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Historische Chamer Stadtführung Wherigo Cache

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Danke und Gruß,

Sabbelwasser
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Hidden : 8/24/2014
Difficulty:
2 out of 5
Terrain:
3.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Fremder oder Einheimischer ?

Egal wer auch immer. Hier lernt ihr historische Gebäude und Plätz in Cham kennen.


Nun ist er fertig...

Der erste selbst programmierte Wherigo.

Dieser führt euch durch das schöne Cham

Der Burg- und Stadtname Cham bzw. Camma ist keltischen Ursprungs (Kambos) und bedeutet „an der Kurve“ oder „Krümmung“. In der Nähe des Chamer Stadtteils Altenstadt mündet das windungsreiche Flüsschen Chamb< in den Regen. Deshalb ist es vermutlich der keltische Namensgeber für die spätere Königsburg Camma und die erste Siedlung „am Regenbogen“. Später wurde der Name Cham – ohne historisch-etymologische Berücksichtigung der Sprachforschung – auch einfach von „Kamm“ abgeleitet, weshalb das Wappen der Stadt auch einen Kamm enthält.

Mittelalter

Die spätere Mark Camma war zur Zeit der Agilolfinger (6. bis 8. Jahrhundert) Herzogsland. Sie wurde im Jahr 788 Königsland und gehörte zum bayerischen Nordgau. Im Jahr 748 gründeten Benediktinermönche aus dem Regensburger Kloster Sankt Emmeram in Chammünster, einem heutigen Stadtteil von Cham, eine Cella (klösterliche Niederlassung). Sie wurde als sogenannte Urpfarrei (mit dem späteren Marienmünster) zu einem Ausgangspunkt der Besiedelung und Christianisierung des Oberen Bayerischen Waldes sowie des mittleren Böhmerwaldes. Während der Regierungszeit der Liudolfinger (Ottonen) wurde um 976 mit der auf Königsland erbauten Burg Camma und weiteren befestigten Burgen eine Grenzsicherungsorganisation errichtet, in welcher sich mit anderen Orten auch die spätere Stadt Cham (Camma) entwickelte.

Zu der im 10. Jahrhundert geschaffenen, 1055 erstmals genannten Mark Camma (Böhmische Mark) mit der Burg Camma (Cham) besaßen die Diepoldinger-Rapotonen, Burggrafen des Nordgaus und Markgrafen von Cham und Vohburg auch Schloss Rohrau und die Herrschaft Rohrau (Niederösterreich) bei Bruck an der Leitha. 1204 nach dem Erlöschen ihrer Manneslinie fiel die Markgrafschaft Camma an das Haus Wittelsbach. 1255 gelangte die Mark Camma bei der Teilung Bayerns an Niederbayern, bei dem es bis auf die Jahre 1708–1714 verblieb.

Der Ort Cham wurde im Jahr 976 als Civitas Camma erstmals als Stadt erwähnt. Sie lag damals auf dem Höhenzug bei dem Dorf Altenstadt und war der Reichsburg Camma, die den Handelsweg nach Böhmen sicherte, untertänig. Um das Jahr 1000 erhielt Cham eine eigene Münzstätte, welche den sogenannten Chamer Denar prägte.

Im 12. bzw. 13. Jahrhundert wurde die Stadt an ihren heutigen Standort verlegt.Die erste Nachricht über eine christliche Kirche stammt aus dem Jahr 1210, als Herzog Ludwig der Kelheimer aus dem Hause Wittelsbach eine ecclesia in novo foro chambe, eine Kirche auf dem neuen Markt Cham, dem Deutschen Orden in Regensburg schenkte. Während der Hussitenkriege im 15. Jahrhundert durchlebten die Chamer Bürger harte Zeiten. 1429 belagerten eine Heeresgruppe der Hussiten, die 1420 die Stadt Prachatitz (Prachatice) in Südböhmen erobert und grausam gegen die Bevölkerung gewütet hatten, von Goldenkron kommend, wo sie 1429 das >Kloster Zlata Koruna niedergebrannt hatten, die Stadt. Bei Satzdorf, vor den Toren Chams, gelang einem Ritterheer des Deutschen Ordens am 29. September 1429 ein Sieg über die Hussiten. Heinrich Notthafft von Wernberg der Reiche, auf Burg Ruding bei Cham, trug erheblich zu diesem Sieg bei. Eine weitere Niederlage der Hussiten in der nahen Schlacht bei Hiltersried am 21. September 1433 hinderte deren Vordringen nach Regensburg und Niederbayern.

