Noch heute kann man versteinerte Muscheln und Pflanzen, sowie Brachiopoden (Armfüßer, im Meerlebende Kleinlebewesen ) und Korallen als "Spuren" dieser flachen Meeresbucht entdecken. Die hier am "Geologischen Aufschluss" sichtbaren Gesteinsformationen nennt man "Hobräcker Schichten", diese meist blauen oder grauen Tonschiefer in Kombination mit festen grau-gelben Sandsteinen wurden nach einer kleinen Ortschaft auf dem von hier südwestlichen angrenzenden Berg, dem "Hobräcker Rücken", benannt. Im Laufe der Jahrtausenden hat der benachbarte Nahmerbach ein so genanntes Kerbsohlental in die Bergrümpfe gegraben und dabei enorme Mengen von Gestein und Erdreich abgetragen. Entlang des Baches sieht man noch heute die Überbleibsel dieser mitgeführten Mineralien. Der Bach schafft es auf seinem Weg ins Tal, große Felsblöcke zu Kies und feinem Sand zu zermalen. Die Gesteine unterschiedlichster Größe werden als Sedimente bezeichnet, diese werden ständig abgelagert und immer wieder abgetragen.
Quellenangabe: Biologische Station Umweltzentrum Hagen, LWL,
Nun zu den Fragen:
1) Was für einen Kalkanteil haben die Tonschiefer der Hobräcker Schichten?
2) Aus welchem Gestein besteht der "große" freigelegte Block in der Mitte des geologischen Aufschlusses und wie breit ist er ca?
3) Welche Größenordnungen von Gesteinen finden sich hier am Nahmerbach und durch welche Einflüße verändern sie ihre Beschaffenheit?
(Beim Beantworten hilft euch zum Teil die Infotafel vor Ort, aber auch eure eigenen Beobachtungen sind wichtig, um die Breite des Gesteinblocks zu messen empfiehlt sich ein Massband :-) )
Ein Foto von euch wäre schön, ist aber kein Muss!
Loggen dürft ihr sofort, schickt mir die Antworten über mein Profil oder an derjang@orga-Hohenlimburg.de
Viel Spass!