Hier ersteinmal die Liste der Tradis, die man auf der Runde mitnehmen kann. Die Tradis wurden gelegt, damit sie einzeln logbar sind, enthalten aber eine Bonuszahl (der später folgt).
Dietmannsrieder Rad- Wanderrunde Tradi 1 (Brücke)
Dietmannsrieder Rad- Wanderrunde Tradi 2 (Brunnen)
Dietmannsrieder Rad- Wanderrunde Tradi 3 (Scheune)
Dietmannsrieder Rad-Wanderrunde Tradi 4 (Haslach)
Dietmannsrieder Rad- Wanderrunde Tradi 5 (Grotte)
Dietmannsrieder Rad- Wanderrunde Tradi 6 (Bank)
Hier nun nur die Fragen die zum Cache gehören (man kann ihn natürlich auch allein machen, aber die Dosen liegen auf dem Weg dazwischen):
Station 1:
Infotafel an der Heisinger Straße beim Feuerwehrparkplatz N 47°48.457 E 010°17.475
Hier könnt ihr euch ein wenig über die Entstehungsgeschichte von Dietmannsried informieren.
Frage: Was ist auf dem Dietmannsrieder Wappen zu erkennen?
- Ein Adler, der für die Zugehörigkeit zur Bundesrepublik Deutschland steht = 9
- Ein Herz, das keine Bedeutung hat und als Allegorie aus der Biedermeierzeit angesehen wird = 1
- Ein entasteter Baumstamm, der an die Rodung eines Probstes erinnert = 7
Die Antwort ist für den Buchstaben R : _________
Wappengeschichte:
Ein Siegel aus der Zeit um 1820 zeigt eine Föhre, rechts davon eine Taube und links einen Hahn. Ein Dienstsiegel von 1901 hat diese Darstellung übernommen. Die Farben Rot und Blau weisen auf das Fürststift Kempten hin, das den Ort im 16. Jahrhundert zum Mittelpunkt der nördlichen Grafschaft Kempten machte und sich gegen den Widerstand der Reichsstädte Kempten, Leutkirch und Memmingen dafür einsetzte, dass ihm Kaiser Rudolf II. im Jahr 1586 die Marktrechte verlieh. Der Hahn stammt aus dem Wappen der Vorner zu Überbach, die Beamte im Fürststift Kempten waren und die Herrschaft Überbach als stiftskemptische Lehen innehatten. Nach dem Tod des letzten Vorner 1592 kamen die Güter 1594 wieder an das Fürststift. Die Taube ist eine Wappenfigur der Bürgerfamilie Laufner aus Kempten und erinnert an ihre Ortsherrschaft in Dietmannsried. Die ehemalige Föhre stand fälschlicherweise redend für den Namen Vorner.
Station 2:
Sühnekreuz am Wertstoffhof N 47°48.3[R][R] E 010°18.035
Kreuzgeschichte
Kreuze dieser Art mussten früher Totschläger in einer bestimmten Form und Größe sowie Entfernung, meist außerhalb des Ortes, am Wegrand aufstellen. Der Betreffende hatte es tragend oder rollend ohne Beschädigung, auf keinen Fall aber unter Benutzung eines Fahrzeuges vom Steinmetz zur Gedenkstätte zu bringen. Ferner war er für den Rest seines Lebens verpflichtet die Familie des Getöteten zu ernähren und für deren Wohlergehen zu sorgen.
Dazu gab es noch verschiedene andere Auflagen, eine davon konnte z. B. sein, sich während des Jahresgottesdienstes für den Erschlagenen auf dessen Grab zu legen und erst wieder aufzustehen wenn es die Angehörigen erlaubten. Aber auch jährliche Wallfahrten zu bestimmten Orten unter allerlei Beschwernissen oder Ähnliches konnten verordnet werden. Dafür war der Verurteilte frei und konnte ungehindert seiner Arbeit nachgehen und am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.
Auf Mord stand immer die Todesstrafe. In unserem Fall wurde im Jahre 1616 ein Hans Albrecht von Komposten (wahrscheinlich heutige Zellermühle) bei einem Wirtshausstreit zum Täter.
Frage: Wie viele Jahre gab es das Sühnekreuzverfahren im Allgäu?