1489 gründeten Adelige im Bayerischen Wald den Löwlerbund, eine Adelsgesellschaft des 15. Jahrhunderts, die gegen den bayerischen Herzog Albrecht IV. (Bayern) und dessen Ansprüche hinsichtlich finanzieller Leistungen für seine kriegerischen Auseinandersetzungen, gerichtet war. Dieser Bund tagte in einem Gebäude am Marktplatz der Stadt Cham, dem späteren Gasthof Zur Krone.

Neuzeit

In den Jahren 1555 bis etwa 1628 war Cham nach dem Augsburger Reichs- und Religionsfrieden, welchem sich Ottheinrich von der Pfalz aus dem Hause Wittelsbach angeschlossen hatte, evangelisch-lutherisch und wurde nach drei Generationen während der Rekatholisierung in Bayern wieder römisch-katholisch. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) wurde „die kleine Festung Cham“ an der Heeresstraße von Böhmen nach Süddeutschland fünfmal von wechselnden Söldnerheeren und deren Kommandeure besetzt, zu Zahlungen und Einquartierungen gezwungen. Im Spanischen Erbfolgekrieg, während der Bayerische Diversion im Spanischen Erbfolgekrieg unter Kurfürst Max II. Emanuel kam auch die Stadt Cham nach dessen gescheiterten Rangerhöhungplänen im Jahre 1703 an den österreichischen Kaiser Joseph I. (1678–1711). Der letzte Aufstand gegen diese Inbesitznahme wurde am 16. Januar 1706 niedergeschlagen. 1742 eroberten die Panduren während des Österreichischen Erbfolgekriegs (1740–1748) unter Franz Freiherr von der Trenck die Stadt, die sie neun Tage lang plünderten und schließlich am 9. September 1742 in Brand setzten, ehe sie weiterzogen. Der Stadtkern mit seinen historischen Bauwerken wurde wieder aufgebaut.

Im Jahre 1861 erhielt Cham im Zuge der Industrialisierung einen Eisenbahnanschluss. Es folgte eine Phase relativen Wohlstands, da Cham zu den wichtigsten süddeutschen Holzumschlagplätzen gehörte. Hier wurde das auf dem Regen aus dem Bayerischen Wald gedriftete Holz auf die Bahn verladen. Mit der Eröffnung der Bahnlinie von Deggendorf nach Bayerisch Eisenstein im Künischen Gebirge im Jahr 1877 ging die Bedeutung des Stadt Cham als Holzumschlageplatz zurück.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs (1939–1945) wurden in der Nacht vom 17. auf den 18. April 1945 bei einem Luftangriff 63 Menschen getötet und 46 verletzt, als 90 Lancaster und 11 Mosquito der No. 5 Bomber Group der Royal Air Force die Bahnanlagen von Cham angriffen. Bereits am 1. März waren bei einem Tieffliegerangriff auf einen in Altenschwand haltenden Zug mit Flüchtlingen aus dem Protektorat Böhmen und Mähren, dem Sudetengau und Ostdeutschland 28 Menschen getötet und über 70 verletzt worden. Von Regensburg kommend, besetzten Ende Mai 1945 amerikanische Truppen die Stadt Cham, das Regental und Böhmen bis zur Linie Karlsbad, Pilsen und Budweis. Im Oktober 1945 übergaben sie das von ihnen in breiter Front besetzte Gebiet in West- und Südböhmen russisch-sowjetischen Truppenverbänden. Im Grenzgebiet zu Niederbayern und der Oberpfalz bestand bis 1993 die Grenzsicherungszone Eiserner Vorhang mit Visumzwang und strengsten Kontrollen durch die Tschechoslowakische Sozialistische Republik. Durch zahlreiche Heimatvertriebene aus Schlesien und dem Sudetenland, die in Cham ansässig wurden, erhöhte sich die Einwohnerzahl der Stadt nach Kriegsende von 5.860 auf über 10.000. (Quelle Wikipedia)

Aber nun zur Cardridge:

--> Diese kann man hier runterladen.

--> am Ende erhaltet ihr einen Freischaltungscode, den ihr für wherigo.com nutzen könnt.

--> Dauer je nachdem wie man aufpasst... ca 1,15h

--> Meine klare Empfehlung für Wherigos generell ist die
Kombination Android mit der App WhereYouGo! Auch für diesen Wherigo!

Der Betatest wurde vom Feierdeife und Gloanetine verifiziert. Danke nochmals an der Stelle

Gelaufen ist der Wherigo bereits auf:

--> Android 4.2.2

Sollte es wer auf einem anderen Gerät gemacht haben, so möge er das bitte in den Log mit hineinbringen

So nun viel Spass mit dem Wherigo.

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