Der Harz beginnt gleich hinter Ellrich - so zumindest hat es den Anschein und aus Sicht von Wanderern auch seine Berechtigung. Die touristische Erschließung (sofern man das auch vor mehr als 100 Jahren so nennen kann) begann um das Jahr 1886, als der in diesem Jahre gegründete Harzklub sich auch dieses Areals annahm, Wanderwege schuf, Schutzhütten und Aussichtspunkte baulich in Angriff nahm und allerlei Veranstaltungen beitrug.
Daneben gab es ab 1894 auch den Waldverein Ellrich, der wohl ganz ähnliche Zielstellungen verfolgte, aber wahrscheinlich mehr auf regionaler Ebene.
Durch die Lage unmittelbar an den Landesgrenzen zwischen Niedersachsen (BRD) und Thüringen (DDR) fiel nach dem 2.Weltkrieg das ganze Gebiet mehr oder weniger unter den Status Sperrgebiet und war bis 1990 im Grunde für die Bevölkerung nicht zugänglich. Die nahezu 40 Jahre Abgschiedenheit haben eine ordentliche grüne Oase bewahrt; seither wird der Stadtwald auch wieder vom Harzklub "betreut".
Die an dieser Stelle zu sehende Quelleinfassung hat ihren ersten urbanen Anstrich wohl im Jahre 1895 erhalten, als der Waldverein hier ein erstes Bauwerk errichtete. Weitere bauliche Maßnahmen, Instandsetzungen und Restaurierungen gab es in den folgenden Jahrzehnten. Die versuchte Wiederherstellung der vorhandenen Anlage im Jahre 1990 (mit der Neugründung des Harzklubzweigvereins) förderte einen miserablen Zustand zu Tage und forderte letzten Endes einen vollständigen Neubau, welcher dann am 24.05.1990 eingeweiht werden konnte.
Eine erneute - zumindest teilweise - Sanierung erfolgte zuletzt im Jahre 2011. Seither plätschert wieder ordentlich Wasser aus dem Löwenkopf und ist ein lohnenswertes Wanderziel insbesondere für begeistert wasserspielende Kinder.
Zum Cache
Der Cache liegt natürlich nicht am Löwenkopf, aber wenn man sich diesen angesehen hat ist man schon auf dem richtigen Weg. Vielleicht macht man auch (vorgeblich) eine kleine Rast, geht über die Brücke...