„Ein Mensch, der stirbt, nimmt seine Seele mit, überlässt aber seinen Namen der Sorge der Überlebenden. Die Deutschen wissen nicht, wie sehr ihre Dummheit sie verdammt: sie morden die Juden, werden jedoch nie Mittel finden, um ihre Namen auszulöschen.“ [Quelle: „Die Pforten des Waldes“ von Elie Wiesel]
„Die Menschen sollen gedanklich stolpern“, sagt Gunter Demnig, der das Projekt initiierte und bis zum Einlassen der Steine ins Pflaster selbst umsetzte. Erblickt man die Steine, werde automatisch der Kopf gesenkt. Auch dies sei eine Geste. Ebenso wie das Blankpolieren der Messingplatten, die bei Benutzung immer klarer werden. „Es kommt einem Blankpolieren der Erinnerungen gleich“, so Demnig. Europaweit sind es mittlerweile mehr als 35.000 Stolpersteine, die verlegt wurden. Seit 2012 hat man auch in Prenzlau den einstigen jüdischen Mitbürgern auf diese Weise ein Zeichen gesetzt.
Nach der erfolgreichen Absolvierung der Runde durch die Innenstadt findest du den Final an folgender Stelle:
N 53° 18.A*B+C+229
E 013° 51.D*E*F+181
Viel Erfolg!