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Bützberger Dorfmulti Multi-Cache

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Clean-Air: English version below:

Hallo Cacheowner

Dieser Cache wird archiviert, weil er schon lange deaktiviert ist und keine Wartung durchgeführt wurde.

Gruss
Clean-Air / Cache Reaper

ACHTUNG: Bei Rückfragen wende dich nicht an Clean-Air, sondern an den Reviewer, der den Cache publiziert hat oder an einen aktiven Reviewer.

Hi cacheowner

This cache is archived because it has been deactivated for a long time and no maintenance has been done.

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Clean-Air / Cache Reaper

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Hidden : 8/9/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   small (small)

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Geocache Description:


Bützberger Dorfmulti


Nun ist es soweit! Mein erster ausgelegter Cache! Und es sollte gleich ein Besonderer sein! Nicht nur ein einfacher Tradi. Dieser Multi soll dir das Dorf Bützberg (Gemeinde Thunstetten) ein wenig näher bringen.

Umgeben von Wäldern und Wiesen liegt Thunstetten auf einer Moräne des ehemaligen Gletschers der Rhone und bietet eine vorzügliche Wohnlage mit einem prächtigen Blick auf die Jurakette. In der Tat ein Wohnen auf dem Lande. Bützberg ist bevölkerungsmässig grösser als Thunstetten und zeichnet sich vor allem durch seine Wohnquartiere, die attraktive Wohnlage am Rain mit Blick auf die Alpen, das Schul- und Freizeitzentrum Byfang und den verschiedenen Einkaufs- und Verpflegungsmöglichkeiten aus.

Zahlen & Fakten zur Gemeinde Thunstetten/Bützberg:
Höchster Punkt: 541,1m. ü. M. (Moos) / Tiefster Punkt: 466,0m. ü. M. (Hard)
Gemeindewegnetz: ca. 42Km.
Gemeindegebiet (davon Wald): 242,7ha (24,9%)
Einwohnerzahl (Stand: 31.07.2014, ohne Wochenaufenthalter): 3'151

Geschichte der Gemeinde Thunstetten:
Die beiden Dörfer sind sehr alt. Da gibt es zum Beispiel Keltengräber aus einer Zeit von 600 bis 400 vor Christus.

Zu Thunstetten:
Die Bedeutung des Namens Thunstetten ist nicht ganz geklärt. Über «-stetten» ist man sich zwar einig. Es bezeichnet eine Stätte, einen Ort. Aber was ist mit «Thun-»? Darüber streiten sich die Gelehrten. Man deutet etwa Tung  - in alten Urkunden wird Thunstetten auch als Tungstetten geschrieben –als «Bodenerhebung im Sumpfgebiet». Thunstetten könnte also etwa «Stätte auf einem Hügel» heissen. Warum eigentlich nicht? Der Hügel ist da, und auch mit Sumpfgebieten können wir dienen, etwa dem Sängeliweiher.

Zwei geschichtliche Ereignisse müssen die Thunstetter seinerzeit aus ihrer Ruhe und ihrem ländlichen Frieden aufgeschreckt und das Dorf in der Folge geprägt haben: Die Gründung der Johanniterkomturei um 1220 und der Bau des Schlosses von 1713–1715.

Sie erinnern sich aus der Geschichtslehre: Zu Beginn des letzten Jahrtausends haben westliche Heere versucht, das Heilige Land für das Christentum zurückzuerobern. Dabei spielte der geistl iche Ritterorden der Johanniter eine bedeutende Rolle. Neben dem Kampf gegen die «Ungläubigen» führte dieser Orden in Jerusalem eine Herberge, in der müde Kreuzfahrer und Pilger Obdach, Speis und Trank erhielten. Aber das kostete Geld. Deshalb wurden in ganz Europa rückwärtige Ordensstützpunkte errichtet. Sie hatten den Auftrag, die nötigen Finanzen für den Krieg und das Sozialwerk im Heiligen Land zu beschaffen. Es floss viel Geld nach Jerusalem, auch von Thunstetten. Man konnte sich nämlich mit einer guten Gabe einen zukünftigen Platz im Himmel sichern. So einfach war das, damals. Nebenbei bemerkt, scheiterten die Kreuzzüge kläglich.

In Thunstetten entstand gleichzeitig mit dem Komtureigebäude, dieses dient heute übrigens als Pfarrhaus, die Kirche. Und weil die Langenthaler damals noch keine hatten, mussten sie ebenfalls da oben antreten. Wohlverstanden: mussten! – Strenge Bräuche, jahrhundertelang! Mit der Reformation wurde die Komturei Thunstetten 1528 aufgehoben und ihr Besitz ging an den Staat Bern über.

