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Däm Braun sing Feld Multi-Cache

Hidden : 8/31/2014
Difficulty:
1.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   micro (micro)

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Geocache Description:

Diesen Cache widmen wir dem Frosch81. Er ist schuld, dass wir von diesem schönen Virus infiziert wurden und jetzt süchtig sind. Bitte lasst ihm den FTF (;-).


1862 erwarb der Kölner Fuhrunternehmer Ferdinand Braun im Kölner Westen Ländereien, um dort eine Ziegelei zu errichten. Die Arbeiter siedelten sich in deren Nähe auf den Feldern des Herrn Braun an und so kam der Name „Braun’s Feld“ zustande.

Mitten durch Braunsfeld führt die Aachener Straße. Sie war bereits in römischer Zeit eine Hauptverbindungsstraße in den Westen Deutschlands und Europas. Heute teilt sie Braunsfeld in einen nördlichen und einen südlichen Teil und ist immer noch eine der wichtigsten Verbindungsstraßen Kölns (was man an den täglichen Staus gut merken kann).

Mit diesem Multi könnt Ihr Braunsfeld etwas näher kennenlernen. Die Strecke hat eine Gesamtlänge von ca. 3 km.

 

Station 1:   N 50° 56.262 E 6° 53.645

Clarenbachkirche und Markt

Diese Kirche wurde Adolf Clarenbach gewidmet, der einer der ersten protestantischen Märtyrer war. Errichtet wurde sie 1951, der Glockenturm wurde 1963 gebaut. Rund um die Clarenbachkirche entstanden im Laufe der Zeit ein Kindergarten und ein Seniorenwohnhaus.

Direkt links (westlich) neben Eurem Standpunkt liegt ein kleiner, recht unansehnlicher Platz, der meist als Parkplatz genutzt wird. Aber mittwochs und samstags entwickelt er sich zum gesellschaftlichen und sozialen Mittelpunkt. Die Marktstände locken viele Braunsfelder Bürger zum Einkauf und Austausch von Neuigkeiten. Zur Zeit wird über eine Bebauung des Platzes heiß diskutiert. Eine Idee der Bauträger ist, die Eisenbahnstrecke mit Wohnungen zu überbauen. Ob das eine gute Idee ist ???

Mittlerweile wurde diese Idee verwirklicht und aus dem alten Marktplatz ist ein Treffpunkt für Jung und Alt geworden. Ein Cafe lädt zum Verweilen ein und weiter durch gibt es einen Spielplatz, ein Kletter-Ei und einen Bouleplatz. Ob ich allerdings über der Bahnstrecke wohnen möchte ... ?

Doch zurück zum Multi und der ersten Aufgabe:

A = Wieviele Stufen führen zum Eingang der Kirche hinauf (es ist eine ungrade Zahl)?

 

Zurück auf der Aachener Straße sind wir nach ein paar Schritten bei

Station 2: N 50° 56.248 E 6° 53.686

Haus Marienbild

Von hier aus könnt Ihr auf der anderen Straßenseite (südöstlich) das Haus „Marienbild“ sehen. Dieses schmucke Häuschen stammt in dem heutigen Zustand noch aus dem Jahr 1889/90. Es wurde als Schankwirtschaft und Poststation geführt. Seit 1925 diente es verschiedenen Braunsfelder Vereinen als Treffpunkt und gesellschaftlicher Mittelpunkt. Und auch heute noch kann man hier ein gepflegtes Bierchen trinken.

B = Der Name welcher Brauerei steht an der Hausfront? Gesucht wird die Anzahl der Buchstaben.

 

Wir biegen jetzt in die Peter-von-Fliesteden-Straße ein. Danach gleich wieder rechts kommen wir zur

Station 3: N 50° 56.294 E 6° 53.753

Herzogenrather Straße 2-16  

1925/26 erbaute die „Kölner Gartensiedlung eingetragene Baugenossenschaft“, deren eigentliches Ziel der soziale Wohnungsbau hätte sein sollen, hier diese schönen Häuser. Aber wie es in Köln hin und wieder mal ist, wurde auch damals schon geklüngelt. Und so wurden dann diese „Sozialwohnungen“ notleidenden Ärzten, Fabrikanten und Direktoren zur Verfügung gestellt.

