Im Februar 20
14 wurde das alte Peter-Petersen-Gymnasium (PPG) in Mannheim-Schönau umbenannt in: Johanna-Geissmar-Gymnasium (JGG). Der alte Namensgeber war in Verruf geraten, weil man in seiner Pädagogik Anklänge an nationalsozialistisches Gedankengut gefunden hat. Die Schüler, Eltern und Lehrer des Gymnasiums haben sich per Abstimmung dafür entschieden, die Jüdin Johanna Geissmar als neue Namensgeberin auszuwählen.
Johanna Geissmar, geboren 7.12.1877 in Mannheim, war eine der ersten Frauen, die am Anfang des 20. Jahrhunderts in Heidelberg Medizin studieren konnte und dann als Kinderärztin gearbeitet hat. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde ihr 1933 die Kassenlizenz entzogen, so dass sie ihren Beruf nicht mehr ausüben konnte. Sie lebte daraufhin im Schwarzwald und wurde am 23.Oktober 1940 mit den badischen Juden ins Lager Gurs deportiert. Freiwillig ging sie als ärztliche Begleiterin mit einem Transport aus Gurs ins Vernichtungslager Auschwitz. Als Todestag kann der Ankunftstag in Auschwitz, der 14. August 1942, angenommen werden.
Der Cache befindet sich an der Sporthalle auf städtischem Gelände. Es handelt sich um eine mittelgroße Dose. Inhalt: Logbuch, Bleistift, Spitzer.