
Dieser Multi wurde anlässlich des CITOs im November 2015 gelegt und führt zu einigen weniger bekannten Plätzen im Seifersdorfer Tal. Ihr befindet euch in einem Naturschutzgebiet. Die Wege müssen nicht verlassen werden.
Startpunkt ist die Sängerwiese. Hier befand sich das erste Bauwerk des Seifersdorfer Tals - der Tempel, den ländlichen Freuden gewidmet. Der Tempel diente zur Überdachung für Feste für Bauern und zur Speisung von Armen. In seiner Nähe standen Tische und Bänke und ein Gebäude, das als Küche diente. Dessen Grundmauern sind noch erhalten. Auch ein Steintisch und zwei Steinbänke sind noch heute innerhalb der Grundmauern existent.
Später setzten Graf Carl und Johanna von Brühl ihren Eltern ein Denkmal in Erinnerung an den zwischenzeitlich verfallenen Pavillon.
Auf der Metalltafel steht in der vorletzten Zeile eine Jahreszahl. Wie lautet ihre letzte Ziffer (A).
Auf der Rückseite des Denkmales befindet sich eine in Stein gemeißelte Inschrift. Aus wie vielen Zeilen besteht sie (B)?
Stage 2: Ihr befindet euch nun am Ort der ehemalige Hütte der Hirtin der Alpen. Die Hütte besaß ein Fundament aus Feldsteinen, welches noch heute erhalten ist. Die eigentliche Hütte war eine Blockhütte aus rohen Baumstämmen, das Dach war mit Stroh gedeckt. Mitten aus dem Dach ragte eine lebende Buche, die in das Gebäude integriert war. Die Fenster waren Rundbogenfenster, vor dem Hauptfenster stand eine Bank. Zur mit einem Vordach gedeckten Tür führten Treppenstufen mit einem Geländern aus Birkenstämmchen. Über der Tür war eine Inschrift eingraviert: "Cabane de la Bergere des Alpes". Um das Haus herum war ein geflochtener Weidenzaun mit einem breiten Tor angelegt.
Das ist nun alles nicht mehr zu sehen. Jetzt befindet sich hier eine in die Jahre gekommene Sitzgruppe. Aus wie vielen senkrechten Holzteilen besteht sie?
Das ist seit August 2022 nun auch vorbei. Zumindest ein paar Steinstufen sind noch zu sehen. Wieviel Stufen führen zu der mittlerweile leeren Empore. Zieht davon zwei ab. Das ergibt (C).
Geht im Anschluss noch ein paar Meter den Hauptweg weiter. Hier startet auf der linken Seite ein Weg, der den Hang hinaufführt.
Stage 3: Die Bergquelle nutzt ein noch heute vorhandenes periodisches Gerinne, das durch eine aus großen Felsbrocken aufgebauten Grotte fließt. Auf einem behauener Stein ist eine Inschrift angebracht. Vor der Grotte befindet sich ein ovales Becken, in dem das Wasser aus dem Gerinne aufgefangen wird. Früher war die Inschrifttafel von Marmor umrahmt, mit Gefäßen bekrönt und von zwei Putten und Moosbänken flankiert. Die noch heute erhaltene Inschrift auf der Tafel, der "Zuruf der Nymphe des Quells", lautet:
"Schöpfe schweigend! – Warum? – Nun so
schöpfe nicht
Warum nicht? – Nur dem stillen Genuß
ström' ich erquickender Trank."
Wie viele Bänke befinden sich im Umkreis der Quelle (D)?
Nun ist es Zeit, die Finalkoordinaten zu berechnen. Ihr findet das Versteck bei:
N 51° 09.(C-2*A)(D)(C+D) E 013° 52.(B-D)(A)(A+C).
Viel Spaß und Erfolg wünscht euch SchwarzerFalke.