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Wiedemar und seine Dörfer Bonus Mystery Cache

Hidden : 7/31/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:


Bonus Serbitz und Quering

Das stilvolle Rittergutsgebäude in Serbitz war nach 1945 für viele Umsiedler, Kinder, Lehrlinge und bis ende 1998 für Behinderte Heimat und Arbeitstätte.

Serbitz war nach der Wende der erste Ort im Westteil des Landkreises der Wasserversorgung, Abwasserentsorgung und die Straßenverhältnisse auf höchstes Niveau stellte.

Der gegenwärtige Kiesabbau bringt zeitweilig Belastungen für die Bürger mit sich, aber mit dem Ende des Abbaues bleibt den 129 Einwohnern ein ca. 15 ha großes Gewässer erhalten.

 Serbitz wurde urkundlich seit dem 13. Jahrhundert mit verschiedenen Namen erwähnt, darunter Zarewiz (1222), Sarewiz (1278), Serwicz (1350), Serewitz (1378), Serewicz (1404), Große Serbitz und Kleine Serwitz (1442), Serwitz beyde (1518) , Serwitz (1551), Gros Serwitz (1560), ab 1623 Serbitz. Im Jahr 1222 war Serbitz Herrensitz von Martinus de Zarewiz. 1950 wurde Serbitz nach Zaasch eingemeindet, 1994 nach Neukyhna.

Fund des Monats Juni 2005

Ein kaiserzeitliches "Strickliesel" aus Serbitz?

Bei archäologischen Untersuchungen in Serbitz (Kr. Delitzsch) stießen die Ausgräber kürzlich auf einen kleinen Gegenstand, dessen Funktion fraglich ist: Es handelt sich um ein kleines, hockerförmiges Tonobjekt mit vier Füßchen und einem kleinen, zentralen, runden Loch. Eines der insgesamt vier Füßchen ist abgebrochen. Im Jahr 1950 wird in einer archäologischen Schriftenreihe über einen ähnlich konstruierten - allerdings doppelt so großen - Gegenstand aus dem vorgeschichtlichen Museum der Universität Jena berichtet. Die zu diesem Fundstück angestellten Überlegungen kommen zu dem Ergebnis, dass es sich hier um einen auch noch heute - vorwiegend von Kindern - genutzten Gegenstand, nämlich um ein Strickliesel handelt.

Diese noch heute beliebte Handarbeitstechnik geht auf eine lange Tradition zurück, wie einige archäologische Hinterlassenschaften beweisen. Aus feinen Gold- oder Silberdrähten sind seit der Antike die sogenannten "Fuchsschwanzketten" hergestellt worden. Das den "Strickliesel-Kordeln" identische Erscheinungsbild und die verblüffende Gleichmäßigkeit dieser Ketten legen nahe, dass sie nicht frei Hand gearbeitet worden sind, sondern ein "strickliese-lähnliches" Hilfsmittel benutzt wurde. An dem in unserer Restaurierungswerkstatt hergestellten und um das abgebrochene Füßchen ergänzten Abguss des Serbitzer Fundstückes konnte ausprobiert werden, ob hierfür auch eine Interpretation als Strickliesel schlüssig ist. Fest steht: es funktioniert, wenn auch nicht gut, denn:

1. sind die Füßchen zu kurz und ihre leicht nach außen geneigte Form lässt die Fäden leicht herunterrutschen,

2. ermöglicht die relative Dicke der Füßchen nur das Knüpfen sehr großer und somit lockerer Maschen und

3. ist das Löchlein für den durchzuziehenden Wulst sehr eng, so dass nur dünnes Material mit der maximalen Stärke unseres Probefadens hätte verarbeitet werden können.

Auch spricht die Größe des Gegenstandes gegen ein effektives Arbeiten von erwachsenen Händen. All diese im Versuch festgestellten Fakten sprechen eher gegen eine Verwendung als Strickliesel des in der römischen Kaiserzeit hergestellten Gegenstandes aus Serbitz. Eine plausible Erklärung für die Verwendung dieses unscheinbaren Objektes lässt sich beim momentanen Wissensstand allerdings auch nicht finden. - Manchmal muss die Archäologie eben auch Ratlosigkeit eingestehen!

Fund der Monate Juli/August 2005

Kaiserzeitliche Haarnadeln aus Serbitz und Zwenkau

Bei Ausgrabungen in der Kiesgrube von Serbitz (Ldkr. Delitzsch) und im Tagebaugebiet bei Zwenkau (Ldkr. Leipziger Land) fanden die Archäologen die Überreste von Siedlungen aus der römischen Kaiserzeit (0-ca.400 n.Chr.).

Heft 2/2001 (April-Juni)

 Schwerpunktthema ist „Europas Mitte um 1000“ (Editorial Dieter Planck). Die Thematik des ersten Heftes „Frühe Industrie“ wird fortgesetzt mit einen Bericht von Gerd Weisgerber über das „Wallerfanger Bergblau“. Das begehrte blaue Mineral wurde in Stollen bei Saarlouis abgebaut. Römische Arbeitsspuren, eine Inschrift und ein Münzfund aus der Zeit des Kaisers Tetricus (270–274) belegen den Abbau zur Römerzeit (S. 8–13).