Dann kam Hieronymus von Erlach, Sohn aus berühmtem Berner Patriziergeschlecht. Er diente als junger Offizier in Südfrankreich, stand im Spanischen Erbfolgekrieg als Feldmarschall im Sol-de Österreichs und war gleichzeitig dem französischen Geheimdienst verpflichtet. Er war Landvogt von Aarwangen, Mitglied der Regierung und schliesslich Schultheiss von Stadt und Republik Bern, militärisch und politisch ein Senkrechtstarter, aber skandalös-grandios . . .

1713–1715 baut Hieronymus von Erlach das Schloss Thunstetten nach Plänen des französischen Stararchitekten Abeille: Stil Ludwig XIV, ein Hauch von Versailles im Oberaargau. Hinter diesen Mauern wurde aber während Jahrzehnten bernische, eidgenössische und auch europäische Politik gemacht. Nach dem Tod von Erlachs ging das Schloss durch verschiedene Hände und blieb dann mehr als hundert Jahre im Besitz der Familie Le Grand. Diese verkaufte es 1970, und seither gibt es eine Stiftung Schloss Thunstetten. Der ehemalige Patriziersitz wurde zu einer Stätte der Begegnung im Oberaargau. Nach Hieronymus von Erlach wurde es stiller in Thunstetten. Man arbeitet fleissig auf den Höfen, die alte Dreifelderwirtschaft verschwand, die Kartoffel kam, und mit ihr ein bescheidener Wohl-stand. Winters klapperten die Webstühle, der Leinwandhandel kam auf und zwischen Schloss und Kirche entstand die Schule, alles vielleicht etwas abseits, dafür friedlich, fast gar verträumt.

Zu Bützberg:

Gegen so viele Prominenz in Thunstetten kamen die Bützberger nicht auf. Da hiess es katzbuckeln vor den schwarzbemäntelten Johannitern, deren Ordenskreuz später zum Gemeindewappen abgewandelt wurde; da hiess es katzbuckeln vor dem Schlossherrn Hieronymus von Erlach, wenn er sechsspännig durchs Dorf fuhr; da hiess es gar katzbuckeln vor dem Pfarrer. Die Entscheidungen wurden stets in Thunstetten getroffen, in Bützberg hatte man nichts zu sagen. Lange Zeit. Auch über den Namen Bützberg sind sich die Forscher nicht ganz einig. Zwei Möglichkeiten bieten sich an: Im Wort Bützberg (1249 Buceberch geschrieben) steckt das aus dem Lateinischen stammende putza, buzza, puzzi, was Brunnen, Quelle, heisst. Buceberch/Bützberg wäre demnach «der Brunnenberg». Besser untermauert scheint die Ableitung vom Personennamen Buzo. Aus Buceberch/Buzzinberch sei über Büzenberg/Büzeberg das heutige Bützberg entstanden und bedeute «Berg des Buzo». Wählen Sie ruhig Ihre Variante der Geschichte.

Auch wenn die Bützberger lange Zeit in der Gemeinde nichts zu sagen hatten, so können sie doch auf die Trockenlegung ihres Riedsees, und damit auf die erste Melioration im Oberaargau hinweisen. Der Riedsee lag westlich vom Dorf, gegen das heutige Weissenried zu. Und hier hatten die Bützberger zur Zeit des Landvogtes Willading in harter Fronarbeit Gräben zu schaufeln, Dünkel zu legen und das Wasser abzuleiten in einen grossen Graben hinunter zur Aare. Spazieren Sie doch einmal zur Riedseebrücke im Welschlandwald. Dort können Sie den mächtigen Graben noch heute sehen. Aber seien Sie vorsichtig. Der Landvogt liess sich seinerzeit zu einer Gotteslästerung hinreissen und wurde dann vom Blitz erschlagen. Nach der Sage fand seine Seele deshalb keine Ruhe. Willading geht seither in Gewitternächten im Riedsee um, auf seinem Schimmel, mit seiner Meute. Und wehe, wer ihm begegnet. n der Mitte des 18. Jahrhunderts hat die bernische Regierung die Bern-Zürich – Strasse neu geplant und den damaligen Verkehrsverhältnissen an-gepasst. Entgegen den Bestrebungen der Langenthaler wurde sie von Herzogenbuchsee nicht über Thunstetten und dann durch ihr Dorf, sondern direkt über Bützberg nach Murgenthal geführt.

Mit der neuen Strasse kamen die Bützberger zu den Leuten oder eigentlich umgekehrt, die Leute kamen zu den Bützbergern. So etwa 1848, als die Postkutsche, in der die ersten Nationalräte des Kantons Aargau zur Eröffnung der neuen Bundesversammlung nach Bern reisten, zwischen Langenthal und Bützberg im Nebel vom Weg abkam und in einem frisch gepflügten Acker stecken blieb. Nach dem die Landesväter um-sonst in die Speichen gegriffen hatten, marschierten sie zu Fuss ins Wirtshaus nach Bützberg.

