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Rettenbachklause - lost place Traditional Cache

Hidden : 7/8/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:

lost place Rettenbachklause Ein tradi in schöner Wandergegend bzw. an einer mountainbike-Strecke gelegen, und zwar an der Verbindung zwischen Blaa-Alm (Altaussee-Steiermark) und Rettenbachalm (Bad Ischl-Oberösterreich).

Das Wasser als Transportweg hatte für Massengüter im Mittelalter und bis in die Neuzeit einen sehr hohen Stellenwert. Aufgrund des Energiebedarfes und insbesondere bei der Salzgewinnung waren im Salzkammergut große Mengen an Holz erforderlich. Zum Transport des Holzes wurden daher sogenannte Klausen errichtet, an denen das Wasser an geeigneten Engstellen von Tälern aufgestaut und dann mit geeigneten Vorrichtungen sehr rasch abgelassen werden konnte. Das zuvor ins Wasser geworfene Holz wurde mit dem Wasserschwall aufgrund der hohen Schleppkraft mitgerissen. An geeigneten Stellen in Bereichen, wo das Holz wieder aus dem Wasser entfernt werden sollte, errichtete man große Rechenbauwerke. Die  wohl berühmteste Klause im Salzkammergut ist aufgrund ihres guten Erhaltungszustandes die sogenannte Weißenbach- oder Chorinsky-Klause. Hier konnte man bis vor wenigen Jahren als Attraktion noch den zu bestimmten Zeiten durchgeführten Triftvorgang beobachten. Eine andere, noch relativ gut erhaltene Klause stellt die Neue Rettenbachklause (auch Betonklause genannt) dar. Sie wurde statt der Alten Rettenbachklause errichtet, die auf eine knapp 450 jährige Geschichte zurückblicken kann und die rd. 1.500m unterhalb situiert war. Grundlage für die Holzbringung war das Anfahren des Ischler Salzberges 1563; im Jahr 1571 wurde in Ischl erstmalig Salz gesotten. Die Betonklause wurde in den Jahren 1924 bis 1926 hergestellt und war nur bis 1938 in Betrieb. Mit den großen verfügbaren Wassermengen konnte auch Langholz getriftet werden. Der zugehörige Rechen befand sich knapp oberhalb der Einmündung des Rettenbaches in die Traun und wurde erstmalig im Jahr 1570 errichtet. Die Betonklause diente auch - gewollt oder nicht - zum Schotterrückhalt, wovon die ebene angelandete Fläche unmittelbar vor dem Absturz der Betonsperre Zeugnis ablegt (sh. Fotos). Jede Klause besaß mindestens ein Tor, das im Normalfall immer geöffnet war. Sollte Holz getriftet werden, wurde das Tor geschlossen und das Wasser aufgestaut. Das Schlagtor konnte „mit einem Schlag“ geöffnet werden, wodurch das aufgestaute Wasser sehr rasch und mit großer Energie aus der Klause stürzte und das zu transportierende Holz mitriss. An der gegenständlichen Klause sind die Tore nicht mehr vorhanden, der Beton hat jedoch im Wesentlichen allen Hochwässern getrotzt. Man sieht die Betonpfeiler, zwischen denen die Tore angebracht waren, und an der gegenüberliegenden Felswand den sog. „Überlauftenn“, über den das Wasser des Rettenbaches bei geschlossenen Toren und vollem Stauraum abgeleitet wurde. Zum cache: Zugang entweder vom Parkplatz Rettenbachalm (6km Schotterstraße von Bad Ischl) rd. 20 min zu Fuß oder von der Blaa-Alm (Zufahrt von Altaussee) rd. 40 Minuten. Es handelt sich um eine lock-lock-Dose, die Platz für kleinere Tauschgegenstände bietet. VORSICHT! Hier gibt es auf Grund der Eigenart des Baukörpers der Klause Absturzgefahr! Am Weg selbst besteht natürlich keine Gefahr. Es ist nicht nötig, im Bereich des Betonkörpers der Klause zu suchen! Schlechter GPS-Empfang, Hinweis und Spoilerbild beachten. Zum cache muss man ein wenig klettern, Vorsicht bei Nässe-Schwierigkeit beachten und kein unnötiges Risiko eingehen! Koordinaten ev. aufgrund Topographie, Spoiler-Bild beachten! E: cache: it is a lock-lock-box. DANGER - do not search near the concret wall of the "Klause"! A little climbing is necessary to get the cache, so mind the weather and do not try to search the cache during wet conditions!

Additional Hints (Decrypt)

FRTRJ FRQ OYNUEROB - Sbgb ornpugra

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)