Am besten stellt ihr euer Cachemobil an den Parkkoordinaten ab. Dort sollte genug Platz sein. Von dort aus geht es dann zu Fuß weiter.
An den Startkoordinaten findet ihr einen wirklich beeindruckenden Baum, den ich euch bei dieser Gelegenheit mal zeigen möchte. Wenn ihr genug gestaunt habt, dann wendet euren Blick nach Süden. Dort seht ihr eine goldene Inschrift. Ermittelt den Wortwert vom Namen des Bischoffs. Die Zahl sei AAA
Die erste Zwischenstation findet ihr bei
N 52° 58.(AAA + 226) und E 010° 35.(AAA + 311)
An der 1. Zwischenstation sucht ihr zunächst nach einem steinernen Hinweis auf die Erneuerung des Querschiffs der Kirche. Die enthalten Zahl sei CCCC. Wenn ihr euch jetzt ein wenig umseht, werdet ihr ein paar Meter weiter einen weiteren "Hinweisträger" entdecken. Hier bekommt ihr dann Infos über die ursprünglichen Ausmaße der Anlage. Bei Ausgrabungen auf dem Gelände wurden Überreste mehrerer Vorgängerbauten entdeckt. Gesucht wird die ca. Datierung des zweiten Komplexes der hier vermutlich stand. Die Zahl sei DDDD.
Die 2. Zwischenstation findet ihr dann bei
N 52° 58.(CCCC - DDDD - 502) und E 010° 35.(CCCC + DDDD - 2542)

An Zwischenstation 2 informiert ihr euch über den Baustoff der für den Bau der Kirche verwendet wurde. Ihr findet hier eine Angabe über den Zeitraum, wann diese Baumaterial hier in etwa her transportiert wurde. (EEE.EEE)
Die 3. Zwischenstation findet ihr dann bei
N 52° (EEE.EEE - 71.685)
und E 010° (EEE.EEE - 94.582)
Suche den Mühlenmeister zu Woltersburg , der 1806 von uns ging. Der Buchstabenwert seines dritten Vornamens sei FF, der Buchstabenwert seines Nachnamens sei GG. Nun solltest du noch die Anzahl der Gedenktafeln an der Ostwand der Kirche ermitteln = H
Das Final findest du nun bei:
N 52° 58.(FF + 221 + H) und E 010° 35.(GG + (H x 40 + 10)
Alle Wege sind gut ausgebaut, bis auf den Weg zum Final. Hier geht es über einen schmalen Pfad, der die Geländewertung etwas hochsetzt.
Erstinhalt der Dose: Logbuch, Bleistift, Stashnote, Schlüsselanhänger, Stickies, Pflasterheft und eine besonders schönes Fossil für den Erstfinder.
Noch eine ausdrückliche Bitte:
Dieser Cache sollte nicht bei Dunkelheit angegangen werden. Ihr befindet euch in bewohntem Areal. Ein Gebäude ist dauerhaft bewohnt und ein weiteres wird gerne von Reisegruppen als Unterkunft verwendet. Ich denke diese Menschen wären nicht sehr erfreut über Geocacher mit Taschenlampen. Auch der Kirchturm ist bewohnt: Die geflügelten Jäger der Nacht sind hier zu Hause. Zum Teil sind die Hinweise die zum Final führen um Dunkeln auch sehr viel schlechter zu finden.
Hier ein Auszug aus Wikipedia zur Örtlichkeit für alle die ein bisschen mehr Infos mögen:
Die Klosterkirche St. Johannes der Täufer ist die Kirche des ehemaligen Klosters Oldenstadt. Oldenstadt bildet die Keimzelle der Stadt Uelzen und ist heute ein Teil des Stadtgebiets.
Die Kirche ist der verbliebene Rest eines Benediktinerklosters, das im 12. Jahrhundert auf dem Gelände eines ehemaligen Kanonissenstifts aus dem 10. Jahrhundert entstand. Das Kanonissenstift war 966 oder 973 von Bischof Bruno dem I von Verden auf dem Gut Ullishusen gegründet worden, Kirchenpatron Hl. Maria und Johannes der Täufer. Das Kloster lag verkehrsgünstig am Fernweg zwischen Goslar / Braunschweig und Lüneburg. Außerdem befand sich in unmittelbarer Nähe der Übergang über die Wipperau.
Die heutige Kirche
Der jetzige Kirchenbau ist wahrscheinlich zwischen 1150 und 1200 entstanden. Er wurde aus Feldsteinen im Rundbogenstil der Romanik errichtet und diente den Benediktinermönchen, die 1133/37 von Corvey aus in Oldenstadt angesiedelt worden waren, als Klosterkirche. Die ehemalige Vierung und der Chorraum der Mönche stellen einen Großteil der heutigen Gemeindekirche dar. Dahinter, im Westen, befindet sich das Langhaus, der ehemalige Gemeinderaum der Kirche. Er hatte ursprünglich zwei schmale Seitenschiffe und schloss mit einem zweitürmigen Westwerk ab, von dem heute nur noch die Umrisse der Fundamente zu sehen sind. Das Langhaus ist heute im Eigentum des Landkreises Uelzen und wird für Ausstellungszwecke und Konzerte genutzt. In der Trennwand zwischen beiden Gebäudeteilen sind auf der Langhausseite noch Reste eines gotischen Lettners zu sehen, einer Abgrenzung zwischen dem Gemeinde- und dem Mönchsteil der Kirche.
