Die Strecke verlief von Kirchhain über Rauschenberg, Halsdorf und Wohra bis Gemünden (Wohra), eine geplante Erweiterung von Gemünden bis nach Frankenberg (Eder) wurde aufgrund des ersten Weltkrieges nicht mehr realisiert.
Hinter Gemünden schwenkte die Wohratalbahn Richtung Osten ab und verlief dort weiter unter dem Namen „Kellerwaldbahn“ über Gilserberg und Jesberg nach Zimmersrode, wo sie wieder auf die Main-Weserbahn Kassel-Marburg-Frankfurt traf (ARBEITSKREIS DORFKULTUR UND DORFGESCHICHTE HALSDORF, 2002).
Streckenabschnitt Übergang über den alten Postweg Halsdorf
Die Strecke verlief hier zwischen dem Bahnhof Halsdorf und Wohra eingleisig durch Feld und Flur. Erst am Bahnhof Halsdorf wurden die Gleisanlagen dreigleisig ausgebaut.
In diesem Abschnitt überquerte die Wohratalbahn den alten Postweg von Halsdorf über Albshausen nach Marburg.
Der alte Streckenverlauf ist nur noch zu erahnen, auf dem asphaltierten Weg sind die Spuren zu sehen. Die Gleisflächen sind in Richtung Bahnhof Halsdorf mittlerweile dem Neubaugebiet “Grüner Weg“ gewichen. Hier ist der Verlauf anhand der Weißdornhecke zu sehen. In Richtung Wohra kann man von dem alten Bahnverlauf nichts mehr sehen.
Literaturangabe:
ARBEITSKREIS DORFKULTUR UND DORFGESCHICHTE HALSDORF (2002), c/o Klaus-Dieter Engel, Books on Demand (BoD) – Norderstedt, 452 S.
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