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Kleine Albertstadttour Multi-Cache

Hidden : 9/2/2014
Difficulty:
2.5 out of 5
Terrain:
1.5 out of 5

Size: Size:   regular (regular)

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Geocache Description:

Dieser Geocache wurde anlässlich des Tags der offenen Albertstadt 2014 angelegt. Bei diesem Ereignis öffnen viele Behörden alle zwei Jahre im Dresdner Stadtteil Albertstadt ihre Türen, um sich der Bevölkerung zu präsentieren (www.albertstadt.sachsen.de). An dieser Stelle meinen Dank an einige meiner Cacher- und Muggelkollegen beim GeoSN für die Hilfe bei der Umsetzung und die historischen Beiträge.


Dresdner Albertstadt

Die Albertstadt ist ein Stadtteil im Norden von Dresden. Umgeben wird sie von den Stadtteilen Leipziger Vorstadt, Äußere Neustadt, Radeberger Vorstadt sowie der Dresdner Heide und dem Heller. Ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist hier die Königsbrücker Straße / Stauffenbergallee. Ursprünglich (ab 1873) wurde die Albertstadt als reine Militärstadt angelegt und nach König Albert I. (*1828; …1902) benannt.

 

Geschichte der Albertstadt

Mit dem Eintritt Sachsens in den Norddeutschen Bund, im Jahre 1867, wurde Dresden zur drittgrößten deutschen Garnisonsstadt. Im Zuge der Vergrößerung des königlich sächsischen Heeres wurde im Norden von Dresden ein neues militärisches Areal mit zahlreichen Kasernen und Garnisonsanlagen erbaut und nach König Albert benannt.

 

Um 1895 zählten zu den militärischen Gebäuden u.a. die Schützen-Kaserne, die Garnisonskirche, die Pionier-Kaserne, die Infanterie-Kasernen, das Arsenal, das Proviant-Magazin, sowie die Artillerie- und Kavallerie-Kasernen. DDie Stauffenbergallee wurde anfangs als Große Militär-Straße bezeichnet, seit 1879 trug sie die Namen Prinz-Georg-Allee, später König-Georg-Allee (westlich der Königsbrücker Str.) und Carola-Allee (östlich derBrücke über die Prießnitz). Der dazwischen liegende Teil wurde als „Königs-Platz“ bezeichnet.

 

Das gesamte Gelände wurde nach dem ersten Weltkrieg als Dresdner Militärstandort der Reichswehr genutzt und mit verschiedenen Um- und Neubauten modernisiert.

Nach dem ersten Weltkrieg wurde das gesamte Gelände als dresdner Militärstandort der Reichswehr genutzt und mit verschiedenen Um- und Neubauten modernisiert.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Garnisonskirche zur zivilen St. Martin-Kirche umfunktioniert. Viele Gebäude der Albertstadt wurden dann durch die sowjetischen Besatzungstruppen, die Bereitschaftspolizei und die Nationale Volksarmee genutzt. Zahlreiche Bauwerke und Straßen wurden umbenannt. So erhielten z.B. die König-Georg-Allee und die Carolaallee den Namen Dr.-Kurt-Fischer-Allee.

 

Seit der Wiedervereinigung von BRD und DDR und der damit verbundenen Auflösung der NVA und dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte werden die meisten militärischen Bauten zivil genutzt und nach und nach saniert. Die Gebäude der sächsischen Kadettenanstalt und des Garnisonlazaretts wurden zur Offizierschule des Heeres. Die Dr.-Kurt-Fischer-Allee erhielt den heutigen Namen Stauffenbergallee, der ursprüngliche Königs-Platz den Namen Olbrichtplatz.

 

Heute befinden sich in den ehemaligen Militäranlagen folgende Behörden und Institutionen (von West nach Ost):

Justizvollzugsanstalt,

Landesamt für Straßenbau und Verkehr,

Präsidium der Bereitschaftspolizei und Polizeidirektion Dresden,

Hauptzollamt Dresden und Zollfahndungsamt Dresden,

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin,

Bundesanstalt Technisches Hilfswerk,

Kassenärztliche Vereinigung Sachsen und Sächsische Landesärztekammer,

Kassenzahnärztliche Vereinigung Sachsen und Sächsische Landeszahnärztekammer,

Zollamt Dresden,

Stadtarchiv Dresden und Standesamt, Urkundenstelle Dresden

Amtsgericht Dresden und Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen,

Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen (GeoSN),

Landesfunkhaus Sachsen des MDR,

Fachgerichtszentrum mit Verwaltungs-, Sozial-, und Arbeitsgericht,

IKK Kundencenter,

Pfarrkirche St. Martin (ehem. Garnisonskirche),

Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden,

Katholische Pfarrei St. Franziskus Xaverius,

Katholisches Kinderhaus St. Benno,

KiTa „Haus der kleinen Entdecker“, TÜV Rheinland Schule und Melli-Beese-Grundschule,