Nach der Aufhebung des Klosters im Zuge der Reformation unter Abt Heyno Gottschalk (1529/31) wurde nur noch der Ostteil der Kirche als Gottesdienstraum genutzt; 1728 wurde er um sieben Meter nach Osten erweitert. Nach der Reformation gehörte die Kirche mitsamt dem Klostergut dem Herzog von Braunschweig-Lüneburg; an diese Zeit erinnert die Wetterfahne auf dem Dachreiter(1621), die das Herzogswappen trägt. Im Dachreiter hängen heute drei Glocken: eine gotische aus der Klosterzeit (14./15. Jahrhundert) sowie zwei Glocken aus dem 20. Jahrhundert (1930 und 1957).
Die drei Vorgängerbauten
Die romanische Feldsteinbasilika, die mit einer Länge von ca. 47 Metern, einer Breite von 25 Metern und einer lichten Weite von 12 Metern erhebliche Dimensionen hatte, ist der vierte Bau an dieser Stelle. Durch Grabungen konnten drei Vorgängerbauten ermittelt werden:
- ein einschiffiger Holzbau aus der Zeit um oder vor 800
- ein Nachfolgerbau mit gleichem Grundriss und aus gleichem Material, der durch einen Brand vernichtet wurde
- eine dreischiffige Feldsteinbasilika aus ottonischer Zeit. Dieser Bau entstand wohl als Kirche des seit 973/74 schriftlich bezeugten Kanonissenstiftes Oldenstadt und wurde dann wahrscheinlich nach der Aufhebung dieses Stiftes (vor 1133/37) abgerissen.
Damit reicht die Kirchengeschichte Oldenstadts bis in die Zeit der Christianisierung unter Karl dem Großen zurück. Die Gräber, die in den beiden Holzkirchen gefunden wurden, machen Oldenstadt zum ältesten bislang ermittelten christlichen Begräbnisplatz im heutigen Nordostniedersachsen. Die Widmung der Kirche an Johannes den Täufer (erwähnt seit 1006, hier noch gemeinsam mit der Patronin Maria) erinnert wahrscheinlich an die Bedeutung als regionale Taufkirche.
Die Ausstattung der Kirche
In der heutigen Kirche erinnert nur noch wenig an die Klosterzeit. Die Ausstattung stammt im Wesentlichen aus den letzten anderthalb Jahrhunderten und unterstreicht das klassizistische Gepräge, das der Kirchenraum heute trägt.
Im Mittelpunkt der heutigen Kirche steht der Kanzelaltar (vor 1770). Über dem Schalldeckel zeigt er mit dem Auge im Dreieck ein Symbol für den dreieinigen Gott. Am Kanzelkorb befinden sich seit 2006 Bilder des Künstlers Hermann Buß/Norden. Diese Bilder zeigen neben Motiven aus der Umgebung (Grabdenkmal vor der Kirche mit Schmetterling als Lebenszeichen, Kl.-Liederner Bach) auch Menschen, die unterwegs sind, die sich zwischen Verzweiflung und Hoffnung, zwischen Gleichgültigkeit und Zuwendung befinden.
Die schlichte Kirche ist auch durch weitere Bilder des Lebens und des Glaubens geprägt. Neben dem klassizistischen Taufengel (Friedrich Pfannschmidt/Berlin, 1901) sind hier besonders auch die Glasfenster zu nennen:
- Die drei spätromantischen Glasfenster hinter dem Kanzelaltar (Glasmalereianstalt Ferdinand Müller/Quedlinburg, 1909) illustrieren in bunten Farben die Geburtsgeschichte Jesu von der Verkündigung an Maria bis zur Anbetung der Könige.
- Die drei Fenster auf der Nordseite des Kirchenschiffs (Alois Plum/Mainz, 1998) rufen die Lebensgeschichte von Johannes d. T., dem Namenspatron der Kirche, in Erinnerung.
- Das Fenster auf der Südseite (Renate Strasser/Bielefeld, 1960) zeigt Jesus bei der Bergpredigt. Menschen aller Altersgruppen und Lebenslagen sind seine Zuhörerschaft.
- Das ebenfalls aus der Nachkriegszeit stammende Fenster im südlichen Querhaus erinnert in abstrakter Formsprache an das letzte Abendmahl Jesu.
Die Oldenstädter Kirche ist bis heute ein Ort, in dem Menschen im Gottesdienst über ihr Leben nachdenken sowie Stille und Orientierung finden möchten. Musikalisch begleitet werden die Gottesdienste von der Orgel, die sich auf der nördlichen Querhausempore befindet. Das Instrument mit seiner barockisierend-klassizistisch gestalteten Schauseite stammt vom Orgelbauer Ernst Röver/Hausneindorf (1909). 1971 wurde die Orgel umdisponiert und um ein Rückpositiv erweitert (Ludwig Hoffmann/Betheln).