Die reformierte Kirche in Mutten in Graubünden steht unter kantonalem Denkmalschutz. Die Kirche wurde 1584 nach Annahme der Reformation errichtet und ist damit der zweitälteste protestantische Sakralbau in Graubünden.
Ein Blitzschlag im Jahre 2004 zerstörte Teile des Kirchenschiffs und führte zu einer umfassenden Renovation.
Mutten mit seinen ca. 80 Einwohnern (2012) ist eine kleine Walsersiedlung und liegt am Nordabhang des Muttenerhorns auf 1395 m.ü.M., zwischen dem Hinterrhein und der Albula. Mutten ist umgeben von bündnerromanischen Gemeinden.
Es ist denkbar, dass die Siedlung im 14. Jahrhundert von den Freiherren von Vaz angelegt worden ist, um den schmalen Passstreifen zwischen deren Besitzungen im Schams und im Albulatal zu sichern.