Landeskommando Sachsen und Sanitätszentrum,

Staatsbetrieb Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen,

Landesdirektion Sachsen, Dienststelle Dresden,

Landesamt für Steuern und Finanzen,

 

Nur das Militärhistorische Museum der Bundeswehr, die Offizierschule des Heeres und der Arbeitskreis Sächsische Militärgeschichte e.V. erinnern heute noch an die frühere Bedeutung der Albertstadt.

 

Die Fülle der ansässigen Behörden und Institutionen lässt erahnen, welches Ausmaß die Albertstadt damals als militärische Großanlage gehabt haben muss.

 

Zu einigen der ehemaligen Militäranlagen soll euch nun dieser kleine Multi führen.

 

Jetzt zu den einzelnen Stationen.

Station 1

Hier befand sich bis 1924 die Kadettenanstalt der Königlich Sächsischen Armee. Ab 1926 diente das Gelände der Infanterieschule der Reichswehr. Nach 1945 waren hier das Aufklärungsbataillon 7, die 7. Panzerdivision sowie die Führungsbatterie Chef Raketentruppen/Artillerie 7 untergebracht. Von 1990-1995 wurden die Gebäude von der Heimatschutzbrigade 37 genutzt. Im Jahre 1998 entstand hier die Offizierschule des Heeres.

Wenn ihr an den Koordinaten steht und Richtung Osten schaut, seht ihr an dem rechten Gebäude zwei Jahreszahlen. Bildet deren Summe und dann die Quersumme = A.

Station 2

Mit dem Bau der Albertstadt wurde die Garnisonkirche als Simultankirche geplant und 1895-1900 nach Plänen der Dresdner Architekten Lossow und Viehweger im neoromanischen Stil errichtet. Sie diente bis 1945 der evangelisch-lutherischen und der katholischen Konfession zur Militärseelsorge. 1945 zog die Pfarrkirche St. Franziskus Xaverius in den katholischen Teil der Garnisonkirche, die dann den Namen St. Martin erhielt. Seit 1998 wird dieser Teil der Kirche auch wieder von der katholischen und evangelischen Militärseelsorge genutzt.

Von 1945-1968 diente der evangelische Teil der evangelisch-lutherischen Kirchgemeinde St. Paulus. Nach 1968 wurde der evangelische Teil außerkirchlich genutzt. Seit 2004 befindet sich dort die Puppentheatersammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.

Der imposante Bau hat eine nähere Betrachtung verdient. Die Anzahl der Eingänge = B (ohne Kellertüren).

Station 3

Hier befindet sich das Fachgerichtszentrum Dresden. Das kleinere der beiden Gebäude wurde 1878, das größere 1913 als Nebengebäude zur Schützenkaserne erbaut. 1945 musste das Hauptgebäude der Schützenkaserne wegen Zerstörungen abgerissen werden. Bis 1922 wurden große und kleine Kaserne durch die Sowjetarmee genutzt. Ab 2004 wurden die ehemaligen Kasernen saniert und zum Fachgerichtszentrum Dresden umgebaut. Im November 2006 bezogen das Arbeitsgericht Dresden und das Sozialgericht Dresden das größere, das Verwaltungsgericht Dresden das kleinere Gebäude.

Ihr seid ja nun schon ein Weile unterwegs. Zeit für eine kleine Pause zum Setzen. C ist die Anzahl der kleinen Würfel im Eingangsbereich.

Station 4

Bis 1879 wurde das Gebäude als Pionierkaserne für das 1. Königlich Sächsische Pionier-Bataillon Nr. 12 erbaut. Ab 1917 trug es den Namen König-Johann-Kaserne. Nach 1945 wurde diese durch die Gruppe der Sowjetischen Streitkräfte in Deutschland (GSSD) bis zur deutschen Wiedervereinigung genutzt. 1999 bezog das MDR LANDESFUNKHAUS SACHSEN das seit 1997 umgebaute Gebäude.

Wenn ihr vor dem Gebäude steht, dann seht ihr eine alte Inschrift. Die Summe der Zahlenwerte der Buchstaben = D.

