Hidden Secrets: Das letzte Geheimnis der Luftwaffe
Interview des Hässlichen Nichtssagenden Anzeigers mit dem 84-jährigen Günter S. aus Baunatal anlässlich des 69. Jahrestages des Kriegsendes in Kassel in seiner Ausgabe am 04.04.2014:
"Kurz vor meinem 16. Geburtstag wurde ich Ende März 1945 mit weiteren Jugendlichen als allerletztes Aufgebot zur Wehrmacht eingezogen. Unsere Ausbildung fand in der kaum beschädigten Flak-Kaserne auf der Hasenhecke statt. Anfang April standen jedoch schon die Amerikaner vor den Toren Kassels.
Aus Richtung Süden und Westen waren bereits Kampfgeräusche zu hören, die immer näher kamen. Am Tag zuvor hatte eine Flak-Batterie auf der Dönche noch einen Panzerangriff von Altenbauna her abwehren können. Aber auch die war mittlerweile von amerikanischer Artillerie ausgeschaltet worden.
Am Morgen kam ein Hauptmann der Luftwaffe in Begleitung eines Zivilisten zu uns und befahl, beide zu einem Spezialauftrag zu begleiten. Wir sollten den Prototypen einer Geheimwaffe vernichten, die auf keinen Fall in die Hände der Amis fallen dürfte. Es handelte sich um eine zylinderförmige Mine mit einer Betonummantelung.
Die Mine wurde mit vereinter Kraft auf einen LKW verladen und an den Nahe gelegenen Waldrand in Richtung Fulda gefahren. Auf der Fahrt zeigte uns der Hauptmann noch ein merkwürdiges Notizbuch, welches nach seinen Angaben ein wichtiges Geheimnis enthielt, das ebenfalls nicht in die Hände der Alliierten fallen dürfte.
Am Zielort angekommen, wurde die Mine mit einem Zeitzünder versehen und einen Graben hinuntergerollt. Sie explodierte jedoch nicht, sondern zerbarst lediglich nach ca. 100 Metern in mehrere Teile. Diese Teile werden wahrscheinlich heute noch im Wald an der Grenze der Gemarkungen Wolfsanger und Ihringshausen liegen.
Nachdem der ungefähr reagenzglasgroße Zünder von dem Zivilisten aus dem größten Trümmerstück entfernt wurde, sollte ich ihn zusammen mit dem Hauptmann verstecken. Dies taten wir auch am Fuß eines jungen Baums in Richtung von 12° und einer Entfernung von 93 Metern von diesem Trümmerstück aus in der Nähe einer Schlucht. Das habe ich mir bis heute gemerkt, weil mein Vater im Dezember 1893 geboren wurde. Der Baum ist wahrscheinlich längst gefällt und von ihm existiert heute allenfalls noch ein flacher bemooster Baumstumpf.
Zuvor hatte der Hauptmann noch sein Notizbuch in eine leere Munitionskiste aus einer ein paar Tage vorher bruchgelandeten amerikanischen Fliegenden Festung gelegt und diese an einem geheimen Ort versteckt. In einem Hohlraum des Zünders hinterließ er noch einen Hinweis, wo er die Kiste versteckt hat.
Anschließend schickte er meine Kameraden und mich zurück in die Kaserne, von wo aus wir gleich in Richtung Harz abrückten. Dort ging der Krieg dann für mich wenige Tage später zu Ende. Ich habe den Hauptmann nie wieder gesehen."
Verfolge nun den Weg von Günter S. und dem Hauptmann und ergründe das letzte Geheimnis der Luftwaffe. Von den Koordinaten (Station 1) aus kannst du das große Trümmerteil der Mine sehen.
Wer das letzte Geheimnis der Luftwaffe ergründet hat, kann sich das folgende Banner in sein Profil einbauen:

Folgende Zeile ins Profil einsetzen (ACHTUNG, neu ab 03.04.2017!):
<a href="http://coord.info/GC58DYE"><img alt="Das letzte Geheimnis: AdM´s 2K" border="0" src="https://img.geocaching.com/cache/6f112e0b-b32e-4baa-a9fd-5585dbbb62c8.jpg?rnd=0.5987949" width="227" height="140"/></a>