14: Werkzeug ist nun leider nicht mehr nötig auch muss nun nicht mehr an der Bank nach Werkzeug gesucht werden.