Die Kläranlage des Abwasserverbandes Isar-Loisachgruppe liegt abgelegen im Randebiet von Wolfratshausen. Wir haben deswegen diesen Cache erstellt um euch dorthin zu führen wo euer Abwasser landet nachdem es euere Wohnung über die Kanalisation verlassen hat
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In der Kläranlage Wolfratshausen wird derzeit das Abwasser aus Wolfratshausen, Geretsried, Königsdorf, Egling, lcking, Ascholding und Bairawies gesäubert. Zugeführt wird das Abwasser mittels eines Sammelkanales von 15 km Länge. Aus kleinen Gemeinden und Ortsteile gelangen die Abwasser über Druckleitungen in diesen Sammler. Am Übergabepunkt der jeweiligen Gemeinde befindet sich eine Messstation, an welcher die Abwassermenge ermittelt wird und Proben für die Bestimmung der Zusammensetzung des Abwassers automatisch genommen werden, welche dann im Labor der Kläranlage analysiert werden. Diese erfassten Daten dienen der Betriebsabrechnung zwischen den Gemeinden.
Im ersten Schritt wird das in der Kläranlage ankommende Abwasser zunächst durch zwei Feinrechen von seinen Grob- und Faserstoffen befreit. Um den Verschleiss der Pumpen und Leitungen bei der weiteren Behandlung zu minimieren, wird der mitgeführter Sand mittels Sandfang entnommen. Das Abwasser wird ins Vorklärbecken weitergeleitet, wo sich die im Abwasser befindliche Schwebstoffe zusammen mit dem Überschussschlamm absetzen. Im abfließenden sind kaum noch Feststoffe enthalten, es ist aber noch erheblich mit gelöster Verschmutzung belastet. Diese Substanzen werden durch den Einsatz von Bakterien aus dem Abwasser entfernt. Dieser "Bakterienschlamm" wird in großen, teilweise belüfteten Becken dem Abwasser beigemischt. Diese Kleinlebewesen sind in optimaler Weise an das Leben in diesem “Milieu” angepasst und bauen die gelösten organischen Schmutzstoffe in ihre Körper ein. Dabei wachsen sie und vermehren sich, sodass aus gelöster Verschmutzung nun eine wachsende Masse an Bakterienschlamm entsteht, die von Zeit zu Zeit aus dem Reinigungsprozess abgezogen werden muss. Anschließend setzt sich dieser Schlamm in großen, runden Nachklärbecken ab. Die Nachklärbecken verfügen über eine Überlaufkante, über welche das Abwasser zunächst in den ganzjährig betriebenen Sandfilter und anschließend (von Mai bis September) durch die UV-Anlage. In der UV-Anlage werden Keime, die noch im Wasser vorhanden sind, durch Ultraviolettes Licht abgetötet. Das entkeimte Abwasser wird schließlich in die Loisach eingeleitet. Der größte Teil des "Bakterienschlammes" wird wiederverwendet und im nächsten Durchgang erneut in die Belebungsbecken gepumpt, der Rest wird getrennt weiterbehandelt. Dabei wird er [der Rest] in den beiden Faulbehältern unter Sauerstoffabschluss von anaeroben Bakterien mineralisiert wobei es zur Entwicklung von Methangas kommtt.