Station 5

Hans Paul Oster, geboren am 09. August 1887 in Dresden, war ein deutscher Offizier und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er diente bis zum ersten Weltkrieg bei der 1. Königlich Sächsischen Armee, danach einige Jahre bei der Reichswehr. 1933 erhielt er eine Anstellung im Reichswehrministerium, Abteilung Abwehr. Dort agierte er verdeckt als Widerstandskämpfer. Einen Tag nach dem gescheiterten Attentat vom 20. Juli 1944 wurde Hans Oster verhaftet. Am 08. April 1945 wurde er im bayerischen KZ Flossenbürg zum Tode verurteilt, einen Tag später am Galgen erhängt. Als einer der aktivsten Widerstandskämpfer beteiligte sich Oster an diversen gescheiterten Attentats- und Putschversuchen.

Wenn ihr von dem Standort in Richtung Norden zu den beiden Torhäusern geht, zählt die Anzahl der neumodischen Laternen = E.

Station 6

Dieses Gebäude bildet den zentralen Punkt der Dresdner Albertstadt. Erbaut wurde es von 1873 bis 1877 als Arsenalhauptgebäude und diente als Waffenlager der Königlich Sächsischen Armee. Bereits seit 1897 befand sich darin eine Sammlung militärischer Geräte, seit 1914 unter dem Namen „Königlich Sächsisches Armeemuseum“. 1918 wurde das Arsenalhauptgebäude vollständig zum Sächsischen Armeemuseum umfunktioniert, seit 1923/24 als „Sächsisches Armeemuseum“. Im Jahr 1940 erhielt es den Namen „Heeresmuseum der Wehrmacht“. Nach dem zweiten Weltkrieg wurden die militärischen Geräte durch die Rote Armee in die Sowjetunion gebracht und das Heeresmuseum aufgelöst. Das Gebäude wurde dann unter dem Namen Nordhalle von der Stadt Dresden für verschiedene Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Ab 1972 diente es als Armeemuseum der DDR. Seit 1990 trägt es den Namen Militärhistorisches Museum. 2011 wurde das Museum nach umfangreichem Umbau wiedereröffnet.

F = die Anzahl der Säulen auf der Südseite des Militärhistorischen Museums.

Station 7

In diesem Gebäude, welches dem ehemaligem Arsenal vorgelagert ist, befanden sich von 1876-79 Büros des Zeughauses, der Garnisonsverwaltung und der Baudirektion sowie Wohnungen von Offizieren, Beamten und Unteroffizieren. Zum Ende des zweiten Weltkrieges war hier das stellvertretende Generalkommando des IV. Armeekorps untergebracht. Seit 1945 wird das Gebäude als Sitz der sächsischen Vermessung genutzt. Anfangs unter dem Namen Hauptvermessungsamt, ab 1971 als VEB Kombinat Geodäsie und Kartographie Dresden. 1990 trug es die Bezeichnung Staatsbetrieb Geodäsie und Kartographie und ab 1991 Landesvermessungsamt Sachsen. Am 01. August 2008 erhielt es seinen heutigen Namen Staatsbetrieb Geobasisinformation und Vermessung Sachsen.

Mithilfe des geodätischen Referenzpunktes (Granitsäule vor dem Parkplatz) könnt Ihr die Genauigkeit eures GPS-Gerätes oder Smartphones überprüfen. Legt dazu einfach das Gerät auf den Punkt und vergleicht eure Koordinaten mit denen des Referenzpunktes.

Wie genau ist euer GPS? Merkt euch die Abweichung zum Referenzpunkt und tragt sie bitte ins Logbuch ein. Die Zahl des für die Höhenbestimmung verwendeten Höhenbezugssystems = G.

Koordinaten für den finalen Cache:

N 51° A/4 . BxB+D-(C+E)

E 013° G/2-1 . (g*100)-(CxExF)+Gx2+B-E

Inhalt:

Logbuch

Stift

FTF-Urkunden

Eine kleines Pixi-Heftchen das meinen Beruf recht einfach erklärt - bitte im Cache belassen

Additional Hints (Decrypt)

Svany vfg gebgm qre Fpuenaxra serv mhtäatyvpu. Nz Jbpuraraqr xöaagrg vue tyngg qnarora cnexra. Qvr Teüasyäpura züffra avpug orgergra jreqra. (Uvag süe t= Snyyorfpuyrhavthat)

Decryption Key

A|B|C|D|E|F|G|H|I|J|K|L|M
-------------------------
N|O|P|Q|R|S|T|U|V|W|X|Y|Z

(letter above equals below, and vice versa)