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Geologischer Ausflug zur Bärenhöhle EarthCache

Hidden : 8/28/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
2.5 out of 5

Size: Size:   other (other)

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Geocache Description:


Dieser EarthCache führt Dich zur Bärenhöhle an obiger Koordinate. Diese stelt eine Galerie mehrere nebeneinander liegender Felsnischen dar, welche ihre Entstehung einer besonders mürben Partei der Rauhwacke verdankt und Modell für die Genese von Auswitterungshöhlen (man spricht auch gerne in diesem Zusammenhang von einer von einer Halbhöhle, die im Gegensatz zu einer Karsthöhle auf einer äußeren Erosion und Verwitterung von Felswänden beruht) steht. Neben der Höhle findest Du hier auch noch einen schönen kleinen Wasserfall.

Rauhwacke stelle im Talbereich bei Wallgau am Rande des Estergebirges das vorherrschende Gestein dar. Als Rauhwacke (auch Zellenkalk oder Zellendolomit) wird löcherig/zelligporös gewordener Dolomit oder Kalkstein bezeichnet, geprägt durch eckige Hohlräume. Die Porosität entsteht durch Auslaugung (=Wasserlösung). Die Rauhwacke ist unter anderem ein typisches Gestein des Mittleren Muschelkalks und des Zechsteins. Sie (nicht zu verwechseln mit Grauwacke) ist ein Gestein, das ursprünglich neben Dolomit bzw. Kalzit Gips oder Anhydrit enthält. Bei der chemischen Zersetzung der Rauwacke wird der Gips gelöst und ausgeschwemmt. Ein löcheriges, poröses Gestein bleibt zurück (zum Beispiel in den Raibler Schichten in den Nördlichen Kalkalpen).
Nach der Auslaugung des Anhydrits bleibt ein Skelett aus Dolomit- und Kalkleisten. Je nach Anhydritanteil ist die Rauhwacke verwitterungsresitenter oder -anfälliger. In stabilen Bereichen bilden sie Felswände und in mürben Bereichen Höhlen wie die Bärenhöhle.

Bonus: bei N47° 30.965 E11° 16.097 findest Du noch einen schönen Findling aus kristallinem Gestein der Zentralalpen direkt am Wegesrand. Isar- oder Inngletscher haben ihn über den Seefelder Sattel hierhin transportiert. Bei genauerem Hinsehen erkennst Du dunkelrote Granateinschlüsse.


Blick in die Bärenhöhle (Quelle)

Um diesen Earthcache zu loggen, beantworte bitte folgende Fragen per Email (Du brauchst nicht auf eine Logfreigabe zu warten, ich melde mich, wenn etwas nicht stimmt):

  • Schaue Dir die Neigung der Sohle der Bärenhöhle genauer an. Was denkst Du, welche Bedeutung sie für die Entstehung der Höhle hat?
  • Wie tief gehen die Höhlen maximal in das Gestein rein? Warum sind sie nicht so tief wie Karsthöhlen?
  • Freiwillig: über ein Foto von Dir vor der Bärenhöhle würde ich mich freuen.
Quellen: Wikipedia über Rauwacke; Geotrekking Zugspitzland von Andreas P. Kaiser (Rother Wanderbuch)

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