In einer Kiesgrube in Serbitz (Lkr. Delitzsch, Sachsen), in der Siedlungsspuren von der Jungsteinzeit bis in die Kaiserzeit nachgewiesen sind, wurden vier kaiserzeitliche Öfen aus dem 2. Jh. entdeckt (U. Ickerodt, S. 50).

1935 www.zaasch.de

„Hitler- Eichen werden gepflanzt „- solche Eichen gibt es in einigen Dörfern Zaasch /Serbitz. Der Luthertag wurde in der Kirchengemeinde Zaasch- Serbitz durch verschiedene Veranstaltungen festlich begangen. Im Gottesdienst, der eine zahlreiche Gemeinde versammelt hatte, hielt Pfarrer Schräpler eine eindrucksvolle Predigt über die Bedeutung Luthers in seiner Stellung zu den wichtigsten Lebensfragen aller Zeiten. Der Sologesang des Lehrers Schröder bildete eine würdige Ergänzung der erhebenden Feierstunde in der Kirche. Eine besondere Note erhielt der Tag durch die Weihe nach Pflanzung zweier Hitlereichen in Zaasch und Serbitz. Die Vereine der beiden Ortschaften, die SA-Formationen, auch aus der Umgebung, die Hitlerjugend und verschiedene andere Organisationen beteiligten sich zahlreich an der Feier, die nach einem Umzug und Kranzniederlegung am Gefallenendenkmal an der neu gepflanzten Hitlereichen ihre Fortsetzung fand. Lehrer Sünderhauf begrüßte die Festversammlung und wies auf die Bedeutung des Tages hin, der zur Sammlung der Gemeinde rufe und treue Gefolgschaft unserem jetzigen großen Führer Adolf Hitler zum sichtbaren Ausdruck bringen will. Pfarrer Schräpler hielt die Weiherede, worauf der Gemeindevorsteher Bley die Eiche im Namen der Gemeinde übernahm und den sichernden Schutz versprach. (Diese Hitlereiche stand nach Aussagen älterer Bürger von Zaasch vor den jetzigen Grundstücken Roitzscher Str. Nr. 17 und Zschernitzer Weg Nr.1. Die Roitzscher Straße und der Zschernitzer Weg waren damals, bis auf wenige Ausnahmen noch nicht mit Wohnhäusern bebaut). In ähnlicher Form vollzog sich dann nach dem gemeinsamen Umzug nach Serbitz auch dort die Weihestunde bei der Pflanzung der Hitlereiche. Hier hatte Lehrer Keindorff die umfassendsten Vorbereitungen zum würdigen Empfang der Gäste getroffen und einen Tag vorbereitet, wie ihn Serbitz wohl noch nicht erlebt hat. Gleichzeitig wurde hier die Feier dadurch erweitert, daß ein Denkstein zum Andenken an die Gefallenen des Weltkrieges eingeweiht wurde. Der Dorfplatz hat so durch die sinnige Verbindung von Denkstein und Hitlereiche ein würdiges Aussehen gefunden. Nach einer Ansprache des Lehrers Keindorff und der Weiherede des Pfarrers Schräpler übernahm Gemeindevorsteher Poche mit Dankesworten an alle Beteiligten die Eiche und den Denkstein in den Schutz der Gemeinde und versicherte im Namen der Gemeinde vaterländische Liebe und Treue im Reiche Adolf Hitlers. In beiden Orten bildeten Chorgesänge und Deklamationen der Schulkinder eine schöne Ergänzung des Programms. Der Festtag fand seinen Ausklang in einer gemeinsamen Abendveranstaltung im Gasthof zu Zaasch, in der neben zusammenfassenden Ansprachen noch einige patriotische Aufführungen und Konzert der Wächterschen Kapelle zur Unterhaltung geboten wurden. Mit den verschiedenen vaterländischen und kirchlichen Darbietungen und Anregungen wird dieser erhebende Feiertag gewiß allen Teilnehmern in unvergeßlicher Erinnerung bleiben.

Weiter im Text der Chronik :

Im Juli wurde unsere Hitlereiche umgebrochen. Die Täter hat die Polizei nicht ermitteln können, die sind vermutlich außerhalb zu suchen. Die umgebrochene Eiche ist hoch gebunden worden und grünt wieder, soll aber wahrscheinlich doch im Herbst durch eine neue ersetzt werden.

 

 

Um den Bonus zu finden brauchst du folgende Daten. ( Bonuszahl auf Dose oder in Dose oder auf Logbuch)

A= Zaasch Kirche und Eiche

B= Zaasch Entenhausen

C= Pohritzsch Obst

D= Pohritzsch Teich

E= Zschernitz Sport frei

F= Zschernitz Eiche

G= Kyhna Eiche

H= Kyhna Gemeinde und Sport

I= Klitzschmar Denkmal

J= Klitzschmar Neubaugebiet

K= Doberstau

L= Lissa

M= Zwochau Sport frei

N= Zwochau

O= Peterwitz

P= Grebehna

Q= Kölsa

R= Wiedemar

S= Wiesenena

T= Werlitzsch

U= Rabutz

 

 

Berechne damit :

N A*I+J° (D*(G+F+K)). ((C+E+H)*B)+G  (D)

E   L*Q ° M*R. P*U*S-T -(L*(N+O))

Additional Hints (Decrypt)

Na rvarz Onhz

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)