Bummerls Weg
Bummerls Weg ist ein Spaziergang durch den Wald in Hernstein, der die Form eines Achters hat. Der Weg ist in 2,5 Stunden zu Fuß zu absolvieren und hat eine Länge von ca. 6,5 km. Entlang des Weges finden sich 8 traditionelle Geocaches, die alle Bummerls Namen in sich tragen.
Der Weg startet am Parkplatz gegenüber dem historischen Eingang des Schloss Hernsteins und führt am Naturdenkmal Niedermoor vorbei durch einen schönen Kiefernwald. Bitte zwischen den einzelnen Stationen die Wiesen nicht betreten und auch Hunde nicht frei laufen zu lassen, da es sich um Futterwiesen und Brutplätze für bodenbrütende Vögel handelt.
Nun aber zu Bummerl:
Bummerl ist ein fiktiver Charakter, der extra für diese Cacheserie erfunden wurde. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind zufällig und unbeabsichtigt.
Bummerl war ein Hernsteiner Landwirt, der leidenschaftlich gerne das Kartenspiel „Schnapsen“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Sechsundsechzig) mit seinen Freunden Leo, Hans, Franz und Sepp spielte. Da Bummerl leider selten ein glückliches Händchen bewiesen hatte, bekam er von seinen Freunden seinen Spitznamen (Bummerl ist nicht sein wirklicher Vorname) verliehen. Er lebte in Hernstein gemeinsam mit seiner Frau Rosi, die ein recht strenges Regiment führte. Nichtsdestotrotz fand Bummerl immer wieder Wege, sich seine kleinen Freiheiten zu nehmen. Wie ihm dies gelang und was Bummerl sonst noch so erlebt hat, erfahrt ihr bei den einzelnen Stationen.
Solltet Ihr nach der Runde selbst Lust auf das Kartenspiel bekommen haben, so könnt ihr euch in der nächsten Ortschaft (Aigen) im Gasthaus auf die Suche nach Spielpartnern machen. Dort ist übrigens auch der Startpunkt für den Multi „Florian und Vinzenz“.
Bummerls Rohr
Eines Tages gab Rosi Bummerl den Auftrag, die „saure Wies‘n trocken zu legen“. Es handelte sich um eine schöne Blumenwiese, die Bummerl sehr am Herzen lag. Er befürchtete, dass eine Drainage die Schönheit zunichtemachen würde. Aber seine Frau hatte schon beim örtlichen Baustoffhändler die entsprechenden Rohre geordert, und so blieb ihm also nichts anderes übrig, als loszuziehen. Auf dem Weg kam ihm jedoch eine großartige Idee, wie er seine geliebte Wiese erhalten und die Rohre loswerden könnte.