An der Gartenmauer vor dem Haus Nr. 6 seht Ihr zwei kleine Schilder.

C = Gesucht wird die einstellige Quersumme aller Ziffern auf den beiden Schildern

 

Noch einmal "links eröm un rächs eröm" und wir kommen zur

 

Station 4:  N 50° 56.340 E 6° 53.889

Pauliplatz   

Neben der Braunstraße ist der Pauliplatz mit den umliegenden Straßen das Herz von Braunsfeld. Benannt wurde er nach der Familie Pauli, die Eigentümer des Maarhofs waren, dessen Wohn- und Wirtschaftsgebäude sich hier befanden. Der Pan-Brunnen mit dem Kölner Wappen und dem Familienwappen der Paulis ist eine Stiftung der Erbengemeinschaft.

Auf der gegenüber liegenden Straßenseite könnt Ihr Euch auf der roten Tafel des Kulturpfads Lindenthal (nicht auf der weißen der Stadt) näher informieren.

D = Wie oft wird die Jahreszahl 1914 dort genannt?

 

Über die Paulistraße kommen wir wieder zur Aachener Straße, gehen nach links bis zur Kreuzung mit dem Maarweg und wechseln hier auf die andere (südliche) Straßenseite.

Station 5: N 50° 56.216 E 6° 54.022

Kitschburger Straße/Aachener Straße

Hier, auf der südwestlichen Ecke der Straßenkreuzung, stand früher der Kitschburger Hof, in den 1930er Jahren ein renommiertes Ausflugs- und Speiselokal. Das Plätzchen, auf dem der Kiosk steht, war zur damaligen Zeit der Markt- und Festplatz von Braunsfeld.

Wenn Ihr auf die nord-östliche Ecke der Kreuzung schaut, seht ihr heute die Filiale eines Lebensmittelkonzerns. Bis zum Jahr 2006 aber hatte hier noch eine Möbelfirma ihre Verkaufsräume. 1958 gebaut, stand hier das erste Möbelhochhaus Kölns. Der Name der Möbelfirma ist noch auf dem Dach des Hochhauses zu sehen.

E = Wie lautet der Name der ehemaligen Möbelfirma? Hier ist die Anzahl der Buchstaben gefragt.    

 

Weiter geht es auf dieser Seite der Aachener Straße bis zur nächsten Querstraße. Sie trägt den Namen des Unternehmers, nach dem der gesamte Stadtteil benannt wurde. In dieser Straße finden wir die

Station 6: N 50° 56.179 E 6° 53.915

Braunstraße 22

Dieses kleine Häuschen ist zwar äußerlich ziemlich nichtssagend, aber historisch ein richtiges Kleinod. Es ist eines der ersten Gebäude, die in diesem Vorort als Wohnhaus für die Ziegeleiarbeiter errichtet wurden.

F = Wieviele Fenster hat das Haus an seiner Straßenfront?

 

Wenige Schritte weiter sind wir schon bei

Station 7: N 50° 56.146 E 6° 53.910

Kirche St. Josef  

Diese Kirche wurde von den Architekten Rudolf Schwarz und Josef Bernard errichtet. Es ist ein noch junges Gebäude: 1953 wurde der Grundstein gelegt. Aber bereits 1968 musste (vielleicht zur Freude einiger Anwohner) das Glockenläuten eingestellt werden, weil die Statik nicht sicher war. Nachdem der Turm dann saniert worden war, konnten auch die Glocken wieder läuten. Übrigens war Kardinal Frings von 1924 bis 1937 Pfarrer in dieser Kirchengemeinde.

G = Welche Hausnummer hat die Kirche? Bilde wieder die einstellige Quersumme.

