Der Vorgängerbau der heutigen Kapelle war eine kleine Holzkapelle. Um 1650 ließ sie der damaligen Hofeigentümer Wolfgang Wilhelm Michael von Silbermann abreißen und durch eine neue ersetzen. Silbermann, der ein Verehrer der Marias, der Mutter Jesu, war, ließ eine Marienstatue in der Kapelle aufstellen.
Im Fürstenchor der Neuburger Hofkirche befand sich einer Kopie der schwarzen Madonna von Tschenstochau. Die Gemahlin des Neuburger Herzogs Philipp Wilhelm, die königliche Prinzessin Anna Katharina Konstanze aus Polen, soll die Figur es aus ihrem Heimatland mitgebracht haben. Dieses Gnadenbild ließ Silbermann auf den Kahlhof übertragen und in der Kapelle aufrichten.
Das Patrozinium der Kirche ist "Mariä Namen".
Der Madonna wurden bald wundertätige Kräfte nachgesagt. „Maria im Gnadenfeld" entwickelte sich schnell zu einer beliebten und viel besuchten Wallfahrtsstätte, so dass die bald Kapelle zu klein wurde, um die vielen Pilger aufzunehmen. Pfarrer Staufer von der Pfarrei Wagenhofen ließ unter seiner Federführung 1785 die jetzige Kapelle errichten. 1796 und 1800 musste das Gnadenbild in Sicherheit gebracht werden, um es vor den Raubzügen französischen Soldaten zu schützen.
Die Kapelle ist ein einschiffiger, mit Satteldach gedeckter Saalbau. Ein kleiner Dachreiter mit Pyramidendach dient als Glockenturm.
Der Innenraum mit bemalter Spiegeldecke hat seit 1947 eine barockisierende Deckenbemalung, in der die Aufnahme Mariens in den Himmel darstellt wird. Gemalt wurde es von J. Baumann aus München. Ausgestattet ist der Raum mit einem aufwändigen barocken Altar, in dem das in einem prunkvoillen vergoldeten Rahmen gefasste Bild der Schwarzen Madonna, umringt von Engeln und Heiligen, präsentiert wird. Die Wände sind fast lückenlos mit Votivtafeln bedeckt. Aus einer Hostienrechnung von 1820 geht hervor, dass fast täglich Messen gelesen werden. Im Jahre 1907 wurde ein eigenes, 200 Seiten starkes Gebetbuch herausgegeben. Der Kirche flossen immer reichlich Spenden von Seiten der Gemeindemitglieder und der Pilger zu.
1935 erhielt die Kapelle einen Tabernakel mit der Auflage, dass mindestens einmal wöchentlich eine Messe gelesen werden muss. Im gleichen Jahr wurden die Prozessionen von den Nationalsozialisten verboten.
Dank reichem Zufluss von Spenden, konnte die Bausubstanz der Kirche immer erhalten werden. 1888/89 und 1923 erfolgte eine gründliche Renovierung. 1951 wurde der Dachreiter erneuert und vergrößert und mit neuen Dachschindeln bedeckt. Dabei kamen Dachziegeln aus dem Jahre 1795 zum Vorschein. Um 1952 erhält die Kapelle zwei Glocken.
1964 gaben Risse im Gewölbe und zum Teil auch in den Wänden Anlass für eine weitere Renovierung. Die stark in Mitleidenschaft gezogenen Deckenbilder und Ornamentmalereien wurden durch den Kirchenmaler Löhnert aus Ingolstadt restauriert. Für die brennenden Kerzen wurde ein Rauchabzug installiert. Das Gnadenbild bekam einen Strahlenkranz. 1969 wurde das Mosaik einer Schutzmantelmadonna an der Fassade angebracht, finanziert durch eine anonyme Stifterin aus Feldkirchen. Entworfen und ausgeführt wurde das Mosaik von D. Inninghof aus Dachau.
1985 wurde eine große Innen- und Außenrenovierung durchgeführt, die im September 1985 zur Zweihundert-Jahr-Feier der Wallfahrtskapelle abgeschlossen war.
(Quelle: Wikipedia)
Um an die Koordinaten der Dose zu kommen müßt ihr folgende Fragen beantworten:
Anzahl der Fenster der Kapelle (nicht die Öffnungen im Turm mitzählen) = A
Anzahl der auf dem Mosaik abgebildeten Personen (incl. Maria) = B
Anzahl der Fenster auf der linken Gebäudeseite = C
Anzahl der abgebildeten Kreuze im Mosaik an der Frontseite = D
Die Dose findet ihr bei: Nord 48° 42.(A-1) (B) (A) Ost 011° 10.(C) (D) (A-1)