Wegekreuze(auch: Flurkreuze) sind Mahnmale, die Menschen seit alters her aufgestellt haben, zur Erinnerung oder zum Dank an ein Ereignis. Sie zeugen vom Glauben und der Frömmigkeit vergangener Generationen und des Könnens der Steinhauer und Schmiede die Sie geschaffen haben. Sie können aus unterschiedlichen Materialien bestehen, wie etwa Holz, Stein oder Metall. Häufig sind Flurkreuze als Kruzifixe gestaltet. Steinkreuze werden auch Hussitenkreuze, Schweden- oder Sühnekreuze genannt.
Viele Flurkreuze dienten einfach als Wegemarkierungen zur Kennzeichnung schwieriger oder gefährlicher Stellen oder als Hinweis auf Wegekreuzungen.
An einigen Kreuzen befindet sich eine Inschrift, aus der zu ersehen ist, warum das jeweilige Kreuz aufgestellt wurde und von wem.
Quelle: Wikipedia
Das Hagelkreuz

Das Kreuz ist 3,26 m hoch und aus Trachyt bzw. Eisen gefertigt. Der Korpus ist als Besonderheit auf der Vorder- wie auf der Rückseite dargestellt. Dies macht insofern Sinn, als das Kreuz nach der Pfarrchronik ursprünglich (bis 1861) an der Ecke Deichstraße/ Aldenhovenstraße/ Schlossstraße gestanden hat, wo in diesem Jahr das heute dort stehende Kreuz der Familie Schmitz aufgestellt wurde. So konnte das Kreuz mit Korpus aus beiden Richtungen kommend (nach Zons oder von Zons weggehend) betrachtet werden.
Das Kreuz ist nach dem Ausbau der L35 1973 wieder aufgestellt worden.
Quelle: Geschichtsverein für Dormagen, Nievenheim und Zons e.V.