Skip to content

Das Gletschermesser – Die Hohe Munde EarthCache

Hidden : 8/22/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1 out of 5

Size: Size:   other (other)

Join now to view geocache location details. It's free!

Watch

How Geocaching Works

Please note Use of geocaching.com services is subject to the terms and conditions in our disclaimer.

Geocache Description:


Regeländerung seit 10.06.2019

Nachzulesen hier.....

Als Ergänzung zu den Fragen wird ab sofort ein Foto von dir oder einem persönlichen Gegenstand wie z.B. deinem GPS o.ä. gefordert!

Logs ohne Foto das dich oder einen persönlichen Gegenstand von dir zeigen werden ohne weitere Nachfrage gelöscht!

Es genügt NICHT, das Foto mit den Antworten zu senden, das Foto gehört zum LOG hochgeladen!!!

 

 

 

Earthcache-Banner

 

Das Gletschermesser – Die Hohe Munde

 

Hier in etwa an den Headerkoordinaten hast du einen guten Blick auf die Hohe Munde!

So unscheinbar und schön die Hohe Munde aussieht. Dieser Berg beeinflusste maßgeblich die weitere „Gestaltung“ des Tiroler Inntales Richtung Osten.

Vorausschicken möchte ich, das die detaillierten Beschreibungen der Forscher aus den Quellangaben am Ende ersichtlich sind. Diese sind aber eher kompliziert geschrieben und ich versuche mit meinem Text die Vorgänge einfach und interessant zu erklären.

 
Der Inngletscher entstand in der Schweiz. Er floss von Westen durch das Inntal bis weit nach Bayern hinaus. Am mächtigsten war er in der Riß-Eiszeit (Altmoränen). Der größte Teil der jetzt sichtbaren Landschaftsform kommt jedoch aus der Würm-Eiszeit (Jungmoränen). Nun gut, der Gletscher floss also mit geballter Kraft durch das Inntal. Selbst das Tschirgantmassiv und ein Großteil der Mieminger Kette hatten dieser Kraft nicht viel entgegenzusetzen.
Die Westflanke der Hohen Munde ragte aber ca. 200 Meter aus dem Gletscher hervor. Die Beschaffenheit der Westflanke wirkte auf den Gletscher wie ein Messer. Als Vergleich kann man sich vorstellen man teilt einen Kuchen mit einem Messer, nur umgekehrt – die Flanke der Hohen Munde ist das verkehrte Messer und der Gletscher ist der Kuchen der darübergezogen wird.
Durch diese Messerwirkung wurde ein Teil des Gletschers Richtung Norden in das Gaistal abgelenkt (oranger Pfeil), und der Gletscher verlor etwas seiner Kraft.

Nach der Hohen Munde teilte er sich nochmals fächerförmig Richtung Leutasch, Seefeld und in das Inntal aus (blaue Pfeile). Durch die verlorene Kraft formte der Gletscher Richtung Osten das Inntal eher „weicher“, er erzeugte die bekannten Inntalterrassen.
Nun du wirst dich fragen – was kann ich denn hier bei diesem Earthcache von diesen Vorgängen sehen?

Hier siehst du genau die Linie, die der Gletscher entlang der Hohen Munde geschrammt ist.
Benutze nun dein Navigationsgerät oder eine Karte - errechne in etwa die Höhe der Schrammlinie.

Links der beiden Gipfel kannst du genau die Schnittkante erkennen die der Berg bildet. Unten siehst du die Niedere Munde und den Mundesattel.
Wieviel Grad hat diese Schnittkante?
 
Erkläre mir nun in kurzen eigenen Worten warum die Hohe Munde den Gletscher teilte.

Fertige bitte eine Skizze der Niederen und Hohen Munde an und zeichne die Schnittkante, die Schremmspur des Gletschers und die Fließrichtung des Gletschers ein. Lade diese bitte mit deinem Log hoch!
 

Maile mir bitte auf meinen GC-Account die Lösung. Loggen darfst du lt. Guidelines sofort.
Falls es Probleme gibt, melde ich mich.

 

Regeländerung seit 10.06.2019

Nachzulesen hier.....

 

Als Ergänzung zu den Fragen wird ab sofort ein Foto von dir oder einem persönlichen Gegenstand wie z.B. deinem GPS o.ä. gefordert!

Logs ohne Foto das dich oder einen persönlichen Gegenstand von dir zeigen werden ohne weitere Nachfrage gelöscht!

 

Viel Spaß beim Besuch der Location!

 
Quellen:

Google Earth Kartenbilder Bilder (C) 2014 Geoimage Austria, GeoBasis-DE/BKG, Kartendaten (C) 2014 GeoBasis-DE/BKG ((C) 2009), Google

Spuren des Inngletschers im Bereich des Karwendelgebirges
Von Dr. Georg Mutschlcehner, Innsbruck

Wikipedia Inngletscher

Geologische Beschreibung des Seefelder, Mieminger und südlichen Wettersteingebirges
Mit 8 Tafeln (Nr. XII—XIV), 41 Profilen und Ansichten im Text.
Von Dr. Anipferer

Additional Hints (No hints available.)