Skip to content

Altes Kalkbergwerk Miltitz EarthCache

Hidden : 8/19/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Altes Kalkbergwerk Miltitz

Zur Geologie

Die Region liegt im so genannten Nossen-Wilsdruffer Schiefergebirge, einem Teil der großen Faltengebirge aus der Erdaltzeit, das in vielen Millionen Jahren Erdgeschichte durch Erdbeben, Wasser und Wind eingeebnet wurde. Bei der Einebnung haben sich unterschiedliche Sedimente abgelagert und sind mit der Zeit u.a. zu hellem Kalkstein oder dunklen Tonschiefer versteinert. In der nachfolgenden Erdformation, dem Karbon - der Steinkohlenzeit - drang unmittelbar nördlich dieses Gebietes aus dem Erdinneren unter die Kalk- und Tongesteine ein großer, glutflüssiger Magma-Körper. Durch die enorme Hitze und den Druck, den das Magma bis zu seiner Erkaltung und Erstarrung über eine sehr lange Zeit ausübte, wurden sämtliche umgebenden Gesteine in ihrer Struktur umgewandelt. So auch der helle Kalkstein und der dunkle Tonschiefer. Vor etwa 200 bis 250 Millionen Jahren fand eine Methamorphose statt. Der dunkle Tonschiefer wurde zumeist in so genannten unbedeutenden Hornblendeschiefer umgewandelt, aber aus dem hellen, porösen Kalkstein entstand kristalliner Marmor. Im Jahr 1910 wurden beim Marmorabbau sogar kleine "Drähte" von gediegenem Silber gefunden. Im Adolf von Heynitz Stolln kann man heute noch Sedimente aus der Zeit vor der Gesteinsumwandlung betrachten. "Manganoxide" und "Oker-Eisen" sind wichtige Erze, die sich bis heute erhalten haben. Silber-Erz oder gar gediegenes Silber findet man allerdings nicht mehr! Das wurde schon vor 150 Jahren bis auf den letzten Rest abgebaut.

(Quelle: www.kalkbergwerk.de)

Das Gebiet von Miltitz gehört geologisch zum Wilsdruff-Nossener Schiefergebirge, bestehend aus verschiedenen Tonschiefern mit eingelagerten Kalklinsen. Im Karbon drang von unten glutflüssiges Magma in den Schieferkörper ein und wandelte die Gesteine durch Hitze und Druck um. Bei Miltitz wurden die eingelagerten Kalklinsen in kristallinen Kalkstein, Marmor, umgewandelt.

(www.wikipedia.de)

Die Ablagerungen, die man im Nossen-Willsdruffer-Schiefergebirge in Form von stark verfalteten und umgewandelten (metamorphisierten) Gesteinen finden, sind im Wesentlichen noch älter als die Gebirgsbildung, ca. 500 bis 360 Mill. Jahren alt. Bei der Gesteinsabfolge spiegelt sich der Wilsonzyklus wider. An der Basis liegen Biotit- und Chloritgneise, deren Ausgangsgesteine Granite waren und Zeugen einer bereits vorhandenen kontinentalen Kruste sind. Die jüngeren Schichten hingegen zeigen deutlich den Ablagerungsraum in der Tiefsee, was die Tonschiefer und die darin enthaltenen Fossilien belegen können. Der Einblick in die gebirgsbildenden Prozesse wurde erst durch die erosive „Tätigkeit“ der Triebisch ermöglicht. Im Allgemeinen wird das Festgestein großflächig von jüngsten Lösslehmablagerungen überdeckt. Nur dort, wo sich das Oberflächenwasser tief in das Festgestein eingeschnitten hat, wurde das Schiefergebirge freigelegt. Aufgrund der starken Verfaltung, treten im Nossen-Wilsdruffer-Schiefergebirge unzählige verschiedene Gesteinsschichten an die Oberfläche. Oberhalb des Eingangs zum Bergwerk kann man einen guten Blick auf die Gesteinsschichten bekommen. Im Bergwerk ragen Bizarre Felsendome aus dem unterirdischen See. Tropfsteine bildeten sich an vielen Stellen.


Zum Bergwerk

Das Alte Kalkbergwerk Miltitz führt die Besucher durch die Geschichte des Kalkstein- und Silberbergbaus des 19. und 20. Jahrhunderts und bietet eine phantastische Kulisse für Konzerte und andere Veranstaltungen.

Das Bergwerk ist von April bis Dezember sonn- und feiertags geöffnet.

Januar bis Ende März und am 24. - 26.12. und 31.12 geschlossen.

Führungen 13.30 Uhr - Besuchergruppen ab 8 Personen sind ganzjährig und täglich willkommen.

Die Führung dauert etwa 80 Minuten. Die Temperatur im Bergwerk liegt bei + 8 °C!

Eintrittspreise:

  • Erwachsene: 5,00 €

  • Ermäßigt/Kinder: 3,00 €

     

Zum Cache

An den oben angegebenen Koordinaten findest du eine Tafel, auf der Informationen zum Geologisch-bergbauhistorischen Lehrpfad und zu den Gesteinsschichten der Region stehen.

1. Auf der Abbildung "Geologischer Schnitt durch das Triebischtal" werden auch die Gesteine des Kalklagers Miltitz dargestellt (grün, blau, rot). Wie lauten die Gesteine, die hier vorkommen?

2. Oberhalb des Eingangsbereichs kann man einen Blick auf das Gestein des Bergwerks erhaschen. Beschreibe die Farbe und die Schattierungen sowie mögliche Einschlüsse des Gesteins.

Schicke mir dir Lösungen über mein Profil zu oder per Mail an nericcia.caching@gmail.com

Bitte ladet keine Bilder des Eingangsbereichs hoch, die den Gesteinsaufschluss zeigen.

Du darfst sofort loggen, wenn etwas falsch sein sollte, werde ich mich melden.

Additional Hints (No hints available.)