Auf der Erhebung nordwestlich des Caches lag das Benediktinerkloster Pansath. Gegründet wurde es vermutlich im 13. Jahrhundert, ab 1420 wurde es zum landwirtschaftlichen Vorwerk des Klosters Marienkamp. Der Name Pansath bedeutet soviel wie „Sitz an einer feuchten Mulde“. Dies entspricht auch der Lage des Klosters auf dem Randwall einer vermoorten Pingo-Ruine in einem ehemaligen Heidebereich zwischen den mittelalterlichen Siedlungen Holtgast, Utgast und Fulkum.
Nach der Zerstörung des Klosters Marienkamp 1530 bot Pansath noch für fünf Jahre Zuflucht für einige der dort vertriebenen Klosterbewohner. Zugleich gelangte das Kloster in landesherrlichen Besitz und wurde letztendlich als landwirtschaftliche Nutzfläche verkauft. Von den Klostergebäuden selbst ist oberirdisch nichts erhalten geblieben.
Zu diesem Cache:
Dieser Cache ist Teil einer Reihe über die Klöster im Bereich der Samtgemeinde Esens. Die Caches liegen (mit Ausnahme der Karpfenteiche!) an der Klosterroute. Weitere Informationen zu dieser Route sind im Museum „Leben am Meer“ in Esens erhältlich.
Weitere Caches dieser Reihe:
- Schafhaus
- Oldekloster
- Marienkamp
- Margens
- Klosterziegelei
- Klostertief
- Karpfenteiche
- Forellenteich
- Sconamora