Es gibt nichts Lebendigeres als totes Holz
Doch erst im hohen Alter, dann, wenn sie "in Pension gehen", haben Bäume oft mehrere Spechthöhlen, ausgefaulte Hohlräume, Astlöcher, Spalten und Risse, in denen Fledermäuse, Wildbienen, Käuze, Baummarder, Spitzmäuse und viele andere Tiere ihre Kinderstuben ("Pension") einrichten, Unterschlupf und Winterquartier finden. Können Bäume "natürlich" absterben, werden sie als Tot- oder Biotopholz zum unersetzbaren Lebensraum der artenreichsten, aber auch gefährdetsten Lebensgemeinschaft des Waldes. Zahllose Bakterien, etwa 1500 Pilzarten und 1730 holzbewohnende (xylobionte) Käferarten stehen am Anfang vom Ende alter Bäume, indem sie Schritt für Schritt absterbendes oder totes Holz in Humus umwandeln und so das Ökosystem Wald am Leben erhalten.
Präsenz von Alt- und Totholz lässt sich im naturnahen Wirtschaftswald aber nur durch einen "Verzicht auf Nutzung" einzelner Bäume erreiche
Quelle und mehr Infos: http://naturschutzbund.at/aktivitaeten/baump.html
DER CACHE:
In die Baum-Pension ist nun auch ein Petling in einen Baumstumpf unterhalb des Weges eingezogen.