 

Wir folgen weiter der Braunstraße bis zur Friedrich-Schmidt-Straße, die an den Stadtwald grenzt. Hier halten wir uns rechts (Richtung Westen) und kommen schnell zur

Station 8: N 50° 56.067 E 6° 53.632

Klüttenbahn

So lautet der volkstümliche Ausdruck für die 1893 zwischen Köln und Frechen in Betrieb genommene Bahnstrecke der Köln-Frechen-Benzelrather Eisenbahn. Transportiert wurden Quarzsand, Kohle und Tonerzeugnissen aus Frechen zum Kölner Bahnhof Ehrenfeld. In späteren Zeiten wurde die Strecke dann bis Benzelrath bzw. bis zum Niehler Hafen verlängert. Auch heute werden hier noch Güter transportiert. Die gesamte Strecke samt Bahnwärterhäuschen, Bahnhöfen und Schrankenanlagen steht heute unter Denkmalschutz.

H = Welche zweistellige BahnÜbergangs-Nummer steht auf dem Schalthaus neben dem Bahnwärterhäuschen (nicht die Kilometer-Zahl!) ? Hier ist wieder die einstellige Quersumme gefragt.

 

Wir folgen der Friedrich-Schmidt-Straße bis zur Einmündung der Vinzenz-Statz-Straße und erreichen

Station 9: N 50° 56.062 E 6° 53.370

Schleyer Denkmal    

In der Nähe dieser Einmündung wurde am 5. September 1977 der damalige Arbeitgeberpräsident Hanns-Martin Schleyer entführt und seine vier Begleiter ermordet. Eine Stele mit einer Gedenktafel sowie ein Holzkreuz erinnern an diese schreckliche Tat.

I = Wieviele Zeilen hat die Aufschrift auf der Gedenktafel an der Stele? Bilde die einstellige Quersumme.

 

Wir überqueren die Friedrich-Schmidt-Straße, gehen in die Vinzenz-Statz-Straße und kommen an der nächsten Querstraße zu

Station 10: N 50° 56.135 E 6°53.386

Morsdorfer Hof/Vinzenz-Statz-Straße 

Der Morsdorfer Hof war eine bäuerliche Siedlung aus dem 12. Jahrhundert. Die Felder dort müssen wohl damals recht feucht gewesen sein, denn die Bezeichnung „Mors“ deutet darauf hin. Um 1929 wurde diese Siedlung geräumt und abgerissen, vermutlich hat man damals schon seitens der Stadt mit einer „besseren“ Bebauung spekuliert.

In der Vinzenz-Statz-Straße seht Ihr das Doppelhaus Nr. 6-8 und das Haus Nr. 12. Es sind die ersten Villen, die hier in dieser Straße um 1905 gebaut wurden.

J = Anzahl der Spitzen am Gitter der Toreinfahrt zum Haus Nr. 6. Bildet hier die einstellige Quersumme.     

 

Ja und jetzt könnt Ihr anfangen zu rechnen:

N 50° ((A x B) + (2 x H)). C (D + 1) E

E 006° (A x H + E).(F/2) (G - 1) (I + J + 2)

 

Viel Spaß beim Entdecken von Braunsfeld!


Bemerkungen

17.08.2015 Geochecker mit Hinweis eingefügt
23.12.2015 Spoiler eingefügt
03.03.2016 Koordinaten und Cachegröße geändert, Formel und Spoiler angepasst
20.04.2016 Aufgabenstellung zur Station 8 deutlicher formuliert
24.09.2022 Eine Textpassage dem aktuellen Stand angepasst
07.05.2025 Neuen Spoiler eingefügt

Wichtiger Hinweis: Am Final ist das Vogelhäuschen NICHT das gewünschte Objekt

 

Quellen:

Wikipedia und „Köln, Braunsfeld und Melaten“ von Max-Leo Schwering

Deine Lösung für die Koordinaten dieses Rätsels kannst du auf geochecker.com überprüfen. GeoChecker.com.

Additional Hints (Decrypt)

Jvpugvtre Uvajrvf: Avpug qnf Ibtryuähfpura!

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)