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A(h)rnplattenspitze (2170 m) Traditional Cache

Hidden : 8/17/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
4.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Relativ kurze alpine Bergtour für Geübte mit rassigem Kletterfinale.


Der kleine Bruder der Großen A(h)rnspitze ist definitiv ein weitaus weniger begangenes Ziel - aber eben auch ein anderes bergsteigerisches Kaliber; seine formschöne Gipfel-Felspyramide verlangt Kletterfertigkeit im II-ten Grad und sicher etwas Überwindung für den, der so etwas nicht schon öfter geklettert ist.

Zum Tourcharakter: Ich möchte das Listing diesmal mit einem WARNHINWEIS starten, da ich mit der T4,5 Bewertung selbst nicht ganz glücklich bin. Aufgrund der letzen ungesicherten Klettermeter zum Cache - und gemeinerweise merkt man das so richtig erst beim Abklettern (!) - erfordert dieser Cache definitiv absolute Schwindelfreiheit und ein gewisses Klettervermögen/-erfahrung. Hier hilft es auch nicht, wenn man schon mal einen anspruchsvollen Klettersteig absolviert hat - denn das ist (vor allem psychisch durch die Sicherung) eine völlig andere Angelegenheit. Der Cache ist nichts für Bergwanderer - sondern erfordert den Bergsteiger, der sich vorab schon ungesichert in ausgesetzten Felsflanken bewegt hat. Wenn das auf Dich nicht zutrifft, lass bitte die Finger davon, denn diese Felskante ist nicht die Richtige für ein erstes Mal (!). Ich habe überlegt mit dem Argument "special skill required" hier ein T5 zu vergeben - ich habe mich aber dagegen entschieden, da andere Ziele der Gegend (wie Wörner oder Waxenstein), die in Summe der Anforderungen wohl schwieriger sind, auch mit T4,5 bewertet sind.

Zur Route: Neben der Arnspitzüberschreitung (vgl. Alternativroute unten) ist das Leutasch-Örtchen Ahrn der einzig sinnvolle Zugang. Hier bietet der angegebene Parkplatz am Waldrand doch einigen Fahrzeugen Platz.
Als Route bietet sich ein Rundkurs vom P an, da es sowohl einen Zustieg über den Hohen Sattel als auch über den Grat von Zwirchkopf, Arnkopf und Weisslehnkopf gibt.
Der etwas direktere Anstieg ist dabei der über den Hohen Sattel, bei dem man die ersten knapp 400 Hm auf einem wohl auch gut MTB-fahrbaren Forstweg zurücklegt und dann mit einem sehr steilen, erdig-schrofigen Steig zum Grat ansteigt.
Der "Gratweg" verläuft im Aufstieg bald in eine steile Schrofenflanke im Wald und mäandriert in der Fortsetzung durch die dicht Latschen-bewachsenen Bichl der erwähnten Gratköpfe. Auf ca. 2000 m üNN treffen sich beide Anstiege. Von dort geht es gemeinsam noch 15 Minuten bis zum Felseinstieg der Gipfelpyramide, wo die letzten maximal 50 Höhenmeter dann zu klettern sind - hierbei 2 IIer-Passagen mit jeweils 6-8 Meter hohen Wandln, von denen vor allem das untere fast senkrecht ist und wohl die Schlüsselstelle der Tour bildet. Wir fanden beide die Kletterpassagen hier etwas anspruchsvoller als die Schlüsselpassage am Wörner, den wir 2 Wochen vorher bestiegen haben - aber es sind an der Arnplattenspitze halt auch nur wenige Klettermeter...

Wir wollten eigentlich den Gratweg hinauf und über den Hohen Sattel hinab. Da jedoch auf meinen beiden Karten der Einstieg zum Gratweg falsch eingezeichnet ist, haben wir den beim Aufstieg nicht gefunden und sind über den Hohen Sattel hinauf und Grat hinab. Damit euch das nicht auch passiert, habe ich den Abzweig zum Gratweg als Wegpunkt ins Listing aufgenommen - so habt ihr die Wahl.

Zur Tourlänge: Ich habe in der Einleitung schon von "recht kurzer" Tour gesprochen - das ist natürlich relativ. Der P liegt auf ca. 1100 m - der Gipfel auf 2170 m. Das macht 1100 Anstiegsmeter zu denen auf dem Gratweg noch maximal 100 Gegenanstiegsmeter zukommen. Die Horizontalentfernungen sind jedoch vergleichsweise gering und das Terrain sehr steil auf beiden Zustiegen.
Die Wegschilder geben für beide Zustiege jeweils ca. 4 Stunden an. Das halte ich für weit überzogen, denn niemand, der solch einen Berg erfolgreich besteigt benötigt für 1100-1200 direkte Höhenmeter 4 Stunden.. Wir hatten aufgrund eines Nachmittagstermines nur halbtags Zeit und haben uns daher allerdings auch etwas gesputet. Damit waren wir vom P in exakt 2 Stunden am Gipfel - der etwas längere Abstieg über den Grat hat vom Gipfel 1:45 benötigt. Mit Cache verlegen und Brotzeit waren wir insgesamt gute 4:30 unterwegs.
Da wir jedoch wirklich zügig unterwegs waren würde ich als Anhaltspunkt für die Tour mal 5:30 - 6:00 einplanen - also eine vergleichsweise kurze Tagestour.

Alternativroute: Eine sehr beliebte und in Literatur und Internet beschriebene Variante, die aber nicht ausgezeichnet ist, ist die Überschreitung der Arnspitzen, die meist von der Großen Arnspitze zur Arnplattenspitze unternommen wird. Lässt man hierbei die weitaus schwierigere (!) Besteigung der Mittleren Armspitze aus, so ist sie vom Kletterniveau nirgends schwieriger als die direkte Besteigung der Arnplattenspitze - ABER eine nicht zu unterschätzende Zusatzanforderung ist dabei die Wegfindung, denn der Übergang ist NICHT markiert. Dennoch für erfahrene Bergsteiger eine Unternehmung, die mich auch mal reizen würde..

Zum Cache: Hier erstmal sorry, denn leider hatte ich daheim nur noch einen Mikro-Behälter (eine grüne Filmdose). Sie ist max. 10 Meter südlich vom Gipfelkreuz in einem Gratansatz in einer Felsspalte versteckt - vgl. Spoilerfotos. Gerne kann ein Gipfelanwärter sie durch eine LnL-Box austauschen, wenn er möchte. Sollte ich nochmal hingehen, mache ich das selbst auch.
Der gesamte Zustieg zum Cache und dessen Bergung erfolgt auf markierten Wanderwegen. Ein Verlassen der Wege ist nirgends erforderlich. Bitte respektiert die Natur.

Zuletzt ein Hinweis in eigener Sache: Für Interessenten an dieser Dose, die hier bei Mittenwald / Seefeld sicher etwas mehr Beachtung erfährt, möchte ich unseren neuerlich gelegten Cache Knittelkarspitze in den nördlichen Lechtalern empfehlen, der nun schon seit einem Monat auf den FTF wartet :-) Diese einsame, schöne Tour ist auch T4,5 aber verlangt kaum Klettern.

Additional Hints (Decrypt)

f. Fcbvyresbgb

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)