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Suldener Gletscherbaum EarthCache

Hidden : 8/20/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
3 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Deutsch:
Das Obere Suldental gehört zu den am stärksten vergletscherten Gebieten Südtirols. Die 14 Gletscher haben eine Gesamtfläche von etwa 11,3 km². Mit einer Fläche von nahezu 6,5 km² ist der Suldenferner der mit Abstand größte Gletscher. Alle übrigen Gletscher weisen Flächen von deutlich unter 1 km² auf . Die Eismassen auf der westlichen Talseite nehmen sowohl lokal als auch innerhalb aller Ostalpengletscher eine Sonderstellung ein. So sind die Gletscherzungen des Suldenferners, des "End der Welt"-Ferners sowie des Unteren und Oberen Marltferners größtenteils, d.h. zumindest im Ablationsgebiet, von einer mächtigen Schuttdecke überlagert.

Diese die Eisabschmelzung hemmenden Schuttbedeckungen stammen aus den mächtigen, nach Osten exponierten Wänden von Ortler, Zebru und Königsspitze, die aus mesozoischen Dolomiten aufgebaut sind. Dementsprechend reichen diese Gletscherzungen auch wesentlich weiter talwärts (bis unter 2500 m SH) als die der übrigen Gletscher, die bei 2800 m SH oder darüber enden. Diese Asymmetrie der Vergletscherung spiegelt auch die unterschiedlichen Höhenverhältnisse der Kammumrahmung auf beiden Talseiten wider, die auf der westlichen Talseite im Durchschnitt um 300 - 400 m höher hinaufreicht.



Der Suldengletscher hat in der Vergangenheit immer wieder seine Größe geändert. Er stieß dabei immer wieder weit ins Tal vor. So mussten 1818 sogar Teile von Sulden evakuiert werden. Der letzte Vorstoß des Gletschers endete 1987. Seitdem zieht sich der Gletscher (wie überall) mehr und mehr zurück.

Die hier ausgestellte Lärche wurde 1996 entdeckt. Mittels Radiokarbondatierung wurde das genaue Alter ermittelt und festgestellt, dass sie vor über 1000 Jahren regelrecht "überfahren" wurde. Um diesen Cache loggen zu dürfen, schicke mir bitte die Antwort auf die folgenden Fragen, deren Antworten Du an den Schautafelen vor Ort findest. Auf eine Logfreigabe brauchst Du nicht warten, wenn etwas nicht passt melde ich mich.

1. In welchem Jahr wurde der Baum überfahren?
2. Wer führte die absolute Datierung durch?
3. Im rund 400-jährigen Leben der Lärche gab es zahlreiche Kaltphasen. Wie viele waren es und was leitest Du aus der Anzahl ab? Evtl. auch im Bezug zum heute viel diskutierten Klimawandel?
4. Wenn Du zu Fuß aus dem Tal gekommen bist, dann ging der Weg meist durch das Schuttfeld des ehemaligen Gletschers. Bei seinen Ausdehnungen ins Tal hat er dabei alles geschliffen und zur Seite geräumt, was ihm im Weg war. Teile der Steine in der Umgebung stammen aus Erdrutschen oder Steinschlägen aus der jüngeren Vergangenheit. Woran erkennst Du sie?
5. (optional) ein Logfoto vor Ort

Quellennachweis: Zur Geschichte der Gletscher der nördlichen Ortlergruppe im 19. und 20. Jh.

English:
The Upper “Sulden“ valley is an area with a great number of glaciers. 14 of them cover an area of about 11.3 square kilometres. The by far largest of them is the „Suldenferner“ with an area of almost 6.5 square kilometres. The extent of each of the other glaciers is distinctly below 1 square kilometre. The masses of ice on the western side of the valley are outstanding, even within all the glaciers of the eastern part of the Alps. They are glacier tongues of the „Suldenferner“, of the „End-of-the-World“ glacier as well as of the Lower and Upper „Maritferner“, their lowest part being covered with a thick layer of detritus.

This detritus, which prevents ice from melting, stems from the huge rock faces of the „Ortler“, the „Zebru“ and the „Königspitze“, mountains which date from the Mesozoic era. Therefore these glacier tongues reach further down (below 2,500 metres) than those of the other glaciers (at best 2,800 metres). These deviations are reflected in the height of the ridges on both sides of the valley, with those on the western side being about 300 to 400 metres higher.

In the past the „Sudengletscher“ changed its size several times. In 1818 it even moved so far down that parts of Sulden had to be evacuated. The last advance of the glacier came to a stop in 1987. Since then it has been withdrawing slowly.

The larch exhibited here was discovered in 1996. By means of radiocarbon analyse its precise age could be determined and it was found out that more than 1,000 years ago it was kind of „run over“. To be allowed to log this cache, please send me the answers to the following four questions, whose answers can be found in the charts on the spot.

1. When was the tree „run over“?
2. Who determined the age of the tree?
3. The life of the larch lasted about 400 years. How many cold periods could be detected in this period? What is your opinion about this count if you think about global warming?
4. If you came up by foot, you passed the hugh detritus of the glacier. Going down to the valley, the glacier destroyed everything and polished the rocks. Nearby you can find rocks that fell down in the last years. How do you identify them?

Reference: Zur Geschichte der Gletscher der nördlichen Ortlergruppe im 19. und 20. Jh.

Additional Hints (No hints available.)