Quelle: Ortsbroschüre Thunstetten/Bützberg / http://www.thunstetten.ch/de/portrait/gemeinde/

Zum Cache :

Der Multi ist in ca. 1,5h zu Fuss und mit dem Bike in entsprechend kürzerer Zeit machbar.Wer mit dem ÖV anreist, ist in 10min am Startpunkt. Am Final trefft ihr eine Grillstelle sowie Picknicktische und Bänke an, welche zum gemütlichen Abschluss des Multis einladen. Ausser für den Final müssen keine Wege verlassen werden.
enlightenedAchtung!: Da es sich um einen Dorfmulti handelt und die Hauptverbindungsachse Bern-Zürich mitten durchs Dorf verläuft, befinden sich einige Stationen an der stark befahrenen Hauptstrasse. Auf Kinder ist daher besonders acht zu geben!
enlightenedAchtung!: Kein Rundgang! Der Final befindet sich ca. 15-20min vom Startpunkt bzw. vom Parkplatz entfernt. Zur nächstgelegenen Bushaltestelle sind es 10min.

Für den Final braucht es dann noch eine kleine Rechnung, für die man jedoch keinen Taschenrechner benötigt. Ich bitte euch beim Final vorsichtig zu suchen, damit die Umgebung nicht zu viel Schaden nimmt.

Trackables / Tauschgegenstände: Nur Coins, kleine TB’s und kleine Tauschgegenstände mitnehmen! Da es ein Dorfmulti ist, möchte die Box möglichst mit Dingen gefüttert werden, die mit Bützberg zu tun haben. In eurem Log könnt ihr dann mitteilen, was für ein Zusammenhang euer Tauschgegenstand mit Bützberg hat! Natürlich sind aber auch andere Tauschgegenstände erlaubt.

Inhalt zu Beginn:
-Logbuch
-Kugelschreiber (bleibt im Cache)
-Leuchtstift
-Schlüsselanhänger
- 2St. 1898 BSC YB Kleber

So, dann kann’s los gehen! Viel Spass!


Koordinaten:
Parkplatz: N47°12.655 / E007°44.714 oder N47°12.608 E007°44.776

Start: N47°12.614 E007°44.932, „Sitzender Start“
a = OVTB Nr. _ _ 


2. Standort: „Flüssiges Geschenk“
N47° 12. / Quersumme a + 3 / 1.Ziff. a / 2*2.Ziff. a
E007° 44. / 2*1. Ziff. a – 1 / 1.Ziff. a + 2 / 2.Ziff. a + 8 

bcde = Jahreszahl: _ _ _ _


3. Standort: "Löschende Industrie"
N47° 12. / d / e - 2 / c - 3
E007° 45. / b + 1 / 1.Ziff.a / c

f = zweistellige Zahl auf rotem Hintergrund: _ _ 


4. Standort: „Der Schönste der Schweiz“
N47° 13. / 2.Ziff. f – 1 / 1.Ziff. f – 4 / e + 1
E007° 45. / b + 1 / c / 1.Ziff. f – 2.Ziff. f

g = Zähle die Ecken des Steinfundamentes des „Schönsten“: _

 

5. Standort: „zuerk"
N47° 12. / 3*g / d / g + 2.Ziff. f
E007° 45. / b*2.Ziff. a / 1.Ziff. f - e / b

h = Anzahl Plantanen auf Mittelstreifen: _
 

6. Standort: „Alter Käse“

N47° 12. / b + d / Quersumme f – 1 / h
E007° 44. / h + g / b + 2.Ziff. f / 2*h – 1

i = Jahreszahl Gebäude: _ _ _ _
 

7. Standort: „Minis“
N47° 12. / 3.Ziff. i + 1.Ziff. f / g / h + 2
E007° 44. / 1.Ziff. a / d – 2 / 4.Ziff. i – 1

j = Anzahl Parkverbotsschilder am Zaun: _


8. Standort: „Gipfel“

N47° 13. / 1.Ziff. i – b / c – b / j + 1
E007° 44. / 2*j + 2.Ziff. f / 1.Ziff. i / j + b + 1

k = Was steht hier?
Treppenstufen = 9
Grosser Stein = 2
Fahrverbot = 0


9. Standort: „Vier Richtungen – 1 Licht“
N47° 13. / k / 2*h – 1 / 3.Ziff. i
E007° 44. / j + b / d / 4.Ziff. i

L = kleine Nummer auf kleinem Schild: _ _ _


10. Final:

A/B/C = L – (a-h) + 18 = _ _ _

D/E/F = 5*f + 7*j = _ _ _

 

Final : N47° 13. A / B / C  --- E007° 44. D / E / F



a = _ _

b = _

c = _

d = _

e = _

f = _ _

g = _

h = _

i = _ _ _ _

j = _

k = _

L = _ _ _

 

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch an scatman46 für den FTF!

Additional Hints (Decrypt)

Pn. 4 Zrgre yvaxf ibz Oäaxyv, Onhzfghzcs

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)