Die Antwort ist B: ____
Station 3:
Filialkirche St. Johannes der Täufer und St. Vitus in Überbach N 47°48.203+B E 010°18.431+B
Ein Besuch dieses netten Kirchleins ist schon die außergewöhnlich schön bemalte Kassettendecke wert. Beachtenswert sind auch die Gemälde an der Emporenbrüstung, sowie das Hauptgemälde das die Krönung Mariens zeigt.
Frage: Wie oft steht der Name Georg auf der Kriegergedenktafel an der Außenwand?
(Leider wird die Kirche im Moment restauriert daher hier die Lösung: 4. Bitte bescheid geben, wenn die Verhüllung weg ist.)
Die Antwort ist S: _______
Station 4:
Dorfmühle Probstried N 47°49.0 [7*S+1] E 010°19.[200*S+17]
Frage: Wann wurde die Dorfmühle das erste Mal erwähnt? Bilde aus der gesuchten Zahl die Quersumme und subtrahiere davon 8
Die Antwort ist K: _______
Station 5:
Kalkbrennerbild N 47°49.0 [7*K] S E 010°20. 00 [7*R]
Geschichte:
Das Kalkbrennerbild stellt den gesamten Arbeitsablauf der einstigen Brennerei dar.
Dieser Gewerbezweig war bis zum ersten Weltkrieg neben der Landwirtschaft die größte Einnahmequelle der Bewohner der damals selbstständigen Gemeinden Probstried und Schrattenbach. Bei den in den Jahren 2003/2004 betriebenen Nachforschungen konnten sieben der einstigen Ofenstandorte nachgewiesen werden, es gab sicher noch mehrere, diese sind aber heute nicht mehr bekannt. Die zum Brennen benötigten Kalksteine lagen als Basismaterial unter der Erde und wurden während der letzten Eiszeit aus den Allgäuer Alpen vom Gletscher an die Halde zwischen Probstried und Schrattenbach transportiert und abgelagert. In den dortigen Wäldern befinden sich viele Dutzende gut sichtbarer Grabungsmulden, sie haben einen Durchmesser von bis zu zehn Metern. An den Rändern und in den Grubenfüllungen sieht man noch vielfach die zum Kalkbrennen unbrauchbaren Steine liegen, welche man gleich an Ort und Stelle durch kundige Mitarbeiter aussortieren ließ. Die nur kurzfristig lagerfähigen gebrannten Steine wurden mit Pferdefuhrwerken in die Städte Kempten – Isny – Leutkirch – Memmingen – Kaufbeuren und deren Umkreis geliefert. Später kam als Transportmittel die Eisenbahn dazu, um das begehrte Gut auch in entferntere Gebiete zu verfrachten. Hauptabnehmer waren Bauunternehmer, die den Kalkbrandstein in Löschgruben mittels Wasser zum direktverwertbaren Sumpfkalk umwandelten. Von dort bezogen wieder weitere Verbraucher wie Maler, Gerber usw. aber auch Privathaushalte das vielseitig verwendbare Material.
Aufgabe: Zähle die roten Buchstaben an der Hausmauer. Subtrahiere von der gesuchten Zahl 20 und du erhältst P.
Die Antwort ist P: ____
Station 6:
Altes Wegkreuz N 47° 49.[B+K*K+3*S] E 010°18.[3*B+9*K+R]
Frage: Wie viele Bäume stehen hier am Wegesrand?
Die Antwort ist L: _____
Station 7:
Kreuz Rückweg N 47° 48.[3*B+((L+R)*10)] E 010°17.[100*P+6*L]
Frage: Wie viele Gesichter erkennt man auf dem Kreuz? Subtrahiere von der gesuchten Zahl 1 und du erhältst N.
Die Antwort ist N: ______
Station 8:
Verkehrsspiegel N 47° 48.[2*B+P*K+(K-1)] E 010°17.L [P-1] L
Frage: Was sieht man nicht wenn man in den Spiegel sieht? Die Antwort ist ein Hinweis darauf, aus was das Final besteht.
- Bahnsignale = Stein
- Straßenlaterne = Blume
- 30er-Schild = Baum
- Windrad = Metall
Finale:
Hier gibt es nochmal eine kleine Rechnung, dann sollte es kein Problem mehr sein das Finale zu finden:
N: S[P-R]° S P. S L N E: 0 K ° R P-R.[ B+ P*K +(P-R) ]